„Ich weiß nicht, wer du bist!“ antwortete Peter heftig. Er sprang aus
dem Bett. Die Kälte seines Innern war gewichen. Eine rasende
Verzweiflung fuhr durch seine Adern. Er brüllte: „Ich will wissen, wer
du bist!“
Er hastete nach dem elektrischen Licht und drehte es an.
„Wer bist du?“ schrie er noch einmal.
Sie schaute ihn nur an.
„Du sprichst nicht. Ich weiß, wie du heißt. Ich weiß, was dich von mir
treibt. Ich fahr nach Chikago. Ich frag, schlag, schieß’ mich durch zu
dir. Es ist mir alles einerlei. Ich bin an dich ... an dich verdammt.
Ich bin verrückt nach dir. Chikago ...“ Er hielt plötzlich inne und
fragte wie erstaunt: „Oder weiß ich denn deinen richtigen Namen?“
Sie antwortete nicht.
Peter wurde wieder heftig: „Sag, weiß ich denn deinen richtigen Namen?
Du heißt nicht so und du bist nicht aus Chikago. Ach! Nichts weiß ich
von dir! Du bist ein böser Geist. Du bringst Unglück auf die Erde.“
Da legte Ewe ihre Hand auf seinen Mund und sagte rasch: „Peter, hüte
dich! Wir wollen nicht bedauern müssen, daß wir einen Monat auf Zeylon
im Paradies waren.“
Peter schob ihre Hand weg und warf feurig hin: „Ja, Paradies! Du bist
die Wiederkehr der Erbsünde!“