Zweites Kapitel

Hans Steinherr hatte es nicht sonderlich eilig gehabt, Frau Bettina

Wittelsbach wiederzusehen. Die ersten Tage in Berlin waren damit

hingegangen, eine Wohnung zu suchen und das Ameublement auszuwählen,

das dem Geschmack eines verwöhnten Junggesellen zu entsprechen

vermochte.

Er konnte nicht müde werden, die Stadt zu durchstreifen und sich die

Gegenstände Stück für Stück zusammenzuholen. So schuf er sich ein Heim,

so ruhig und vornehm in Form und Farbe, als hätte ein kunstsinniger

Geist schon seit einem Menschenalter in diesen Räumen geweilt.

Die Wohnung lag in der Viktoriastraße nahe der Potsdamerbrücke. Wenige

Schritte, und er war mitten im Leben der Großstadt; wenige Schritte

zurück, und die Brandung war verrauscht, Weltabgeschiedenheit umfing

ihn. Seine Stimmung brauchte sich von der Laune Berlins nicht abhängig

zu machen.

Vierzehn Tage hatte er benötigt, um die Einrichtung zu vollenden. Von

früh bis spät war er in freudiger Tätigkeit gewesen, und das Schaffen

und Anordnen, das stetige Sichversenken in jeden neuen Gegenstand und

das heitere Bekanntwerden mit den Dingen, die nun seine Umgebung

bildeten, hatte seine andrängenden Gedanken und Erinnerungen in ruhige

Bahnen abgezogen.

Es war ein Vormittag zu Anfang Oktober. Hans Steinherr stand an dem

weitgeöffneten Fenster seiner Parterrewohnung und blickte über die

sonnenbeschienene Potsdamerbrücke hinaus. Was nun? Er hatte sich

fertig eingerichtet und mußte nun wohl an die Regelung eines weiteren

Tagewerks gehen. Das fiel ihm zum ersten Male ein. Weshalb hatte er

sich sonst seßhaft gemacht!

Er erinnerte sich der hohen Meinungen seiner einstigen Kommilitonen.

Ihres Schwärmens von seiner Zukunft. Man hatte doch eine Karrière von

ihm erwartet, die in gerader Linie unter Volldampf vorwärts wies, und

nun war er, eben vom Start gelassen, in breiter Kurve ausgewichen und

hatte den Anschluß nicht wieder aufgesucht. Wo war der kalt wägende

Ehrgeiz geblieben, für den es keine Hindernisse geben sollte, dem er

als ersten Tribut seine töricht süße Jugendliebelei geopfert hatte?

Töricht — —? Süß, o ja, das war sie gewesen. Aber töricht? — Was war

denn in der Empfindung später ernsthafter gewesen? Oder nur gleich

ernsthaft? Jede Spanne des Lebens nahm das ernsthaftere Gepräge der

Empfindungen für sich in Anspruch, aber das der aufwachenden Jugend

war das erste und damit das ursprünglichste gewesen. Das, was folgte,

hatte sich darauf aufgebaut, dem Geschmack der Welt, den Zeitströmungen

nachgebend.

So schnell er gelaufen war, sein Schatten lief mit.

Das hatte sich hemmend auf den Sturmlauf seines Ehrgeizes gelegt. Das

niederrheinische Gemüt wurzelte tiefer als alle anerlernte Form. Das

Wesensinnere einer Heimatscholle, die einen ausgesprochenen Charakter

besitzt, läßt sich nicht abschütteln wie der Staub von den Stiefeln.

Durch sie, durch das Festhalten an ihr, werden ihre Söhne in der Ferne

zur Kraft gelangen wie Eichen im Buschwald, ohne sie, unter Preisgabe

ihrer Art, werden sie unkennbar im Niederholz verschwinden.

Hans Steinherr sah über die sonnige Straße hin. Noch war er da!

Anders, als er es sich vorgestellt hatte beim letzten Abschied von

Düsseldorf, vor fünf Jahren ... Aber er war da! Er war ~wieder~ da! Und

eine neue Heimat zu schaffen, mußte gelingen.

Als er es in seinem Studium zum Doktor der Rechte gebracht, hatte er

resigniert. Durch den jähen Abbruch der Beziehungen zur Vaterstadt,

zur Mutter, den Freunden, der Freundin, war es mählich und mählich

beklemmend still in ihm geworden. Er hatte Stunden gehabt, in denen

es ihn mitten in fröhlicher Gesellschaft fror. Und die Stunden

waren wiedergekommen und kamen wieder. Dann vermochte er sich nicht

zu wehren: die Vergleiche drängten sich ihm unabweisbar auf. Dann

entsann er sich des Abends am Rheinufer, als er, noch ein Primaner,

vom Schützenfestplatz gekommen war und ihm die Ursprünglichkeit des

Heimatlandes zum ersten Male jubelnd aufgegangen war. Auch damals hatte

er Vergleiche gezogen, zwischen dem gesellschaftlichen Leben im Hause

seines Vaters, das sich, wenn auch Schablonenarbeit, zeitweilig doch

so hübsch, ja sogar witzig abspielte, und der Glückseligkeit, die ihm

die nahe Berührung mit der Rassigkeit der ureigensten Scholle bereitet

hatte. Nun fehlte ihm selbst das schwache Abbild, das das Vaterhaus ihm

bot. Von allem anderen zu schweigen ...

Immer wieder waren die Erinnerungen gekommen wie der Dieb in der

Nacht. Sie verschönten sich in seiner Einbildung, ließen ihn oft die

Gegenwart vergessen und gaukelten ihm Perspektiven vor, in denen er als

nimmer müder Genießender stand. Wenn er erwachte, fragte er sich: Wozu

arbeite ich, wozu leb’ ich denn überhaupt? Das ist ja eine regelrechte

Komödie, die ich mitmache. Nur weil andere aus Gründen ihr Gesicht

unter Schminke verstecken? »Wenn der Mensch schon etwas ›aus Gründen‹

tut ...!« hatte Heinrich Springe einmal gewettert.

Aber der harte Kopf, der niederrheinische Eigensinn hatte ihn

abgehalten, den Schritt zurück zu tun. Wenigstens nicht als

Schiffbrüchiger sollte es geschehen. Der Schein des Siegers, der

sich großmütig und menschlich erweist, sollte gewahrt werden. In den

Gedanken, so widerspruchsvoll er war, hatte er sich verbissen.

Wo der Siegerlorbeer für ihn zu holen sei, war ihm dabei nicht

klarer geworden. Den Ehrgeiz auf eine hohe gesellschaftliche oder

Staatsstellung hatte er quittiert, seitdem ihm die Masken als

Masken erschienen und ihm der Gedanke, eines Tages als Marionette

zu funktionieren, kalten Schauder einjagte. Also zurück zu den

Jugendträumen, der Kunst! Aber die Poesie floß ihm dickflüssig aus der

Feder, sie wurde geschraubt, unwahr und schematisch, weil sich sein

innerer Mensch noch immer im Widerspruch zu dem äußeren befand. Er

war zu gründlich in die Schule der Salons gegangen. Die Natürlichkeit

schien ihm mit einem peinlich lächerlichen Beigeschmack behaftet. In

seinem Gefühlsleben war alles durcheinander gestürzt.

Da hatte er es mit der Flucht in die Einsamkeit versucht. Er, der

Anwärter des Menschenglücks, war menschenscheu geworden, hatte die

Wüsten durchwandert und die Meere befahren. In jungen Jahren waren

seine Züge schärfer geworden und sein Sarkasmus größer als seine

Jugendfreude. Wieder hatte er sich eine neue Welt gebaut, und wieder

umgürtete sie nicht die chinesische Mauer, die den großen, fragenden

Augen der Heimat den Einblick verwehrt hätte.

Nicht, daß er von daheim mit vielen Briefen behelligt worden wäre. Nur

das unabweisbar Notwendige kam zu seinen Ohren. Die geschäftlichen

Berichte und Bilanzen, die ihm der neue Leiter der Firma Philipp

Steinherr regelmäßig einsandte, würdigte er kaum eines Blickes. Das

mußte der Mann ja besser verstehen als er. Von privaten Geschehnissen

wußte er nur, daß seine Mutter Heinrich Springes Gattin geworden war,

daß sie sich an der Seite des herrlichen Menschen unsagbar glücklich

fühlte, daß sie die Wohnung in der Immermannstraße gewählt hatten, und

die Villa an der Grafenbergerchaussee unter einer tüchtigen Verwalterin

täglich für ihn bereit stand. Einmal hatte die Mutter den Namen Hannes

in den letzten Jahren erwähnt. Er hatte Wunderdinge aus dem Briefe

herausgelesen. Sie sollte, nachdem sie Düsseldorf bald verlassen und

in Frankfurt am Main unter Meister Stockhausens Leitung ihre Studien

vollendet hatte, eine Konzertsängerin von weitreichendem Ruf geworden

sein und draußen in der Welt zu den gesuchtesten Künstlerinnen zählen.

Nach Düsseldorf käme sie selten, und nur zu Gast.

Die Nachwirkung dieser Kunde war größer gewesen, als er sich zuerst

gestehen wollte. Es war etwas wie Scham und Stolz, was in ihm stritt.

Die kleine Jugendliebste schien dort eingesetzt zu haben, wo er

aufgehört hatte. ~Sie~ hatte gehalten, was ~er~ versprochen hatte. Und

noch eins: sie zeigte, daß jeder Name, und sei es der geringste, adlig

ist, wenn er von seinem jeweiligen Träger adlig gehalten wird.

Ah, das war ganz der alte Hannes. Das war schön und — das war

niederdrückend.

Sie hatte sich den Inhalt ihrer Jugend gerettet, ihn veredelt; er hatte

ihn verloren, nachdem er ihn verleugnet hatte.

Eine Ausgleichung konnte nicht mehr in Betracht kommen.

Nein, dachte der Mann am Fenster ruhig, wir sind auseinander gewachsen,

der Boden unter unseren Füßen ist nicht mehr der gleiche. Die alten

Gespenster müssen endlich einmal geknebelt werden, und endgültig.

Er trat zurück, nahm Hut und Handschuhe und verließ die Wohnung. Ein

eigentümliches Flimmern kam in seine Augen, als er über die Straße

schritt und sein Ziel nahm. Es glitt plötzlich wie schwerer Wein durch

seine Adern, und seine Männlichkeit dehnte sich in den Gelenken. Die

Sturmnachtstimmung von der Nordsee war über ihn gekommen, und er spürte

die wilden Küsse des Bereitseins. Das war eine andere Stimmung wie

weiland die Hofgartenstimmung in Düsseldorf mit den keuschen Küssen

der Vorbereitung. Das Herz hatte sich als ein läppischer Bundesgenosse

bewiesen. Es wimmerte bei der geringsten Zumutung. Frau Bettina aber

... Ah, diese Frau hielt es mit den Sinnen. Sie lachte und genoß.

»Um Sechse des Morgens ward er gehenkt,

Sie aber schon um Achte

Trank roten Wein und lachte ...«

klang ihm die Heinesche Romanze in den Ohren. Unwillkürlich blieb er

stehen und zog die Brauen zusammen. Was war dies für eine wahnsinnige

Reminiszenz? Mußte er denn schon wieder ins Extravagante verfallen? Sie

hatte Leidenschaft, Frau Bettina!

Er schritt weiter, bis er den Kurfürstendamm erreicht hatte. Aus dem

Adreßbuch wußte er ihre Wohnung. Der Portier öffnete und wies ihn nach

der ersten Etage.

Feierlich still war es in dem hochschössigen Treppenhaus. Der dicke

Teppich dämpfte jeden Lebenslaut.

Hans Steinherr mußte eine momentane Verlegenheit niederkämpfen, bevor

er dem Stubenmädchen in den Salon folgen konnte. Er hatte sich ein ganz

anderes Bild von Frau Bettinas Umgebung gemacht, ein farbenfroheres,

ein genußfreudigeres. Hier war ja alles auf Harmonien gestimmt.

Die Dame des Hauses ließ auf sich warten. Er hatte schon die Bilder

ringsum an den Wänden studiert, als er hinter sich das Rauschen eines

Kleides vernahm.

»Guten Morgen, mein lieber Herr Doktor! Entschuldigen Sie, daß ich

Sie nicht in Toilette empfange, aber ich hätte dann Ihre kostbare Zeit

allzusehr in Anspruch nehmen müssen. Wie geht es Ihnen? Was führt Sie

her? Bitte, dort den Sessel!«

Er ärgerte sich über die Begrüßung, und sie sah es ihm an.

Ihre Augen schlossen sich ein wenig, als wollten sie eine geheime

Freude unterdrücken.

»Sie sehen übrigens ausgezeichnet wohl aus. Ich fühle mich leider etwas

abgespannt. Die vielen Verpflichtungen hier —«

»Frau Bettina —«

»Aber so setzen Sie sich doch, Herr Doktor!«

Er setzte sich, blickte sie an und schwieg. Eine Ernüchterung kam über

ihn.

Und wieder bemerkte sie es, schloß die Augen halb und lächelte.

»Sie sind wohl ungehalten, daß ich Sie so =sans gêne=, im Hauskleid,

empfange?«

Er antwortete nicht gleich, aber der leise ironische Zug um seinen

Mund, der sie schon auf dem Schiffe gereizt hatte, kehrte wieder,

als er mit fragendem Blick ihre weich herniederwallende Gewandung

betrachtete und mit gut gespielter Naivetät dann das Auge zu ihr erhob.

»Ich kann mir nicht helfen, ich finde Sie ganz hübsch, gnädige Frau.«

»Nein — wirklich? Ganz hübsch? — Sie nehmen mir eine Last vom Herzen.«

»Sollte Ihnen daran gelegen sein, mir gegenüber noch hübscher zu

erscheinen? Das wäre doch undenkbar.«

»Gott, liebster Doktor, man hat zuweilen so seine Launen.«

»Das versteh’ ich vollkommen. Wer in dieser Beziehung frei von Schuld,

der werfe den ersten Stein.«

Sie öffnete weit die Augen. Was fiel dem Manne ein? Wollte er den Spieß

umkehren? Trotzte er noch oder spottete er bereits ...

»Sie haben sich wohl noch in Hamburg von den Strapazen der Seereise

erholt?« fragte sie mit erzwungener Ruhe.

»Nein. In Hamburg hielt mich nichts. Es zog mich nach Berlin, und seit

zwei Wochen bin ich hier.«

»Würde es unbescheiden sein, zu fragen, was Sie so sehr nach Berlin zog

und Sie hier so fesselte, daß Sie sogar darüber vergaßen, sich nach dem

Befinden einer Ihnen nicht ganz unbekannten Dame zu erkundigen?«

»Die nicht ganz unbekannte Dame war es.«

»Ah,« lachte sie auf und lehnte sich weit zurück, »das muß ich sagen:

Sie haben eine Art, Ihre Bewunderung an den Tag zu legen, die einem

Dichter Ehre machen würde.«

»Gnädige Frau haben die Güte, anzunehmen, daß ich etwas erdichte?«

»Ja, gnädige Frau haben diese Güte.«

»Das ist — verzeihen Sie — sehr unrecht, gnädige Frau. Ich konnte der

mir nicht ganz unbekannten Dame die Aufrichtigkeit meiner Bewunderung

nicht besser beweisen, als dadurch, daß ich ihr Zeit ließ, sich ebenso

über ~ihre~ Aufrichtigkeit klar zu werden. Wie mir scheint, ist das

geschehen. Das Schiff streicht durch die Wellen, Fridolin — —«

»Sie erwarteten wohl gar noch eine Art rührender Familienszene, Herr

Doktor?«

»Fehlgeraten, meine allergnädigste Frau. Über die Tage der Rührung bin

ich hinaus. Mich gelüstet es mehr nach dem Starken, dem Kräftemessen,

dem — aber =pardon=, ich langweile Sie wohl.«

»Ich wüßte nicht, daß ich Sie unterbrochen hätte. Bitte, fahren Sie

fort. Es gelüstet Sie —?«

»Nach dem Weib — dem Vollweib.«

Sie lag noch immer, den Kopf weit hintenüber gelehnt, in ihrem Sessel.

»Sie sprechen von diesen Dingen,« sagte sie gedehnt, »als ob es sich um

Spielzeug handelte. Orientieren Sie sich.«

»Ich spreche von Dingen,« entgegnete er, »denen ich gewachsen bin.

Vorausgesetzt, daß mir die Partnerschaft paßt.«

Mit einem Ruck stand sie auf den Füßen. Ihre Brust wogte, und über ihre

elfenbeinfarbene Haut zog sich blitzschnell eine fliegende Röte.

»Das — das ist — eine Kühnheit von einer Beispiellosigkeit —« brachte

sie hervor.

»Hassen Sie die Kühnheit?« fragte er mit einem Gleichmut, der sie noch

mehr empörte. »Nun, meine gnädige Frau, Kühnheit oder Feigheit, Haß

oder Liebe: eine Frau wie Sie, die nur zuweilen eine Laune hat, ist

doch selbstredend =hors concours=. Und von der anderen zu sprechen,

lohnt sich nicht.«

»Wie Sie befehlen, Herr Doktor.«

Sie ging mit erzwungener Gelassenheit an ihm vorüber, und die Schleppe

ihres weichen Kleides strich über seine Füße hin. Wie ein magnetischer

Strom ging es von der Berührung aus.

»Sie bedienen sich da eines Ausdrucks, meine allergnädigste Frau, den

Sie mir einmal verwiesen. Sie betonten damals als erlesenste Freude das

freiwillige Entgegentragen ohne Befehl.«

»Sie täuschen sich, Herr Doktor. Das muß wohl die andere gewesen sein.«

»Verzeihung wegen meiner Vergeßlichkeit. Es war die andere.«

Sie stand an dem Fenstervorhang, den Rücken ihm zugewandt, und blickte

durch die Stores. Wie prachtvoll sich diese Rückenlinie schwang. Ein

Frauenkörper ohne Fehl.

Eine Minute zögerte Steinherr noch, um das Bild zu genießen. Dann erhob

er sich.

»Sie verabschieden mich, meine gnädige Frau? Da muß ich wohl meiner

Erziehung Ehre machen und — gehen?«

Sie blickte weiter durch die Stores, als ob auf der Straße sie etwas

ungewöhnlich fesselte.

Da trat er hinter sie und küßte sie auf den weißen Nacken, dicht unter

den Haaransatz des schlanken Kopfes.

Sie fuhr herum mit vor Entrüstung flammenden Augen.

»Was erdreisten Sie sich!«

Da beugte er sich über sie und küßte sie auf den gewölbten Hals.

»Ich verbiete Ihnen — —«

Und er beugte sich zum zweiten und dritten Male über sie und küßte sie

genau auf dieselbe Stelle.

»Du!« stieß sie erregt hervor, »du! Ich will nicht! Ich — ah, ich

verspreche mich.«

Er führte langsam ihre Hand an die Lippen, zum Abschied.

»Leben Sie wohl, gnädige Frau! Ich hoffe, ich habe Ihnen keine

Aufregung bereitet.«

Noch eine Verneigung, und er ging.

»Hans!«

Die vom Niederrhein · 第 30 / 53 题