Hans Steinherr hatte es nicht sonderlich eilig gehabt, Frau Bettina
Wittelsbach wiederzusehen. Die ersten Tage in Berlin waren damit
hingegangen, eine Wohnung zu suchen und das Ameublement auszuwählen,
das dem Geschmack eines verwöhnten Junggesellen zu entsprechen
vermochte.
Er konnte nicht müde werden, die Stadt zu durchstreifen und sich die
Gegenstände Stück für Stück zusammenzuholen. So schuf er sich ein Heim,
so ruhig und vornehm in Form und Farbe, als hätte ein kunstsinniger
Geist schon seit einem Menschenalter in diesen Räumen geweilt.
Die Wohnung lag in der Viktoriastraße nahe der Potsdamerbrücke. Wenige
Schritte, und er war mitten im Leben der Großstadt; wenige Schritte
zurück, und die Brandung war verrauscht, Weltabgeschiedenheit umfing
ihn. Seine Stimmung brauchte sich von der Laune Berlins nicht abhängig
zu machen.
Vierzehn Tage hatte er benötigt, um die Einrichtung zu vollenden. Von
früh bis spät war er in freudiger Tätigkeit gewesen, und das Schaffen
und Anordnen, das stetige Sichversenken in jeden neuen Gegenstand und
das heitere Bekanntwerden mit den Dingen, die nun seine Umgebung
bildeten, hatte seine andrängenden Gedanken und Erinnerungen in ruhige
Bahnen abgezogen.
Es war ein Vormittag zu Anfang Oktober. Hans Steinherr stand an dem
weitgeöffneten Fenster seiner Parterrewohnung und blickte über die
sonnenbeschienene Potsdamerbrücke hinaus. Was nun? Er hatte sich
fertig eingerichtet und mußte nun wohl an die Regelung eines weiteren
Tagewerks gehen. Das fiel ihm zum ersten Male ein. Weshalb hatte er
sich sonst seßhaft gemacht!
Er erinnerte sich der hohen Meinungen seiner einstigen Kommilitonen.
Ihres Schwärmens von seiner Zukunft. Man hatte doch eine Karrière von
ihm erwartet, die in gerader Linie unter Volldampf vorwärts wies, und
nun war er, eben vom Start gelassen, in breiter Kurve ausgewichen und
hatte den Anschluß nicht wieder aufgesucht. Wo war der kalt wägende
Ehrgeiz geblieben, für den es keine Hindernisse geben sollte, dem er
als ersten Tribut seine töricht süße Jugendliebelei geopfert hatte?
Töricht — —? Süß, o ja, das war sie gewesen. Aber töricht? — Was war
denn in der Empfindung später ernsthafter gewesen? Oder nur gleich
ernsthaft? Jede Spanne des Lebens nahm das ernsthaftere Gepräge der
Empfindungen für sich in Anspruch, aber das der aufwachenden Jugend
war das erste und damit das ursprünglichste gewesen. Das, was folgte,
hatte sich darauf aufgebaut, dem Geschmack der Welt, den Zeitströmungen
nachgebend.
So schnell er gelaufen war, sein Schatten lief mit.
Das hatte sich hemmend auf den Sturmlauf seines Ehrgeizes gelegt. Das
niederrheinische Gemüt wurzelte tiefer als alle anerlernte Form. Das
Wesensinnere einer Heimatscholle, die einen ausgesprochenen Charakter
besitzt, läßt sich nicht abschütteln wie der Staub von den Stiefeln.
Durch sie, durch das Festhalten an ihr, werden ihre Söhne in der Ferne
zur Kraft gelangen wie Eichen im Buschwald, ohne sie, unter Preisgabe
ihrer Art, werden sie unkennbar im Niederholz verschwinden.
Hans Steinherr sah über die sonnige Straße hin. Noch war er da!
Anders, als er es sich vorgestellt hatte beim letzten Abschied von
Düsseldorf, vor fünf Jahren ... Aber er war da! Er war ~wieder~ da! Und
eine neue Heimat zu schaffen, mußte gelingen.
Als er es in seinem Studium zum Doktor der Rechte gebracht, hatte er
resigniert. Durch den jähen Abbruch der Beziehungen zur Vaterstadt,
zur Mutter, den Freunden, der Freundin, war es mählich und mählich
beklemmend still in ihm geworden. Er hatte Stunden gehabt, in denen
es ihn mitten in fröhlicher Gesellschaft fror. Und die Stunden
waren wiedergekommen und kamen wieder. Dann vermochte er sich nicht
zu wehren: die Vergleiche drängten sich ihm unabweisbar auf. Dann
entsann er sich des Abends am Rheinufer, als er, noch ein Primaner,
vom Schützenfestplatz gekommen war und ihm die Ursprünglichkeit des
Heimatlandes zum ersten Male jubelnd aufgegangen war. Auch damals hatte
er Vergleiche gezogen, zwischen dem gesellschaftlichen Leben im Hause
seines Vaters, das sich, wenn auch Schablonenarbeit, zeitweilig doch
so hübsch, ja sogar witzig abspielte, und der Glückseligkeit, die ihm
die nahe Berührung mit der Rassigkeit der ureigensten Scholle bereitet
hatte. Nun fehlte ihm selbst das schwache Abbild, das das Vaterhaus ihm
bot. Von allem anderen zu schweigen ...
Immer wieder waren die Erinnerungen gekommen wie der Dieb in der
Nacht. Sie verschönten sich in seiner Einbildung, ließen ihn oft die
Gegenwart vergessen und gaukelten ihm Perspektiven vor, in denen er als
nimmer müder Genießender stand. Wenn er erwachte, fragte er sich: Wozu
arbeite ich, wozu leb’ ich denn überhaupt? Das ist ja eine regelrechte
Komödie, die ich mitmache. Nur weil andere aus Gründen ihr Gesicht
unter Schminke verstecken? »Wenn der Mensch schon etwas ›aus Gründen‹
tut ...!« hatte Heinrich Springe einmal gewettert.
Aber der harte Kopf, der niederrheinische Eigensinn hatte ihn
abgehalten, den Schritt zurück zu tun. Wenigstens nicht als
Schiffbrüchiger sollte es geschehen. Der Schein des Siegers, der
sich großmütig und menschlich erweist, sollte gewahrt werden. In den
Gedanken, so widerspruchsvoll er war, hatte er sich verbissen.
Wo der Siegerlorbeer für ihn zu holen sei, war ihm dabei nicht
klarer geworden. Den Ehrgeiz auf eine hohe gesellschaftliche oder
Staatsstellung hatte er quittiert, seitdem ihm die Masken als
Masken erschienen und ihm der Gedanke, eines Tages als Marionette
zu funktionieren, kalten Schauder einjagte. Also zurück zu den
Jugendträumen, der Kunst! Aber die Poesie floß ihm dickflüssig aus der
Feder, sie wurde geschraubt, unwahr und schematisch, weil sich sein
innerer Mensch noch immer im Widerspruch zu dem äußeren befand. Er
war zu gründlich in die Schule der Salons gegangen. Die Natürlichkeit
schien ihm mit einem peinlich lächerlichen Beigeschmack behaftet. In
seinem Gefühlsleben war alles durcheinander gestürzt.
Da hatte er es mit der Flucht in die Einsamkeit versucht. Er, der
Anwärter des Menschenglücks, war menschenscheu geworden, hatte die
Wüsten durchwandert und die Meere befahren. In jungen Jahren waren
seine Züge schärfer geworden und sein Sarkasmus größer als seine
Jugendfreude. Wieder hatte er sich eine neue Welt gebaut, und wieder
umgürtete sie nicht die chinesische Mauer, die den großen, fragenden
Augen der Heimat den Einblick verwehrt hätte.
Nicht, daß er von daheim mit vielen Briefen behelligt worden wäre. Nur
das unabweisbar Notwendige kam zu seinen Ohren. Die geschäftlichen
Berichte und Bilanzen, die ihm der neue Leiter der Firma Philipp
Steinherr regelmäßig einsandte, würdigte er kaum eines Blickes. Das
mußte der Mann ja besser verstehen als er. Von privaten Geschehnissen
wußte er nur, daß seine Mutter Heinrich Springes Gattin geworden war,
daß sie sich an der Seite des herrlichen Menschen unsagbar glücklich
fühlte, daß sie die Wohnung in der Immermannstraße gewählt hatten, und
die Villa an der Grafenbergerchaussee unter einer tüchtigen Verwalterin
täglich für ihn bereit stand. Einmal hatte die Mutter den Namen Hannes
in den letzten Jahren erwähnt. Er hatte Wunderdinge aus dem Briefe
herausgelesen. Sie sollte, nachdem sie Düsseldorf bald verlassen und
in Frankfurt am Main unter Meister Stockhausens Leitung ihre Studien
vollendet hatte, eine Konzertsängerin von weitreichendem Ruf geworden
sein und draußen in der Welt zu den gesuchtesten Künstlerinnen zählen.
Nach Düsseldorf käme sie selten, und nur zu Gast.
Die Nachwirkung dieser Kunde war größer gewesen, als er sich zuerst
gestehen wollte. Es war etwas wie Scham und Stolz, was in ihm stritt.
Die kleine Jugendliebste schien dort eingesetzt zu haben, wo er
aufgehört hatte. ~Sie~ hatte gehalten, was ~er~ versprochen hatte. Und
noch eins: sie zeigte, daß jeder Name, und sei es der geringste, adlig
ist, wenn er von seinem jeweiligen Träger adlig gehalten wird.
Ah, das war ganz der alte Hannes. Das war schön und — das war
niederdrückend.
Sie hatte sich den Inhalt ihrer Jugend gerettet, ihn veredelt; er hatte
ihn verloren, nachdem er ihn verleugnet hatte.
Eine Ausgleichung konnte nicht mehr in Betracht kommen.
Nein, dachte der Mann am Fenster ruhig, wir sind auseinander gewachsen,
der Boden unter unseren Füßen ist nicht mehr der gleiche. Die alten
Gespenster müssen endlich einmal geknebelt werden, und endgültig.
Er trat zurück, nahm Hut und Handschuhe und verließ die Wohnung. Ein
eigentümliches Flimmern kam in seine Augen, als er über die Straße
schritt und sein Ziel nahm. Es glitt plötzlich wie schwerer Wein durch
seine Adern, und seine Männlichkeit dehnte sich in den Gelenken. Die
Sturmnachtstimmung von der Nordsee war über ihn gekommen, und er spürte
die wilden Küsse des Bereitseins. Das war eine andere Stimmung wie
weiland die Hofgartenstimmung in Düsseldorf mit den keuschen Küssen
der Vorbereitung. Das Herz hatte sich als ein läppischer Bundesgenosse
bewiesen. Es wimmerte bei der geringsten Zumutung. Frau Bettina aber
... Ah, diese Frau hielt es mit den Sinnen. Sie lachte und genoß.
»Um Sechse des Morgens ward er gehenkt,
Sie aber schon um Achte
Trank roten Wein und lachte ...«
klang ihm die Heinesche Romanze in den Ohren. Unwillkürlich blieb er
stehen und zog die Brauen zusammen. Was war dies für eine wahnsinnige
Reminiszenz? Mußte er denn schon wieder ins Extravagante verfallen? Sie
hatte Leidenschaft, Frau Bettina!
Er schritt weiter, bis er den Kurfürstendamm erreicht hatte. Aus dem
Adreßbuch wußte er ihre Wohnung. Der Portier öffnete und wies ihn nach
der ersten Etage.
Feierlich still war es in dem hochschössigen Treppenhaus. Der dicke
Teppich dämpfte jeden Lebenslaut.
Hans Steinherr mußte eine momentane Verlegenheit niederkämpfen, bevor
er dem Stubenmädchen in den Salon folgen konnte. Er hatte sich ein ganz
anderes Bild von Frau Bettinas Umgebung gemacht, ein farbenfroheres,
ein genußfreudigeres. Hier war ja alles auf Harmonien gestimmt.
Die Dame des Hauses ließ auf sich warten. Er hatte schon die Bilder
ringsum an den Wänden studiert, als er hinter sich das Rauschen eines
Kleides vernahm.
»Guten Morgen, mein lieber Herr Doktor! Entschuldigen Sie, daß ich
Sie nicht in Toilette empfange, aber ich hätte dann Ihre kostbare Zeit
allzusehr in Anspruch nehmen müssen. Wie geht es Ihnen? Was führt Sie
her? Bitte, dort den Sessel!«
Er ärgerte sich über die Begrüßung, und sie sah es ihm an.
Ihre Augen schlossen sich ein wenig, als wollten sie eine geheime
Freude unterdrücken.
»Sie sehen übrigens ausgezeichnet wohl aus. Ich fühle mich leider etwas
abgespannt. Die vielen Verpflichtungen hier —«
»Frau Bettina —«
»Aber so setzen Sie sich doch, Herr Doktor!«
Er setzte sich, blickte sie an und schwieg. Eine Ernüchterung kam über
ihn.
Und wieder bemerkte sie es, schloß die Augen halb und lächelte.
»Sie sind wohl ungehalten, daß ich Sie so =sans gêne=, im Hauskleid,
empfange?«
Er antwortete nicht gleich, aber der leise ironische Zug um seinen
Mund, der sie schon auf dem Schiffe gereizt hatte, kehrte wieder,
als er mit fragendem Blick ihre weich herniederwallende Gewandung
betrachtete und mit gut gespielter Naivetät dann das Auge zu ihr erhob.
»Ich kann mir nicht helfen, ich finde Sie ganz hübsch, gnädige Frau.«
»Nein — wirklich? Ganz hübsch? — Sie nehmen mir eine Last vom Herzen.«
»Sollte Ihnen daran gelegen sein, mir gegenüber noch hübscher zu
erscheinen? Das wäre doch undenkbar.«
»Gott, liebster Doktor, man hat zuweilen so seine Launen.«
»Das versteh’ ich vollkommen. Wer in dieser Beziehung frei von Schuld,
der werfe den ersten Stein.«
Sie öffnete weit die Augen. Was fiel dem Manne ein? Wollte er den Spieß
umkehren? Trotzte er noch oder spottete er bereits ...
»Sie haben sich wohl noch in Hamburg von den Strapazen der Seereise
erholt?« fragte sie mit erzwungener Ruhe.
»Nein. In Hamburg hielt mich nichts. Es zog mich nach Berlin, und seit
zwei Wochen bin ich hier.«
»Würde es unbescheiden sein, zu fragen, was Sie so sehr nach Berlin zog
und Sie hier so fesselte, daß Sie sogar darüber vergaßen, sich nach dem
Befinden einer Ihnen nicht ganz unbekannten Dame zu erkundigen?«
»Die nicht ganz unbekannte Dame war es.«
»Ah,« lachte sie auf und lehnte sich weit zurück, »das muß ich sagen:
Sie haben eine Art, Ihre Bewunderung an den Tag zu legen, die einem
Dichter Ehre machen würde.«
»Gnädige Frau haben die Güte, anzunehmen, daß ich etwas erdichte?«
»Ja, gnädige Frau haben diese Güte.«
»Das ist — verzeihen Sie — sehr unrecht, gnädige Frau. Ich konnte der
mir nicht ganz unbekannten Dame die Aufrichtigkeit meiner Bewunderung
nicht besser beweisen, als dadurch, daß ich ihr Zeit ließ, sich ebenso
über ~ihre~ Aufrichtigkeit klar zu werden. Wie mir scheint, ist das
geschehen. Das Schiff streicht durch die Wellen, Fridolin — —«
»Sie erwarteten wohl gar noch eine Art rührender Familienszene, Herr
Doktor?«
»Fehlgeraten, meine allergnädigste Frau. Über die Tage der Rührung bin
ich hinaus. Mich gelüstet es mehr nach dem Starken, dem Kräftemessen,
dem — aber =pardon=, ich langweile Sie wohl.«
»Ich wüßte nicht, daß ich Sie unterbrochen hätte. Bitte, fahren Sie
fort. Es gelüstet Sie —?«
»Nach dem Weib — dem Vollweib.«
Sie lag noch immer, den Kopf weit hintenüber gelehnt, in ihrem Sessel.
»Sie sprechen von diesen Dingen,« sagte sie gedehnt, »als ob es sich um
Spielzeug handelte. Orientieren Sie sich.«
»Ich spreche von Dingen,« entgegnete er, »denen ich gewachsen bin.
Vorausgesetzt, daß mir die Partnerschaft paßt.«
Mit einem Ruck stand sie auf den Füßen. Ihre Brust wogte, und über ihre
elfenbeinfarbene Haut zog sich blitzschnell eine fliegende Röte.
»Das — das ist — eine Kühnheit von einer Beispiellosigkeit —« brachte
sie hervor.
»Hassen Sie die Kühnheit?« fragte er mit einem Gleichmut, der sie noch
mehr empörte. »Nun, meine gnädige Frau, Kühnheit oder Feigheit, Haß
oder Liebe: eine Frau wie Sie, die nur zuweilen eine Laune hat, ist
doch selbstredend =hors concours=. Und von der anderen zu sprechen,
lohnt sich nicht.«
»Wie Sie befehlen, Herr Doktor.«
Sie ging mit erzwungener Gelassenheit an ihm vorüber, und die Schleppe
ihres weichen Kleides strich über seine Füße hin. Wie ein magnetischer
Strom ging es von der Berührung aus.
»Sie bedienen sich da eines Ausdrucks, meine allergnädigste Frau, den
Sie mir einmal verwiesen. Sie betonten damals als erlesenste Freude das
freiwillige Entgegentragen ohne Befehl.«
»Sie täuschen sich, Herr Doktor. Das muß wohl die andere gewesen sein.«
»Verzeihung wegen meiner Vergeßlichkeit. Es war die andere.«
Sie stand an dem Fenstervorhang, den Rücken ihm zugewandt, und blickte
durch die Stores. Wie prachtvoll sich diese Rückenlinie schwang. Ein
Frauenkörper ohne Fehl.
Eine Minute zögerte Steinherr noch, um das Bild zu genießen. Dann erhob
er sich.
»Sie verabschieden mich, meine gnädige Frau? Da muß ich wohl meiner
Erziehung Ehre machen und — gehen?«
Sie blickte weiter durch die Stores, als ob auf der Straße sie etwas
ungewöhnlich fesselte.
Da trat er hinter sie und küßte sie auf den weißen Nacken, dicht unter
den Haaransatz des schlanken Kopfes.
Sie fuhr herum mit vor Entrüstung flammenden Augen.
»Was erdreisten Sie sich!«
Da beugte er sich über sie und küßte sie auf den gewölbten Hals.
»Ich verbiete Ihnen — —«
Und er beugte sich zum zweiten und dritten Male über sie und küßte sie
genau auf dieselbe Stelle.
»Du!« stieß sie erregt hervor, »du! Ich will nicht! Ich — ah, ich
verspreche mich.«
Er führte langsam ihre Hand an die Lippen, zum Abschied.
»Leben Sie wohl, gnädige Frau! Ich hoffe, ich habe Ihnen keine
Aufregung bereitet.«
Noch eine Verneigung, und er ging.
»Hans!«