Dienstag Morgen.
Wollen Sie uns die Freude machen, mein verehrtester Gönner, Morgen
Mittag um halb 3 mit uns zu essen? Sie würden Frau v. Hardenberg hier
finden, u. außer ihr die beyden Extremen des menschlichen Alters ihren
Bruder Cay u. Dahl’s.
Ich wünsche fast daß Fr. v. Rehberg den Heinrich VIII. noch
verschiebe damit es uns heut wieder so gut werde wie gestern. Wenn Sie
den jungen Hauch um seines Enthusiasmus willen geliebt haben so hoffe
ich von Ihnen für mein Zuhören gebilligt zu werden; ich weiß kaum wie
ich vorher gelebt habe ehe ich Sie lesen und reden hörte, u. kann mir
das Paradies ohne die Sonnabende bey Ihnen, u. die Pirnaische Gasse,
gar nicht mehr vorstellen.