Hautflügler. Das Bienenvolk besteht außer den geschlechtslosen
Arbeiterinnen aus Drohnen und der Königin. Die Königin ist größer
und hat einen längeren Hinterleib. Sie sorgt mit den Drohnen für die
Fortpflanzung des Volkes, indem sie einige Tage nach dem Ausschlüpfen
ihren Hochzeitsflug unternimmt, auf dem sie befruchtet wird. Sie legt
Eier, und zwar entstehen aus den befruchteten Eiern Arbeiterinnen und
Königinnen, aus den unbefruchteten Eiern Drohnen. Es wird je ein Ei in
eine Zelle gelegt -- gestiftet, wie der Imker sagt -- und zwar kann die
Königin in vierundzwanzig Stunden bis zu 3000 Stück Eier legen.
Die Königin ist also der Mittelpunkt des Ganzen. Schwärmende Bienen
lassen sich ruhig einfangen, wenn die Königin dabei ist. Andernfalls
fliegen sie fort.
Nach drei Tagen schlüpfen aus den Eiern Larven, die später Bienen
werden. Die Entwicklungszeit der Königin dauert 16, die der
Arbeitsbienen 21, die der Drohnen 24 Tage.
Die Königin kann 5 Jahre alt werden, die Arbeitsbienen leben, wie schon
erwähnt wurde, nur etwa 6 Wochen. Ausnahmen bilden die im Herbste
erbrüteten Bienen, die den Winter überdauern. Die Drohnen sterben im
August in der sogen. Drohnenschlacht.
Die ganze Arbeitslast des Bienenvolkes wird von den verkümmerten
Weibchen geleistet, die deshalb Arbeiterinnen heißen. Sie füttern die
Brut, sie lecken den Blumennektar auf, der sich in ihrem Magen in
Honig verwandelt, und tragen ihn in die Zellen ein. Nicht so gut ist
der Honig von Blattläusen. Die Hinterbeine der Arbeitsbienen sind mit
Körbchen und Bürstchen ausgestattet, mittels deren sie den Blütenstaub
zu den Zellen bringen und dort abfegen. Zum Stopfen der Ritzen tragen
sie Harz oder Stopfwachs ein, das sie von den Knospen der Kastanien und
anderer Bäume holen.
Die Arbeitsbienen bauen die Zellen aus Wachs, das sie aus den
Leibesringen ausschwitzen. Die Zellen werden wagrecht auf der
Mittelwand der Wabe errichtet, die ihrerseits stets senkrecht
steht. Die Zelle zur Ausbrütung der Königin ist besonders groß und
eichelförmig.
Sehr wichtig ist es, daß bei dem Nichtvorhandensein einer Königin aus
der Larve einer Arbeiterin durch besonders reichliche Fütterung eine
neue Königin erzogen werden kann.
Es wurde bereits erwähnt, daß die sechseckige Form der Zellen von jeher
das Erstaunen der Menschen erregt hat. Die meisten erblicken darin
einen Beweis der besonderen Klugheit der Bienen. Andere behaupten
dagegen, daß hiervon keine Rede sein könne. Denn aus dem gemeinsamen
Bauen der Bienen ergebe sich mit Notwendigkeit diese Form.
Die Waben der heutigen Imker sind häufig beweglich. Herr Böhm nimmt sie
heraus und zeigt sie uns. Das ist nicht immer der Fall gewesen, wie
wir schon eingangs erwähnt haben. Ursprünglich ließ man die Bienen in
ausgehöhlten Baumstämmen, sogen. Klotzbeuten, hausen. Noch heute gibt
es in Westpreußen Beutekiefern. Zu einem wirklichen Haustier aber ist
die Biene erst durch die bewegliche Wabe geworden, die in der Mitte des
vorigen Jahrhunderts durch Dzierzon und Berlepsch erfunden wurde.
Durch eine Schleudervorrichtung wird der Honig aus den Waben
geschleudert. Je nach der Gegend und der Stärke des Stockes läßt der
Imker den Bienen bis zu 20 Pfund Honig für den Winter.
Im Gegensatz zum Zucker wird der Honig sofort verdaut. Die Alten haben
nicht so ganz Unrecht gehabt, daß sie die heilsame Wirkung des Honigs
immer wieder betonten. Keine Nahrung soll das Leben so verlängern wie
der Honig.
203. Sind die Bienen fleißig?
Wenn wir das Gewimmel und die aufopfernde Tätigkeit der Bienen
mit eigenen Augen sehen, wie sie eintragen und wieder eilend
fortfliegen, um dem Volke neue Nahrung zu bringen, dann ist es uns
ganz verständlich, daß man schon im Altertum den Staat der Bienen den
Menschen als Muster vorgehalten hat. Wie die Ameisen, die ohne Ansporn
immer tätig sind, so scheinen auch die Bienen einen vorbildlichen Fleiß
zu bekunden.
Auch hier fragt es sich, ob wir nicht menschliche Vorstellungen in
die Tierwelt hineintragen, wo sie gar nicht hinpassen. Das Bienenvolk
wie der Ameisenstaat bestehen aus einem fortpflanzungsfähigen Wesen.
Die einzelne Biene pflanzt sich nicht fort. Das ist ein grundlegender
Unterschied zu allen andern Geschöpfen. Mit Recht nennt der Imker das
ganze Volk »der Bien«. Wie andere Geschöpfe aus zusammenhängenden
Zellen bestehen, so der Bien ebenfalls aus Zellen, aber im Gegensatz zu
sonstigen Geschöpfen aus beweglichen Zellen.
Ist aber die einzelne Biene gar kein selbständiges Geschöpf, sondern
nur eine bewegliche Zelle, dann kann man ihr weder Lob noch Tadel
erteilen. Wir loben unser Herz nicht, weil es Tag und Nacht schlägt,
ebenso unsere Lungen nicht, die unermüdlich von früh bis spät und
selbst die Nacht hindurch für frische Luft sorgen. Hat schon jemand den
Magen gelobt, weil er fleißig verdaut?
Es sprechen folgende Umstände dafür, daß die Biene kein selbständiges
Geschöpf ist.
1. Wie der Mensch einzelne Zellen für das Ganze opfert, -- um nicht
auf den Kopf zu fallen, hält er die Arme vor --, so opfern sich die
einzelnen Bienen für das Ganze.
2. Unsere Zellen arbeiten Tag und Nacht. Geht man zur Nachtzeit in das
Bienenhaus -- was ich oft gemacht habe --, so sieht man die Bienen auch
nachts in reger Tätigkeit.
3. Unser Körper kapselt eingedrungene Kugeln, die er nicht durch
Schwären hinausbekommen kann, ein. Genau so kapselt der Bien
eingedrungene Tiere, z. B. Mäuse, ein.
4. Um die Bienenkönigin dreht sich alles. Bei andern selbständigen
Geschöpfen kommt ähnliches nicht vor. Ist die Königin der Kern des
Biens, dann ist alles verständlich. Dann ist das Schwärmen die Geburt
eines neuen Biens.
Wer die Biene als selbständiges Geschöpf bezeichnet, wird für die
Drohnenschlacht kaum eine Erklärung haben. Die Tötung der wehrlosen
Männchen erscheint mit dem sonstigen Benehmen der fleißigen Geschöpfe
ganz unvereinbar.
Ist dagegen das ganze Bienenvolk nur ein Geschöpf, dann ist die
Drohnenschlacht, wie ich in meinen Büchern ausführlich begründet habe,
ein ganz naturgemäßer Vorgang.
Die Frage, ob die Bienen fleißig sind, läßt sich also nicht so
ohne weiteres bejahen. Vom Standpunkte des Menschen aus sind sie
unzweifelhaft fleißig. Aber dieser Standpunkt kann sachlich nicht
begründet sein.
Wir verabschieden uns jetzt von Herrn Böhm, zumal seine Befürchtung
wegen des Schwärmens unbegründet zu sein scheint, und weil wir uns noch
die im Aquarium befindlichen Bienenstöcke ansehen wollen.
Hier kann der Besucher noch besser die Tätigkeit der Bienen beobachten,
da die Zugänge zum Stock mit Glas überdeckt sind. In dem einen Zugang
liegen vier tote Bienen. Von dem vielgepriesenen Reinlichkeitssinn der
Bienen kann man in diesem Falle nichts bemerken. Jede Biene bleibt bei
der toten Genossin eine Weile stehen und beschnüffelt sie anscheinend.
Dann geht es eilends weiter. Von einem Fortbringen der Leichen ist
keine Rede.
Wahrscheinlich ist die Handlungsweise der Bienen ganz berechtigt. Sie
werden sich sagen, daß das Fortbringen der Toten auch in der Nacht
geschehen kann. Dagegen ist das Eintragen von Honig gerade jetzt, wo
die Linden so schön zu blühen anfangen, in der Dunkelheit nicht möglich.
Vor dem Einflugsloch befindet sich ein Brettchen, und dicht daneben
ein gleichartiges. Niemals irrt sich eine Biene beim Zufliegen in
dem Brettchen. Der Ortssinn der Bienen muß also ganz wunderbar sein.
Hierüber habe ich schon manchmal gestaunt.
So wohnte ich vor vielen Jahren bei einem befreundeten Bienenzüchter.
Dieser verkaufte die Hälfte seines Grundstückes. Infolgedessen mußte
der Bienenstand eine andere Stelle erhalten. Tagelang aber flogen die
Bienen zunächst nach der ganz leeren Stelle, wo er früher gestanden
hatte.
Die Tiere müssen also, wie immer wieder hervorgehoben werden muß, zu
dem Raume in einem ganz anderen Verhältnis stehen wie der Mensch.
Zum Vorgang des Schwärmens, den wir leider nicht selbst beobachten
konnten, sei bemerkt, daß die Bienen wie eine Wolke dahinziehen und
sich traubenförmig an einem Aste niederlassen. Der Imker, der sich
gewöhnlich Kopf und Hände durch Vorrichtungen schützt, dabei auch
raucht, steigt auf eine Leiter und bringt den Schwarm vorsichtig in
einen Eimer oder in ein anderes Gefäß.
204. Warum werden Pferde besonders leicht von Bienen gestochen?
Bereits im Altertum ist es aufgefallen, daß Pferde leicht Gefahr
laufen, von Bienen gestochen zu werden. Es ist mir nicht bekannt, daß
andere Haustiere von Bienen getötet worden sind, aber von Pferden ist
es mir wiederholentlich berichtet worden. Ein bekannter Naturforscher
führt folgende Fälle an: 1. Im Jahre 1820 fuhr ein Freund von mir
von Berlin nach Wittenberg. Nicht weit von Schmögelsdorf fiel ein
Bienenschwarm aus unbekannter Ursache wie rasend über die Pferde her.
Das eine wurde totgestochen, das andere starb am folgenden Tage. 2.
Am 24. Mai 1854 hielt der Bauer Meier vor der Wohnung eines Bauern zu
Wotersen auf der Landstraße mit einem Viergespann, als plötzlich die
aus etwa sieben Stöcken kommenden Bienenschwärme sich gleichzeitig auf
die Pferde warfen. Das erste erlag sogleich den Stichen, die übrigen
starben teils an demselben Tage, teils am folgenden. Alle Versuche zur
Vertreibung der Bienen durch Abschießen von Pulver und Uebergießen mit
kaltem Wasser blieben erfolglos. Die Bienen desselben Bauern hatten
schon früher an derselben Stelle zwei Pferde getötet.
Man versteht hiernach, daß unsere Vorfahren nicht so unrecht hatten,
wenn sie die Biene als »wilden Wurm« bezeichneten. Vier Pferde auf
einen Schlag zu verlieren, ist namentlich bei den heutigen Preisen für
Pferde gewiß keine Kleinigkeit.
Die Fälle sind deshalb fast wörtlich angeführt, damit ersichtlich wird,
daß die Pferde zu dem Angriff der Bienen nicht den geringsten Anlaß
gegeben haben. Sie waren auf der Landstraße und haben, wie immer, ihren
regelmäßigen Dienst getan. Bei der Schilderung der Fälle ist auch nicht
einmal der Versuch gemacht worden, das Verhalten der Bienen zu erklären.
Ich komme auf meine bereits im Kap. 198 geäußerte Ansicht zurück. Das
Pferd, das regelmäßig braun sein wird, erinnert die Bienen an ihren
Todfeind, den Honigbären. Uebrigens gibt es in Europa Bären von der
verschiedensten Färbung, wie mir die Felle, die mir ein bekannter
Bärenjäger gezeigt hat, beweisen. Das Pferd ist also auch gefährdet,
wenn es nicht braun ist.
Der Hund mit seinem zottigen Haar wäre auch gefährdet. Aber die
Hundeartigen kennen aus früheren Zeiten die Gefahren durch Bienenstiche
und ziehen sich rechtzeitig zurück. Ebenso kennen Wildrinder und
Wildschafe in ihrer Heimat wilde Bienen und benehmen sich entsprechend.
Auch scheinen die Bienen die Ungefährlichkeit der Wiederkäuer zu kennen.
Dagegen kennt das Pferd keine Wildbienen, weil es in der Steppe kaum
Bienen gibt. Umgekehrt wissen die Bienen nicht, daß sie von den Pferden
nichts zu fürchten haben.
Da die Pferde gewöhnlich angeschirrt sind, so sind sie wehrlos den
Stichen der Bienen preisgegeben.
Die Bienen haben allen Grund, auf den Bären erbost zu sein. Ein
Deutscher, der ein Menschenalter hindurch in Rußland Oberförster war,
schildert die Angriffe des Bären auf Bienenstöcke in folgender Weise:
In Rußland hat gewöhnlich jeder Buschwächter einige Bienenstöcke, die
im Laufe des Sommers auf großen, alten Kiefern angebracht werden, wo
sie bis zum Spätherbst bleiben. Findet nun Meister Petz zufällig einen
Baum und merkt, daß da oben etwas zu holen ist, so steigt er hinauf und
fängt an, den Bienenstock zu bearbeiten, und wirtschaftet so lange, bis
er ihn entweder öffnet oder losreißt und vom Baume wirft. Obgleich der
ganze Bienenschwarm über ihn herfällt, kümmert er sich wenig darum,
denn durch seinen Pelz dringt wohl selten ein fühlbarer Stich, die
Augen drückt er zu, und über die Nase fährt er mit der Pranke; also
arbeitet er unter dem Gesumme der Bienen, ohne besonders belästigt zu
werden. Hat nun der Bär einmal den Honig geschmeckt, dann wehe allen
Bienenstöcken, wenn er sie ausfindig macht. So lautet der Bericht
unseres Gewährsmannes.
Der Name Honigbär für unseren braunen Bären ist also ganz zutreffend.
Die Bienen sind machtlos gegen ihn, da er seine empfindliche Nase durch
die vorgehaltene Pranke schützt.
Es kann also leicht sein, daß die Bienen das Pferd mit ihrem Erzfeinde,
dem Bären, verwechseln. Dann wäre die Tötung von Pferden durch Bienen
erklärlich.
Es würde sich für alle Pferdebesitzer daraus der wichtige Rat ergeben,
vor Bienenstöcken lieber einen kleinen Umweg zu machen.
205. Die Biene in Redensarten und Sprichwörtern.
Erwähnt wurde bereits, daß die alten Deutschen die Biene einen
wilden Wurm nannten. Ebenso ist der Spruch über das Schwärmen in den
verschiedenen Monaten wiedergegeben. Sonst ist noch die Redensart
üblich:
*Der Bien muß.*
Im Grimmschen Wörterbuch finde ich diese Redensart nicht angeführt.
Gewöhnlich heißt es, daß in einem Lügenmärchen von Bienen erzählt wird,
die so groß wie Schafe sind. Auf die erstaunte Frage, wie die Bienen
bei dieser Größe durch das enge Flugloch in den Bienenstock gelangen,
wird die vorstehende Redensart als Antwort erteilt.
[Illustration: Bienenwabe mit Brut in verschiedenen
Entwicklungszuständen]
[Illustration: Die Geschlechter der Bienen
1 Königin 2 Arbeiterin 3 Drohne]
[Illustration: Korbbienenstand]
Die nähere Begründung der hier ausgesprochenen Ansichten ist in
nachstehenden Büchern zu finden: 1. Ist das Tier unvernünftig? 2.
Tierfabeln. 3. Straußenpolitik. 4. Streifzüge durch die Tierwelt.
5. Das Pferd als Steppentier. Sämtlich bei Franckh in Stuttgart
erschienen. Ferner in 6. Diktatur der Liebe. Bei Hoffmann u. Campe,
Berlin. 7. Welche Fingerzeige gibt uns die Lebensweise des Wildschweins
für die Behandlung, Züchtung und Fütterung des Hausschweins? Verlag der
Vereinigung deutscher Schweinezüchter, Berlin W., An der Apostelkirche
1. 8. Was können wir aus der Lebensweise der Wildschafe zur Hebung der
Schafzucht lernen? Bei Hosang u. Co., Hannover.
Inhaltsangabe.
Seite
Vorwort 3
Der Hund 5
1. Warum bellt der Hund? 5 -- 2. Warum bellt der Hund sich drehende
Räder an? 8 -- 3. Das Fressen unappetitlicher Sachen 10 -- 4. Das
Lappen des Wassers mit der Zunge 11 -- 5. Der Platz in der Sonne
und am warmen Ofen. Das Sich-herumdrehen vor dem Hinlegen 12 -- 6.
Das Alter des Hundes 13 -- 7. Die Rassen (Unterarten) des Hundes
16 -- 8. Der Zeitsinn der Tiere 17 -- 9. Der Ortssinn der Tiere 19
-- 10. Das Apportieren (Herbringen von Gegenständen) des Hundes
21 -- 11. Die Bedeutung des Geruchssinnes. Der Eigentumssinn
der Hunde 24 -- 12. Soll man sich in der Großstadt einen Hund
halten? Die Stubenreinheit des Hundes 27 -- 13. Das Grasfressen
der Hunde. Schämen sich manche Hunde? 30 -- 14. Das Laufen gegen
den Wind. Warum ist die Hundenase kühl und feucht? Warum gibt
es bei den Hunden Steh-, Kipp- und Hängeohren? Die Wichtigkeit
des Gehörs 33 -- 15. Warum fürchtet sich der Hund vor dem leeren
Wasserglase? Warum bellt er den Mond an? 34 -- 16. Warum wedelt
der Hund mit dem Schwanze? 36 -- 17. Warum gibt es kurzhaarige
Hunde? Der Windhund 37 -- 18. Der Schäferhund als Polizei- und
Blindenhund 40 -- 19. Die Fütterung des Hundes 41 -- 20. Die Feinde
des Hundes. Hund und Wolf 43 -- 21. Rätselhaftes beim Hunde 47 --
22. Allerlei Hundegeschichten. Richtige Behandlung des Hundes 49
-- 23. Sogenannte Unarten der Hunde und ihre Bekämpfung 52 -- 24.
Klugheit und Verstellungskunst einer deutschen Dogge 55 -- 25.
Verstellung und Beistand bei Hunden 59 -- 26. Leistungen der Hunde
zum Nutzen der Menschen 61 -- 27. Gefahren durch Hunde 63 -- 28.
Geschichtliches vom Hunde 65 -- 29. Der Hund in Sprichwörtern und
Redensarten 66
Die Katze 69
30. Hund und Katze waren früher Raubtiere. Warum sehen sie
trotzdem verschieden aus? 69 -- 31. Welchen Zwecken dienen die
Schnurrhaare der Katze? 72 -- 32. Das Schmeicheln der Katze. Ist
die Katze falsch? 73 -- 33. Warum schlingt der Hund, während die
Katze gesittet frißt? 74 -- 34. Die Katzenwäsche. Sind Katzenhaare
giftig? 75 -- 35. Warum hat die Katze eine rauhe Zunge? 77 -- 36.
Das Vorgefühl der Tiere für kommendes Wetter 78 -- 37. Der Haß
des Hundes gegen die Katze. Warum macht die Katze einen Buckel?
Ist sie tapfer? 80 -- 38. Warum begleitet die Katze ihren Herrn
nicht wie der Hund? Warum geht sie nicht mit ihm auf die Jagd? 81
-- 39. Warum fällt die Katze immer auf die Füße? Warum leuchten
ihre Augen? 83 -- 40. Wie fängt die Katze Mäuse? Die Katze als
Vogelfeindin 85 -- 41. Warum schüttelt die Katze beim Fressen
den Kopf? 87 -- 42. Die Rassen der Katze. Alter und sogenannte
Erziehung 90 -- 43. Die Feinde der Katze 93 -- 44. Die Katze als
angebliche Nachahmerin unserer Reinlichkeitsbestrebungen 94 --
45. Geschichten von Katzen 96 -- 46. Die Katze in Redensarten und
Sprichwörtern 97
Das Pferd 99
47. Warum gibt es so viele braune Pferde? 99 -- 48. Warum hat
das Pferd eine Mähne? Die Fabel von dem Kreisbilden der Pferde
101 -- 49. Warum kann das Pferd nur durch die Nase atmen? 102
-- 50. Warum scheuen die Pferde und gehen durch? 103 -- 51. Die
Bodenscheu 104 -- 52. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins
Maul. Warum trägt ein Pferd Hufeisen? 105 -- 53. Der Schweif des
Pferdes, verglichen mit dem Schwanz von Hund und Katze 106 --
54. Sieht das Pferd alles größer? 108 -- 55. Ist der Futterkübel
praktisch? 110 -- 56. Die Rassen oder Stämme des Pferdes 111 --
57. Warum fährt man lieber zweispännig als einspännig? 113 -- 58.
Warum schreien Pferde nicht? Das Wiehern der Pferde 114 -- 59.
Andere Eigentümlichkeiten des Pferdes 116 -- 60. Kummet- oder
Sielengeschirr. Warum ist das Fahren älter als das Reiten? 117 --
61. Warum läuft das Pferd gerade und der Hund schräg? 118 -- 62.
Die naturgemäße Fütterung der Pferde. Das Koppen 119 -- 63. Geht
es auch ohne Peitsche? 121 -- 64. Die Feinde des Pferdes 121 --
65. Warum können Fohlen gleich auf den Beinen stehen? 128 -- 66.
Geschichten von Pferden 124 -- 67. Ueber richtige Behandlung des
Pferdes 130 -- 68. Die geistigen Fähigkeiten der Tiere 133 -- 69.
Was verstehen wir unter »Instinkt« bei den Tieren? 134 -- 70. Das
Gedächtnis des Pferdes 136 -- 71. Das Verständnis der Pferde für
Kommandoworte 137 -- 72. Warum müssen wir das Pferd putzen? 138 --
73. Das Pferd in Redensarten und Sprichwörtern 139
Esel und Maultier 140
74. Das Aeußere des Esels 140 -- 75. Warum sieht man selten kranke
Esel? 141 -- 76. Ziehhund oder Esel? 142 -- 77. Wie ist der
Esel mit dem Maultier verwandt? 144 -- 78. Wie erklärt sich die
Abneigung des Pferdes gegen den Esel? 144 -- 79. Warum schreit der
Esel Ya? 144 -- 80. Die Rassen des Esels 144 -- 81. Der Esel im
Sprichwort und in Redensarten 145
Das Rind 146
82. Warum können wir nicht auch fetten Schweizerkäse herstellen?
146 -- 83. Der Stier und die rote Farbe 147 -- 84. Das Flotzmaul
der Rinder 148 -- 85. Die Furcht der Rinder vor dem Blutgeruch
148 -- 86. Die Furcht der Rinder vor den Bremen 149 -- 87. Die
Abneigung der Rinder gegen Hunde 149 -- 88. Das Aufblähen der
Rinder 149 -- 89. Die Kuh vorm neuen Tor. Der Ortssinn der Tiere
151 -- 90. Weitere Vergleiche zwischen Rind und Pferd 153 -- 91.
Geschichten vom Rind 155 -- 92. Welches sind die Feinde des Rindes?
158 -- 93. Wie hoch ist der Milchertrag einer Durchschnittskuh? 159
-- 94. Warum ist das Rind ein Wiederkäuer, das Pferd nicht? 160
-- 95. Die geistigen Gaben der Rinder 161 -- 96. Die Rassen der
Rinder 161 -- 97. Krankheiten der Rinder 162 -- 98. Das Rind in
Redensarten und Sprichwörtern 162
Das Schwein 163
99. Wodurch unterscheidet sich das Hausschwein vom Wildschwein? 163
-- 100. Warum ist der Kopf des Schweines kegelförmig? 163 -- 101.
Warum nennt man einen Menschen mit kleinen Augen schweinsäugig?
164 -- 102. Warum liegt unser Hausschwein gern in einer Pfütze
und auf dem Miste? 165 -- 103. Welches sind die Vorzüge unseres
Hausschweins? 165 -- 104. Warum gedeihen die Schweine bei kleinen
Leuten so gut? 166 -- 105. Wie soll der Schweinestall beschaffen
sein? 167 -- 106. Warum frißt die Sau die eigenen Ferkel? 167 --
107. Muß ein gutes Schwein alles fressen? 168 -- 108. Die Fütterung
der Schweine mit Rohrwurzeln 168 -- 109. Die Rassen des Schweins
169 -- 110. Das Schwein in Redensarten und Sprichwörtern 170
Die Ziege 171
111. Warum können junge Ziegen bereits vortrefflich klettern? 171
-- 112. Warum fressen Ziegen ungern Gras? 172 -- 113. Wie erklärt
sich die Giftfestigkeit der Ziege? 172 -- 114. Warum heißt die
Ziege die Kuh des armen Mannes? 173 -- 115. Wie lebt die Ziege im
Gebirge? 174 -- 116. Warum gibt es im Ziegenstall so wenig Fliegen,
im Kuhstall so viele? 175 -- 117. Die Rassen der Ziege 176 -- 118.
Die Ziege in Redensarten und Sprichwörtern 177
Das Schaf 178
119. Warum blökt das Schaf? 178 -- 120. Warum krümmen sich beim
Schafbock die Hörner, beim Ziegenbock nicht? 179 -- 121. Warum
folgen die Schafe dem Leithammel? 180 -- 122. Warum sieht das Schaf
so furchtbar ängstlich aus? 180 -- 123. Geschichten von Schafen 181
-- 124. Warum braucht der Schäfer einen Hund? 182 -- 125. Mufflon
und Hausschaf. Neue Futterquellen für unsere Hausschafe 183 -- 126.
Die Rassen des Hausschafs 184 -- 127. Das Schaf in Redensarten und
Sprichwörtern 185
Das Kaninchen 186
128. Warum trinkt das zahme Kaninchen, das Wildkaninchen nicht?
186 -- 129. Welches sind die Feinde des Kaninchens? 187 -- 130.
Zweckmäßige Behandlung unseres Kaninchens 188 -- 131. Die Rassen
des Kaninchens 189 -- 132. Was versteht man unter einer Rasse? 189
-- 133. Geschichten vom Kaninchen. Kaninchen hat angefangen 189 --
134. Kann das Kaninchen mit dem Schwein in Wettbewerb treten? 190
-- 135. Wie groß ist die Vermehrung des Kaninchens? 191 -- 136. Das
Kaninchen in Redensarten und Sprichwörtern 191
Das Meerschweinchen 192
137. Das Meerschweinchen 192
Das Frettchen 194
138. Wie unterscheidet sich das Frettchen vom Iltis? 194 -- 139.
Tötung eines Berliner Kindes durch ein Frettchen 194 -- 140. Das
Frettchen in Redensarten und Sprichwörtern 195
Das Huhn 196
141. Warum kräht der Hahn? 196 -- 142. Der Lockruf des Hahns 198
-- 143. Wie unterscheiden sich Hühner und Tauben? 199 -- 144. Die
Mutterliebe der Glucke 200 -- 145. Warum gehen die Hühner so zeitig
schlafen? Die sogen. Hühnerkieke 202 -- 146. Die Farbenblindheit
der Hühner. Die Hypnose des Huhns durch einen Kreidestrich 203 --
147. Die naturgemäße Behandlung des Huhns 204 -- 148. Eine blinde
Henne findet auch ein Korn 205 -- 149. Die künstliche Glucke. Die
Wetterfestigkeit des Huhns 206 -- 150. Wie kriecht das Küchlein aus
dem Ei? 207 -- 151. Warum brauchen die Hühner sandigen Boden? 208
-- 152. Die Rassen des Huhns 208 -- 153. Das Huhn in Redensarten
und Sprichwörtern 209
Das Truthuhn 211
154. Das Hochzeitskleid des männlichen Truthuhns 211 -- 155.
Woraus ist die Abneigung des Truthahns gegen die rote Farbe
zurückzuführen? -- Die Herkunft der Truthühner 211
Der Pfau. Das Perlhuhn. Der Fasan 213
156. Warum schreit der Pfau so häßlich? 213 -- 157. Vergißt
der Fasan das Fliegen? 213 -- 158. Der Pfau in Redensarten und
Sprichwörtern 214
Die Taube 215
159. Die Kommandosprache der Tauben 215 -- 160. Wie retten sich die
Tauben vor den Raubvögeln? 216 -- 161. Warum muß der Stößer die
Tauben erst überfliegen? 217 -- 162. Warum sitzen unsere Haustauben
auf Dächern und nicht auf Bäumen? Der Taubenschlag 219 -- 163.
Wie finden sich die Brieftauben zurecht? 220 -- 164. Die Tauben
als Vorbilder des Menschen 221 -- 165. Naturgemäße Fütterung und
Haltung der Tauben 222 -- 166. Die Rassen der Haustaube 222 -- 167.
Die Taube in Redensarten und Sprichwörtern 223
Die Ente 224
168. Warum sind die Wildenten im Berliner Tiergarten meistenteils
ausgewandert? 224 -- 169. Warum hat die von uns beobachtete
Wildente nur drei Junge? 224 -- 170. Die Feinde der Ente 225
-- 171. Warum nennt man eine falsche Zeitungsnachricht eine
Zeitungsente? 226 -- 172. Ist die Ente wie das Huhn ein Tagtier?
227 -- 173. Warum läßt man Enteneier durch Hühner ausbrüten? 228 --
174. Die Rassen der Ente 228 -- 175. Die Ente in Redensarten und
Sprichwörtern 229
Die Gans 230
176. Warum gilt die Gans als wachsam? 230 -- 177. Wie steht es
mit den geistigen Fähigkeiten der Gans? 231 -- 178. Wie erklärt
sich der Gänsemarsch? 231 -- 179. Aus der Lebensgeschichte einer
Wildgans 232 -- 180. Die Rassen der Gans 233 -- 181. Die Gans in
Redensarten und Sprichwörtern 233
Der Schwan 235
182. Warum hat der Schwan einen so langen Hals? 235 -- 183. Der
Schwan in Redensarten und Sprichwörtern 236