~Zermalmung eines Neugebornen.~
Eisenbahnarbeiter hatten eine menschliche Frucht im Wasser gefunden.
Kopf und Hals waren vom Rumpf abgequetscht, die Halswirbelbeine
zermalmt, die Schlüsselbeine und oberen Rippen aus ihren Verbindungen
gelöst, die Nabelschnur abgeschnitten und kunstgemäss unterbunden.
Der Rumpf war 10 Zoll lang und 1-3/4 Pfund schwer. Wollhaar an vielen
Stellen, die runzliche Beschaffenheit der Haut an den Extremitäten, die
Blättchen-dünne Consistenz der Nägel und die klaffende _Vagina_ konnten
allerdings mehr als bloss vermuthen lassen, dass das Kind nicht reif
gewesen war; ein amtlicher derartiger Ausspruch durfte aber bei der
grossen Zerstörung der Leiche, bei der so wichtige Theile, namentlich
der Kopf, ganz mangelten, nicht gewagt werden. Auch die Athemprobe
konnte nicht mehr angestellt werden, und so blieb es ganz unbestimmt,
ob das Kind gelebt hatte, und ob der Kopf in diesem Falle im Leben vom
Rumpfe getrennt worden war.