~Stichwunde des Zwerchfells, der Leber und des Magens.~
Eine Verletzung des ~Zwerchfells~, der ~Leber~ und des ~Magens~ durch
einen Messerstich tödtete nach zwölf Stunden. Die äussern und innern
Ränder der Stichwunde fanden sich sugillirt. Das _Diaphragma_ war in
seinem musculösen Theil, dicht neben dem sehnigen Spiegel, 1 Zoll
lang eingeschnitten, und die Ränder dieser Wunde zeigten sich sehr
stark sugillirt. Der scharfe Rand des linken Leberlappens war 3/8
Zoll lang eingeschnitten und in der vordern Fläche des Magens fand
sich eine 5/4 Zoll lange Wunde. Sämmtliche Wundränder waren stark
sugillirt. Eine pathologisch-anatomische Seltenheit in der Leiche
bot die Schilddrüse dar. In der rechten Seite fand sich nämlich eine
wallnussgrosse Verknöcherung, die eine Höhle umschloss, welche theils
mit Knochenstückchen, theils mit Speckpartikeln ausgefüllt war, also
eine osteosteatomatöse Kropfgeschwulst.