An Herrn Andreas Streicher, Tonkünstler in Wien.«

Man sieht aus diesem Briefe, daß Schiller, wenn auch keine häufigeren

Anlässe zu lebhafterem Briefwechsel mit seinem Jugendfreunde vorlagen,

ihn doch in dankbarer Erinnerung bewahrte. Folgende beiden Briefe

mögen noch dem Leser zeigen, mit welcher Wärme Andreas Streicher spät

nach Schillers Tode für die Pflege von dessen Andenken gesorgt hat.

Der erste dieser Briefe ist am 30. August 1826 an Schillers einzige

überlebende Schwester Christophine, die verwitwete Hofrätin Reinwald

in Meiningen, gerichtet, der andere am 29. April 1829 an Schillers

bekannten Freund Körner. Die Briefe lauten folgendermaßen:

Schillers Flucht von Stuttgart und Aufenthalt in Mannheim von 1782-1785 · 第 9 / 27 题