98 Hans Christoph Ernst Freiherr v. Gagern, geb. 25. Januar 1766, gest.
22. Oktober 1852, politischer Schriftsteller und einige Jahre als
Gesandter für Luxemburg beim Deutschen Bunde tätig.
99 Des satirischen Dichters Gottlieb Wilh. Rabener (geb. 1714, gest.
1771).
100 Karl Freiherr v. Varnbüler, geb. 12. August 1776, gest. 27. April
1832, württembergischer Finanzminister.
101 Joh. Friedrich Cotta, Freiherr v. Cottendorf, geb. 27. April 1764,
seit 1787 Chef der Cottaschen Buchhandlung, vielfältig auch in
politischen Verhandlungen tätig, gest. 29. Dezember 1832.
102 Job von Witzleben, geb. 20. Juli 1783, gest. 9. Juli 1837, preuß.
Generalleutnant und als Chef des Militärkabinetts vertrauter
Ratgeber des Königs.
103 Paul Pfizer, geb. 12. September 1801, gest. 30. Juli 1867, forderte
in dem »Briefwechsel zweier Deutschen« Trennung Österreichs von
Deutschland und eine Verzichtleistung der kleinen Fürsten auf die
Rechte der Souveränität zugunsten Preußens.
104 d. h. des Rechtes jedes Teils, bei Abschluß von Verträgen seinen
Namen in der für ihn bestimmten Ausfertigung der Vertragsurkunde an
erster Stelle aufzuführen.
105 Adolf Trendelenburg, geb. 30. November 1802, gest. 24. Januar 1872,
Professor der Philosophie an der Universität Berlin und Mitglied der
Berliner Akademie der Wissenschaften.
106 Karl Aug. Varnhagen v. Ense, geb. 21. Februar 1785, gest.
10. Oktober 1858; erst als Offizier in österreichischen, nachher in
russischen Diensten, wurde er 1814 in die preußische Diplomatie
berufen und nahm als Hardenbergs Begleiter am Wiener Kongreß teil.
Seit 1821 lebte er als Geh. Legationsrat in Berlin, meist
literarisch tätig, wurde aber auch gelegentlich zu politischen
Sendungen verwandt.
107 Julius Traugott v. Könneritz, geb. 1792, gest. 28. Oktober 1866,
damals Hof- und Justizrat bei der Landesregierung, von 1821–1846
Justizminister.