84 Graf Detlev v. Einsiedel, geb. 12. Oktober 1773, gest. 20. März
1861, von 1813–1830 als Minister ein Gegner aller Reformen.
85 Eduard von Wietersheim, geb. 10. September 1787, gest. 16. April
1865, damals Kreishauptmann in Plauen, von 1840–1848 sächsischer
Kultusminister.
86 Georg August Ernst v. Manteuffel, geb. 26. Oktober 1765, gest. 8.
Januar 1842, Präsident des Geh. Finanzkollegiums, seit 1828
Konferenzminister, in Sachsen verhaßt wegen seines starren
Widerstandes gegen jede Reform.
87 Hans Georg v. Carlowitz, geb. 11. Dezember 1772, gest. 18. März
1841, von 1821–1827 Königl. sächsischer Bundestagsgesandter.
88 Christoph Anton Ferdinand v. Carlowitz, geb. 6. Juni 1785, gest. 21.
Januar 1840.
89 Christian Wilhelm Schweitzer, geb. 1. November 1781, gest. 26.
Oktober 1856, anfangs Professor der Rechte an den Universitäten
Wittenberg und Jena, wurde 1818 ins Ministerium berufen als Geheimer
Staatsrat mit Sitz und Stimme im Ministerium, doch ohne ein
bestimmtes Departement.
90 Bernh. Aug. v. Lindenau, geb. 11. Juni 1779, gest. 12. Mai 1854, von
1827–29 sächs. Bundestagsgesandter, darauf Direktor der
Kommerziendeputation, 1830 Kabinettsminister, von 1831 bis 1843
Staatsminister. — Vor seinem Eintritt in den Königl. sächs.
Staatsdienst war er erst in Sachsen-Gotha-Altenburg tätig, dann nach
der Teilung als Landschaftsdirektor in S.-Altenburg. Literarisch ist
er durch Arbeiten auf dem Gebiete der Sternkunde hervorgetreten.
91 Großherz. hess. Geheimrat und Bundesgesandter für die XVI. Kurie,
gest. 6. April 1839.
92 Ernst Friedr. Herbert Reichsgraf zu Münster-Ledenburg, geb. 1. März
1766, gest. 20. Mai 1839, von 1805–1831 Minister für die
hannöverschen Angelegenheiten am Londoner Hofe.
93 Aug. Otto Graf Grote, geb. 19. November 1747, gest. 26. März 1830,
hannov. Gesandter in Hamburg.
94 Joh. Smidt, geb. 5. November 1773, gest. 7. Mai 1857, anfangs
Professor der Geschichte am Bremer *Gymnasium illustre*, dann
Syndikus und Ratsherr, war 1821–1849 u. 1852–1857 Bürgermeister.