Im Grunde genommen ist aber diese Entwicklung das fast notwendige

Endergebnis der Gotik. Der Kirchenbau (Abb. 63) entfernt mit dem

Unterschied zwischen Haupt- und Seitenschiffen die letzte ordnende

Teilung im Bau, und die gleichmäßig hohe Halle, die überall vom Licht

großer Fenster durchströmt werden kann, ist gegenüber der gotischen

Basilika eine Steigerung der Raumwirkung, wie die Hagia Sophia

gegenüber dem Pantheon. Man hört überhaupt damit auf, zwischen Haupt-

und Nebengliederungen zu scheiden, um die Bewegung in größere Weite

wirksam zu machen. Durchgängig fast fällt das Kapitell fort, das in der

Gotik zwar das Gewölbe nicht mehr trug, es aber wenigstens vom Pfeiler

trennte, so daß jetzt der Pfeiler ohne Unterbrechung bis ins Gewölbe

zu steigen, die Rippe schon beim Erdboden zu beginnen scheint. Die

Einschnitte zwischen den vertikalen Pfeilergliederungen, den Diensten,

empfindet man nun als zu hart; sie verflachen sich, die Kanten werden

weich ineinander übergeführt, und es kommt so weit, daß die gestreckte

Form überhaupt verloren geht und sich die Pfeiler im Nordschiff des

Braunschweiger Doms sogar in Schraubenlinien emporwinden. Das Maßwerk

der Fenster wird immer zierlicher, immer feiner geteilt. Auch das

Gewölbe verliert seinen klaren Aufbau. Zwischen die tragenden Rippen

werden dekorative gestellt, alle werden miteinander durch Querrippen

verbunden, und so entstehen seltsame vielstrahlige Sterngewölbe ohne

Funktionsgefühl, wie Vorhänge den Raum abschließend.

[Illustration: Abb. 63. Dinkelsbühl. Georgskirche. Inneres.]

Für ihre Breite erscheint der Pfeiler viel zu schlank. Gerade das

unfeste Stehen ist charakteristisch für die zierliche, unsachliche

Art dieses späten Stiles. Es ist von derselben Art, wenn der Fuß des

Pokales unmittelbar über der Fußplatte ganz schmal wird und der Leib

seine höchste Breite im obersten Rand des Deckels erreicht (Bd. II

Abb. 14), wenn die Monstranz auf durchbrochenem, gezacktem Fuß schmal

emporsteigt, dessen Knoten nicht mehr, wie beim romanischen Kelch (Abb.

46) Bindung, sondern Auflösung ist, das Behältnis unter Ornamentwerk,

dessen regellose Glieder der Architektur entnommen sind, fast erstickt

und in ganz schmaler Spitze endigt (Abb. 64), oder wenn die Truhe

nun zum Stollenschrank wird, der auf schlanken hohen Füßen steht und

über und über mit geschnitzten Ornamenten bedeckt ist. Es ist vom

selben Geschmack, wenn die Männertracht der Zeit an den vom Gewand

eng umspannten Beinen spitze Schnabelschuhe fordert und das bunte

Gewand selbst in „Zaddeln“ ausgezackt wird, wenn die gezierte Form der

gotischen Kurve, bis zur martervoll erzwungenen Biegung übertrieben,

für die Frau eine Modesache wird (Abb. 66). Wir können diese Vorliebe

der Zeit für die unruhige Linie genau verfolgen, sehen, wie man jetzt

nicht mehr mit geschlossenen, sondern wenn möglich mit gegrätschten

Beinen sitzt, etwa auf einem dreieckigen Stuhl, dessen eine Ecke

zwischen den Beinen hervorsteht.

[Illustration: Abb. 64. Spätgotische Monstranz.]

Diese Sucht, den Raum mit Bewegung zu füllen, führt zur Schaffung ganz

neuer kirchlicher Mobilienformen, wie etwa des Sakramentshäuschens. Das

eigentliche Behältnis für das Sakrament kommt in ihm gar nicht mehr zu

Wort. Auf ganz leichten Stützen ruht es; sogar das Karyatidenmotiv, von

dessen momentaner Art schon die Rede war, findet sich an dem besonders

reichen Exemplar der Gattung, das Adam Kraft in Nürnberg meißelte,

in den Gestalten von Meister und Gesellen wieder. Den Hauptwert,

der ein Bewegungswert ist, trägt ein elegant ansteigender Turm, der

in zierlichstem, spitzenartigem Steinwerk gearbeitet, von überreich

verknoteten Ornamenten umsponnen, mit figürlichen Elementen durchsetzt

ist. Er steigt ganz steil empor und wagt es noch nicht einmal, spitz zu

endigen, sondern rollt die zierliche Spitze zur Schnecke zusammen.

Es ist also eine gesteigerte Erregtheit des Sehens, die Plastiker

und Maler des 15. Jahrhunderts bis zum Phantastischen führt. Man

hat von ihrer Kunst als dem Beginn einer „deutschen Renaissance“

gesprochen; aber trotzdem die italienische Frührenaissance ihre Fülle

zur gleichen Zeit entfaltet, darf man doch den Stilbegriff nicht

einfach verpflanzen. Denn Masaccio und Donatello stehen am Anfang

einer neuen Bewegung, Schongauer und Riemenschneider aber sind das

letzte Resultat der Gotik, und das, trotzdem sie nahe am Zeitalter

der Reformation und mitten unter ihren Vorboten stehen. Denn nur

im Gegensatz zu unmittelbar Vorhergegangenem gesehen, bedeutet die

Reformation den Beginn eines neuen Zeitalters. Sie ist es nicht mehr

als die Schwärmerei der Kreuzzüge gegenüber der Selbstverständlichkeit

romanischer Hingabe, und die Steigerung der gotischen Inbrunst führt

wiederum zur Reformation. Wie jene die feudale Oberschicht erregt

diese das ganze Volk, und auch hier ist die Entwicklung des Erlebens

in Religion und Kunst ganz parallel. Es gibt keinen besseren Beweis

dafür als die Geschichte des Kirchenbaues, die nach den Kirchen des

frühen Mittelalters, in denen die Gemeinde von fern den Kulthandlungen,

wie unbeteiligt, folgen mußte, die Pfarrkirche, die der Gemeinde

gehört, zugleich mit der Predigt schafft, weil das Volk das Bedürfnis

nach tieferem Anteil an der Religion hat, und jetzt, zugleich mit der

Forderung gleichen Rechts mit dem Geistlichen, etwa des Laienkelches,

die Hallenkirche als Bau ohne jede Scheidung entstehen läßt. Und so

bereichert man das religiöse Gerät an Zahl und Form, um es mit den

Inhalten eines erweiterten Vorstellungskreises zu schmücken. Wie

das Sakramentshäuschen entsteht der Altarschrein, der an sich schon

eine Auflösung formstrengerer Gestaltung bedeutet. In der Zeit des

romanischen Stiles war der geweihte Stein der wichtigste Teil des

Altars; wollte man ihn schmücken, so umkleidete man ihn mit getriebenen

Goldplatten und anderem Flachschmuck. Der mittelromanische Stil

bringt dann den Altaraufsatz als oberen Abschluß des Steines, wie

er die strenge Horizontale der Architektur durch die Türme lockert.

Aber erst die Gotik erhebt diesen Altaraufsatz zu einem wichtigen

Teil des Altars, die späte Gotik geradezu zum wichtigsten. Wenn der

Priester der romanischen Zeit auf Reisen ging, so führte er einen

kleinen, geweihten Altarstein, einen sog. Tragaltar, mit. Wenn aber

der Fürst des 15. Jahrhunderts auf Reisen geht, so nimmt er einen

kleinen Flügelaltar als Reisealtar mit. Das Interesse hat sich also

geradezu vom Altar selbst dem Aufsatz zugewandt, der vom Standpunkt

des Gottesdienstes nur Schmuck war, aber ihm mit seinen Darstellungen

bis ins Innerste seines Gefühls folgen konnte. Die übliche Form ist

überall der Flügelaltar (Abb. 65), in Deutschland von schmaler Staffel

aufsteigend, sich zum Schrein verbreiternd und in spitzem Fialenaufbau

endigend, also ein Gebilde vom gleichen Umriß wie die Monstranz oder

das Sakramentshäuschen. Der Hauptteil ist der mit gemalten oder

geschnitzten Darstellungen gefüllte Mittelschrein, der von zwei innen

und außen mit Darstellungen bedeckten Türen geschlossen wird. Die

Entwicklung scheint zu sein, daß man seine Holzschnitzereien vor

Staub schützen wollte, und daß er später, ohne von der einmal üblich

gewordenen Form abzuweichen, zur gemalten Tafel wird, weil sie die

Möglichkeit bot, durch religiöse Beziehungen verknüpfte Darstellungen

zusammenzustellen. Für das 15. Jahrhundert und die Folgezeit ist diese

Form geradezu ein Gegenstand des künstlerischen Raffinements. Man

wählt die an den Werktagen sichtbaren Außenflügel in matten Farben,

oft grau in grau, um an Festtagen mit dem Farbenreichtum des inneren

Teiles der Flügel und des Mittelschreins eine um so vollere Festfreude

auszudrücken.

[Illustration: Abb. 65. Tilman Riemenschneider. Heiliger Blutaltar.

Rotenburg o. T.]

Wie die Zahl der Aufgaben wächst die Zahl der Künstler. Die Kunst ist,

eben wegen ihrer reichen Ausdrucksmöglichkeit, eine der Lebensformen

des Zeitalters geworden, von einer Wichtigkeit und Vielgestaltigkeit

wie nur in der späten Antike. In Frankreich und besonders am Hof der

burgundischen Fürsten ist die späte Gotik eine raffinierte Luxuskunst.

Das zerlegte Ornament wird zu einem höchst sensitiven Organ zierlicher

Möbel, zartfarbige Gobelins schmücken die Wand, und die Buchmalerei

schafft ihre luxuriösesten ~Livres d’heures~. Aus ihr entwickelt sich

in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts eine Malerreihe, an deren

Anfängen die Brüder van Eyck stehen, starke Seher des wirklichen Seins.

Aber spätgotisch zart sind neben ihnen die Altäre des burgundischen

Hofmalers Rogier van der Weyden, des Hugo van der Goes, der seine

Tage im Kloster beschließt, und des Hans Memling. In Deutschland hat

damals jede Stadt von Bedeutung ihren Malerkreis, der sich in Köln

um Stephan Lochner, in Ulm um Multscher, in Nürnberg um Wolgemut, am

Oberrhein um Witz und Isenmann gruppiert. Und es ist bezeichnend für

den neuen Geschmack, daß in der Plastik das vielfältiger modellierbare

Holz das Hauptmaterial wird -- die wichtigsten Schnitzer sind

Tilman Riemenschneider in Franken und Pacher in Tirol --, und daß

der Kupferstich als eine neue Technik gefunden wird, die ebenfalls

gegenüber der Malerei die Möglichkeit feinerer Durcharbeitung und

zarterer Auflösungen bietet (Abb. 66). Sie wird sofort beliebter als

der derbere buchillustrierende Holzschnitt. Ihre Hauptmeister sind

Martin Schongauer in Kolmar, der sog. Hausbuchmeister, und andere, dem

Namen nach nicht bekannte.

[Illustration: Abb. 66. Martin Schongauer: Törichte Jungfrau.]

Der künstlerische Vortrag wird gesteigert wie in der Architektur: der

Formstil von der Modellierung zur Zerlegung, der Darstellungsstil von

der Einheit zur Fülle. Wie in der späten Antike umfaßt die Entwicklung

gleichzeitig alle Möglichkeiten, werden die beiden relativen Gegensätze

des ruhigen und des bewegten Menschen bis zur kontrastreichen

Zierlichkeit einerseits, bis zum kontrastreichen Realismus andererseits

gesteigert.

Wie sich im geistlichen Schauspiel der Ton bis zur Pöbelhaftigkeit

erniedrigt, bis schließlich aus dem edlen Osterspiel eine wüste

Szene voll Zoten und Schimpfreden geworden ist, in der Hans Wurst

das große Wort führt, so scheut die biblische Darstellung sich vor

keiner Konsequenz eines gegebenen Themas. Die Geißelung Christi, die

Martyrien der heiligen Männer und Frauen werden mit einer Brutalität,

die Physiognomien der Henker voll einer Roheit dargestellt, die die

Charakteristik bis an die Grenze der Karikatur führen. Es ist kein

Zufall, daß mit den Kreuzzügen die Judenverfolgungen beginnen, und daß

sie und die Hexengerichte jetzt grauenhaften Umfang annehmen. Denn die

Roheit ist charakteristisch für psychisch erregte Zeitalter. Auch in

der antiken Welt kommen die Tierhetzen erst in der parallelen Epoche

der späten Republik, von deren Sensationslust wir sprachen, und die

seltsame Dekadenz der kretisch-mykenischen Zeit kannte ähnliches.

Man wird verstehen, daß die spätantike wie die spätgotische Epoche

auch erotisch äußerst erregt waren. So erklärt es sich vielleicht am

ersten, warum Schongauer neben raufenden Lehrbuben und polternden

Landsknechten die zartesten Frauen zeichnet mit trippelndem Schritt,

mit weich geschwungener Körperlinie, zierlich geschnittenem Mündchen

und zartem Gesichtsoval (Abb. 66). Die gotische Kurve wird bis zu

den unmöglichsten Drehungen gesteigert. Der Oberkörper der Frau

wird zurückgebogen, der Leib hervorgestreckt, und, wie wir sahen,

gilt das nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Wirklichkeit

als Schönheitsideal. Wir sprachen schon von dem Nebeneinander von

Zartem und Rohem, das in Wirklichkeit nur die gleiche Steigerung des

Ausdruckes nach zwei Richtungen bedeutet, wie in der Architektur jetzt

größtes Raumpathos mit zartestem Ornament verknüpft ist. Wie in der

Architektur hört auch in den anderen Künsten die Klarheit auf, eine

Tugend zu sein, und die Überfüllung des Raumes heißt Reichtum, heißt

Schönheit. Wie sich über und zwischen den Skulpturen im Altarschrein

zierliches Rankenwerk ansetzt, so darf in gemalten oder gestochenen

Darstellungen kein leerer Raum im Bilde bleiben. Man schiebt Bauwerke,

Bäume und anderes mit hinein, aber ohne Rücksicht auf Klarheit des

Raumes oder des Vorganges, ja in den zeichnenden Künsten greift man zu

dem Aushilfsmittel, den leeren Raum einfach mit Ranken und Bandrollen

zu füllen.

Es ist dasselbe Gefühl, das den neuen Formstil schafft, ebenfalls

als bloße Bereicherung der gotischen Gewandfigur. Werden die

Körperdrehungen reicher, so werden die Körper selbst nicht klarer unter

den Kleidern, erst in Schongauers letzten Jahren spürt er ein unklares

Bedürfnis nach Formerkenntnis. Gerade hier zeigt sich, daß Realismus

keine Stilform sondern eine Tendenz ist, die jeder Stil haben kann.

Er gründet sich hier nicht auf Formerkenntnis, wie der Gegensatz

zeigt, der scheinbar zwischen den realistischen Köpfen und den ganz

unwirklich stilisierten Gewändern besteht. Vielmehr werden die Köpfe

so faltig durchmodelliert, weil der Stil die reiche Form braucht, und

er findet sie ebenso im Gewand, indem er die weiche gotische Kurve

zerknittert und dadurch vervielfacht, wie die Architektur das Ornament

vervielfachte. Der spätgotische Stil bildet einen einheitlichen Komplex

von Erscheinungen, und die Auflösung des spätgotischen Altars im

Aufbau ist mit den Sterngewölben über ihm und dem starken Licht- und

Schattenspiel in seinen Schnitzfiguren so völlig in Einklang, wie die

Raumdehnung des Titusbogens mit dem Raumgefühl in seinen Friesen.

Dieser Parallelismus ist tief begründet. Verfolgt man die

Stilentwicklung von Antike und Mittelalter, so zeigt sich eine genaue

Kongruenz. Drei Hauptstufen arbeiten sich heraus: die tektonische,

die einheitlich bewegte und die richtungslos bewegte Stilform, in

der Antike repräsentiert durch den dorischen Tempel, den Zeusaltar

von Pergamon und den Rundtempel von Baalbek, im Mittelalter durch

St. Michael in Hildesheim, das Münster von Straßburg und dessen

Laurentius-Portal. Diese Formen sind nicht nur in der Baukunst

parallel, sondern auch in Gebundenheit, Loslösung und Freiheit von

Plastik und Malerei, selbst in den Phasen des religiösen Erlebens, die

von der ruhigen Hingabe des Glaubens zur enthusiastischen Hingabe, zur

Ekstase und schließlich zur Auflösung führen, und denen des seelischen

Erlebens überhaupt. Innerhalb dieser Übereinstimmung unterscheiden sich

dann freilich alle Details, alle Einzelerscheinungen genau so weit

voneinander, wie sich der bewußte, einheitliche antike Mensch von dem

dumpfen dualistischen mittelalterlichen Menschen unterscheidet.

Verzeichnis der Abbildungen und ihrer Quellen.

Abb.

1. Säulenhof im Totentempel des Königs Ne-user-re. Rekonstruktion.

Nach Borchardt, Der Totentempel des Königs Ne-user-re.

2. Lotossäule des alten Reiches. Nach: Die ägyptische Pflanzensäule

von L. Borchardt 1897, nach de Morgan Red. Arch. 1894, S. 28/29.

3. Relief aus dem Grab des Ma-nofer. (Berliner Museum.) Nach

Photographie.

4. Fassade des Tempels von Luksor. Nach Perrot u. Chipiez, Geschichte

der Kunst im Altertum.

5. Ammontempel zu Karnak. Nach Perrot u. Chipiez, Geschichte der

Kunst im Altertum.

6. König Seti I. räuchernd. Nach: Denkmäler ägyptischer Skulptur.

Herausgegeben von Fr. W. von Bissing.

7. Palast von Knossos. Aus Dussaud, ~Civilisations~.

8. Jüngling ein Gefäß tragend. Fresko aus Knossos. Nach Drerup,

Homer.

9. Tongefäß aus Kreta. Nach ~Annual of British School of Athens~.

10. Das Löwentor zu Mykenai. Nach Photographie.

11. Tempel des Poseidon zu Pästum. Nach Photographie.

12. Westfront des Tempels von Ägina. (Rekonstruktion von

Furtwängler.) Nach einer Photographie des Modells in der Münchner

Glyptothek.

13. Grundrisse des Antentempels Nach Wägner-Baumgarten, Hellas.

14. Grundriß eines Peripteros. Springer-Michaelis, Kunstgeschichte I.

15. Vasenscherbe des sog. Dipylonstiles. Nach Mon. d. Inst. IX.

16. Hydria schwarzfigurigen Stiles aus Caere. (Wiener Museum.) Nach

Furtwängler u. Reichhold, Griechische Vasenmalerei.

17. Amphora rotfigurigen Stiles. Nach Furtwängler u. Reichhold,

Griechische Vasenmalerei.

18. Grabstele des Aristion. Nach Conze, Athenische Grabreliefs I.

19. Westgiebel des Zeustempels zu Olympia. Nach der Rekonstruktion

von Treu.

20. Grabstele der Hegeso. Nach Sauerlandt, Griechische Bildwerke.

21. Athen. Tempel der Nike Apteros. Nach Photographie von Beer.

22. Grundriß des Amphiprostylos. Nach Wägner-Baumgarten, Hellas.

23. Athen. Denkmal des Lysikrates. Nach Winter, Kunstgeschichte in

Bildern I.

24. Amazonenkampf. Denkmäler griech. und röm. Skulptur.

Verlagsanstalt für Kunst und Wissenschaft von Friedr. Bruckmann,

München.

25. Zeusaltar von Pergamon. Rekonstruiert von G. Schrammen. Verlag

von Georg Reimer, Berlin.

26. Athena im Gigantenkampf. Relief vom Zeusaltar zu Pergamon.

Heliogravüre von Georg Büchsenstein u. Co. Verlag von Georg

Reimer, Berlin.

27. Isiskult. Fresko aus Herkulanum. Nach Photographie.

28. Pompeji. Haus der Vettier. Peristyl. Nach: Aus dem klassischen

Süden.

29. Rom. Inneres des Pantheon.

30. Baalbek. Rundtempel.

31. Spiegel aus Boscoreale. Nach Mon. Piot V.

32. Elfenbeinpyxis im Kaiser-Friedrich-Museum, Berlin. Nach

Photographie.

33. Konstantinopel. Inneres der Kirche Hagia Sophia. Nach

Photographie.

34. Ravenna. ~S. Apollinare in classe.~ Inneres. Nach Dehio und

Bezold, Kirchl. Baukunst des Abendlandes I. Tafel 20, 3 4.

35. Ravenna. S. Vitale. Kapitell und Kämpfer. Nach Photographie.

36. Ravenna. ~S. Apollinare in classe.~ Äußeres. Nach Photographie.

37. Ravenna. S. Vitale. Kopf des Justinian vom Mosaik des

Altarraumes. Nach Photographie.

38. Griff und Beschlag vom Schwert des Childerich. Paris. Nach

Molinier, ~Histoire Générale des Arts Appliqués à l’industrie~.

39. Gewandnadel aus einem alemann. Grab. Nach Lindenschmit,

Altertümer.

40. Die vier Evangelisten. Karolingische Buchmalerei. Aus einer

Evangelienhandschrift in Aachen.

41. Hildesheim. St. Godehard. Äußeres. Nach einer Aufnahme der Neuen

Photographischen Gesellschaft A.-G., Steglitz-Berlin.

42. Portal der Marienkirche in Gelnhausen.

43. Hildesheim. St. Michael. Inneres. Originalaufnahme der Königlich

Preußischen Meßbildanstalt zu Berlin.

44. Köln. St. Gereon. Krypta. Nach Photographie.

45. Sündenfall an der Decke von St. Michael zu Hildesheim.

Originalaufnahme der Kgl. Preuß. Meßbildanstalt zu Berlin.

46. Kelch von Wilthen. Aus Geschichte des Deutschen Kunstgewerbes von

Jakob v. Falke.

47. System des Domes zu Mainz. Nach Springer, Handbuch der

Kunstgeschichte.

48. Gotisches System. (Kathedrale zu Amiens.) Nach Viollet-le-Duc.

49. System der Kathedrale von Noyon. Nach Springer, Handbuch der

Kunstgeschichte II.

50. Frühgotisches Hörnerkapitell. Nach Vitry-Briere, ~Sculpt. Franç.

d. M. A.~

51. Paris. Notre Dame. Fassade. Nach Photographie.

52. Limburg a. L. Dom. Inneres. Nach Dehio und v. Bezold.

53. Marienreliquiar im Dome zu Aachen. Nach Springer, Handbuch der

Kunstgeschichte II.

54. Inneres und äußeres System des Domes zu Reims. Nach Dehio u. v.

Bezold, Kirchl. Baukunst.

55. Straßburg. Dom. Inneres. Nach Springer, Handbuch II.

56. Gotisches Pfeilerkapitell. Nach Vitry-Briere, ~Sculpture Franç.

d. M. A.~

57. Grundriß des Domes zu Köln. Nach Springer, Handbuch II.

58. Köln. Dom. Fassade.

59. Karlsreliquiar. Bologna. Nach Hirths Formenschatz.

60. Portalskulpturen an der Kathedrale zu Reims. Nach Photographie.

61. Gotische Skulptur (Kluge Jungfrau). Aus Hartmann, Die gotische

Monumentalplastik in Schwaben.

62. Straßburg. Dom. Laurentius-Portal. Nach Photographie des

Dombauamts zu Straßburg.

63. Dinkelsbühl. Georgskirche. Inneres. Nach Lübke-Semrau II.

64. Spätgotische Monstranz. Nach Knackfuß, Kunstgeschichte.

65. Tilman Riemenschneider: Heiliger Blutaltar. Rotenburg o. T.

66. Martin Schongauer: Törichte Jungfrau. Nach Max Lehrs.

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=Bau und Leben der bildenden Kunst.= Von Direktor Prof.

~Dr.~ +Th. Volbehr+. 2. Aufl. Mit 44 Abbildungen. (Bd. 68.)

=Kunstpflege in Haus und Heimat.= Von weil. Superintendent +R.

Bürkner+. 3. Auflage. Mit 29 Abbildungen. (Bd. 77.)

=Ästhetik.= Von Prof. ~Dr.~ +R. Hamann+. 2. Aufl. (Bd.

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=*Einführung in die Geschichte der Ästhetik.= Von Privatdozent

~Dr.~ +H. Nohl+. (Bd. 602.)

=Geometrisches Zeichnen.= Von akad. Zeichenlehrer +A.

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Altertum:

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Reliefsarkophage.= Eine Einführung in die griechische Plastik. Von

Prof. ~Dr.~ +H. Wachtler+. Mit 8 Tafeln und 32 Abb. (Bd.

272.)

Die Entwicklungsgeschichte der Stile in der bildenden Kunst. Erster Band.: Vom Altertum bis zur Gotik · 第 9 / 10 段