wird mir doch erst zuteil, wie ich beim Forsthaus Sauschwemme den
Gipfel des Auersberges erklommen habe. 1018 Meter hoch über dem Meere
in königlicher Einsamkeit hausen zu dürfen, ist ein gar stolzes
Gefühl! Wie erstarrte grüne Meereswogen liegen sie da vor dem Fenster,
die vielen, vielen Höhen des Erzgebirges; ganz selten einmal eine
menschliche Siedlung, immer nur Wald, Wald und Wald. Keines von allen
den Bergwirtshäusern, die ich schon besuchte, hat mir solch freudige
Überraschung bereitet. Noch von meinem Bette im Obergeschoß aus kann
ich die schlafende Bergwelt grüßen. Alles heute genossene Schöne aber
wird in den Schatten gestellt von der erhabenen Weihe des Blickes, den
ich zwischen ein und zwei Uhr in die Bergnacht hinaus tun darf! Ein
feierliches Leuchten liegt über der gewaltigen Landschaft. Silbern
blinken die Sterne herab; in rührendem Zagen zittert ein Lichtlein
aus weit entferntem Menschenheim herauf. Wie ist die Waldnacht unsrer
Berge stumm; und doch ist mir’s, als ginge ein brausendes Loblied über
die Gipfel alle und Wipfel, das auch mir das Herz im Leibe entbrennen
macht in Anbetung und Verehrung. -- Schon dem alten fürstlichen
Weidmann, Johann Georg I., war der Auersberg lieb und wert. Gern hielt
er ein Jagen hier ab, bescherte ihm doch der Auersberg die stärksten
Hirsche, die gröbsten Sauen und wehrhaftesten Bären. Auch ein hölzernes
Aussichtsgerüst und Unterkunftshütten für die Jägerei ließ er hier
errichten. »Gesegne euch Gott, ihr Hölzer, ich seh’ euch nimmer
wieder«, soll er beim letzten Abschied von dem lieben Erzgebirgswald
ahnungsvoll und wehmütig ausgerufen haben.
Am nächsten Morgen ziehe ich in einem herrlichen Frühgewitter zu Tal.
Wild rauchen die Schluchten und die waldigen Höhen. Gewaltig und
hehr ist die Schöpfung hier oben erst recht an einem Regentag. Drum
groll’ ich auch nicht ob der Nässe und lange wohlgemut am Ziel meiner
Wanderfahrt an, im wälder- und wiesenumgürteten Eibenstock.
Ich glaube es den alten Harzer Bergleuten, die das Erbe der Wenden
im Zinnbergbau hier antraten, daß sie die Gegend an ihre Heimat
erinnerte. Drum legten sie den Höhen hier oben heimische Namen bei.
Einen Auersberg und einen Rammelsberg gibt es auch im Harz. -- Waren
die wendischen Ansiedler mehr auf Gewinnung des Zinns durch Auswaschen,
das sogenannte Seifen, ausgegangen, so drangen die Sachsen nun mehr in
die Tiefe. Zeche an Zeche entstand am Auersberg; zu Luthers Zeiten noch
sollen sie jährlich mehrere tausend Zentner Zinn gespendet haben. Manch
anderen köstlichen Fund gaben auch die rauschenden Bäche heraus --
lauteres Gold in Körnern, von denen noch 1733 eines gewonnen ward, das
dreizehn As schwer gewesen sein soll und August dem Starken überreicht
ward.
Als der Bergbau anfing unergiebig zu werden, blühte auch hier das
Laborantenwesen auf. Schon im sechzehnten Jahrhundert braute man in
Eibenstock das Bergöl, ein Allheilmittel aus Harz, und später ward
die Kunst der Arzneibereitung gewaltig ausgebaut. Aber der Wohlstand
der Stadt war mit dem Bergbau dahingesunken, und mit besonderer
Wucht trafen die Hungerjahre 1770 bis 1773 hier auf. Elementare
Naturereignisse, wohl auch fehlerhafte wirtschaftliche Maßnahmen
seitens der Regierung, die zuviel Korn aus dem heimischen Tiefland in
die Nachbarländer abgegeben haben soll, leiteten die böse Zeit ein.
Im Oktober 1770 kostete ein Brot in Eibenstock schon mehr als den
ortsüblichen Tagelohn; 1772 überstieg es diesen dreimal! Grauenhaft war
die Not. Alle Habseligkeiten hatten die armen Leute schon verkauft.
Auf Wegen und Stegen taumelten die Verhungernden nieder und starben.
Besonders anschaulich schildert ein Eibenstocker Bürger, der Hutmacher
Georg Fichtner, der sich um Hilfe ins Niederland aufmachte, das Elend.
»Aus Pferdedünger,« schreibt er, »habe ich die Kinder die Haferkörnlein
aussuchen und essen gesehen. Bei Chemnitz fand ich ein Mädchen am
Wege unter einem Haselstrauch, das hatte die Hände am Munde, beide
voller Blut -- die Fingerglieder waren weggebissen! Eine halbe Stunde
vor Falkenstein lag eine tote Frau, ein einjähriges Kind kletterte
auf ihrer kalten Brust und weinte -- ach so kläglich. In diesem Jahre
starben in Eibenstock über siebenhundert Menschen. In Brotschränken,
Kisten und Kasten begrub man sie, man hatte für Särge kein Geld.«
Das Jahr 1773 brachte gute Ernten. Aber völlig verarmt lag Eibenstock
da. Da war es ein junges Mädchen, das Rettung brachte. Eines
sächsischen Oberförsters in polnischen Diensten Tochter war sie und
hatte im Kloster zu Thorn kunstvolle Handarbeiten erlernt. Nach des
Vaters Tode kam Clara Angermann nach Eibenstock, des Verstorbenen
Heimat. Das Elend, das in der Stadt herrschte, brachte sie auf den
Gedanken, den Frauen und Mädchen Unterricht im Tamburieren zu geben;
und siehe, es ruhte ein Segen auf diesem Beginnen. Noch heute steht der
Name der edlen Frau, die später die Gattin des Oberförsters Nollain
ward, in Eibenstock in dankbarem Gedenken. -- --
Da bin ich in meinen Gedanken fürwahr durch die ganze Stadt gewandert
und noch einmal ziehe ich eine kurze Strecke durch ein schönes
Wiesental hin, bis mich am unteren Bahnhof von Eibenstock der Zug
aufnimmt. Ich danke dir, Heimat, daß du mich wieder einmal hast in
deines Wesens inneren Kern schauen lassen. Fahre wohl, blauer Bergwald;
Gott grüße dich, silbernes Bächlein -- euer Heimathauch wird auch noch
im Treiben der Stadt oft mein Herze erfreuen, denke ich euer in Liebe
und Treue.
Bunte Gassen, helle Straßen
Ein Buch von Kinderland und Heimat von _Max Zeibig_
II. Band der Heimatbücherei des Landesvereins Sächsischer
Heimatschutz[2]
Mit diesem für den Heimatfreund und jeden stillen Lauscher und
Seher vielversprechenden Titel hat uns der Heimatschutz ein neues
schönes Bändchen in der Reihe seiner Heimatbücher im schmucken grünen
Gewande auf den Weihnachtstisch gelegt. Heinrich Sohnrey hat ihm ein
gehaltvolles Geleitwort mitgegeben, das die innigen Gemütswerte, die
Kraft und Freude, welche in diesem Buch aus der Heimat und für die
Heimat sprudeln, so recht würdigt. Ein Wort, das am Schlusse einer der
tiefempfundenen Schilderungen steht, hat mich besonders festgehalten:
»Wir können nicht irre gehen, wenn wir nach den Sternen schauen!«
Dieses Wort und der Titel klingen mir zusammen mit Wilhelm Raabes Wort:
»Sieh nach den Sternen, gib acht auf die Gassen.« Dieses Wort gibt in
kurzer gedrängter Form den wertvollen tiefen Inhalt, geistigen Gehalt
und das Gefühl an, welches in dem Buche lebt. Es läßt uns durch bunte
Gassen, helle Straßen, durch Wald und Feld, durch Berg und Heide, durch
Kinderland und Heimat ziehen und achthaben auf allerlei Großes und
Kleines, Altes und Neues, Liebes und Leides, und läßt uns dabei nach
den Sternen schauen, und innerliche Freude und Gewinn davontragen.
In reichen farbenbunten Schilderungen und mit innigem Gefühl sind
Bilder der engeren und weiteren Heimat gegeben, so daß das Herz höher
schlägt, und die Sehnsucht lebendig wird, alle die Herrlichkeiten um
uns mehr und mehr zu suchen, sich eigen zu machen und innerlich zu
erleben, alle, welchen die Augen noch verschlossen sind oder welchen
das Leben nur grau, trübe und müde ist, heranzuführen an diesen
Jungbrunnen unsrer Kraft und innerlicher Gesundheit, daß sie froh
und frisch und helläugig werden und stark im Erleben der Heimat und
im inneren Besitze der Heimat. -- Aus der Jugend, die ihm Dresden und
seine herrliche Umgebung verklärt, aus dem Mannesalter und Berufsleben
in der Lausitz und dem altehrwürdigen malerischen Bautzen, aus der
Heide, ja auch aus Thüringen und den schlesischen Gebirgen kommen die
Stimmungen, welche sich zu Bildern formen, die Gedanken, welche in echt
deutschem Naturleben und Beseelung aus dem Stofflichen ins Geistige und
dichterisch Geschaute emporführen, zu den Sternen schauen lassen und
alles Sein und Geschehen mit innerer Wärme umfassen zu verstehen und
ans Herz zu nehmen suchen.
Sich dieser Führung durch heimatliche Fluren anzuvertrauen bedeutet
eine innere Freude und Gewinn und weckt Stimmungen, welche hoch über
den Alltag erheben. Wenn unsrer Jugend so die Augen und das Herz
aufgingen für die Heimat, daß jeder draußen ein Entdecker immer
neuer Freude, sich selbst ein Schöpfer eines eigenen inneren stillen
Königreiches selbstgefundener, tiefempfundener Heimatschönheiten sein
kann, dann mag und wird aus tiefgewurzelter Heimatliebe wieder der
Baum lebendigen bewußten Deutschtums, deutschen Stolzes und deutscher
Kraft erwachsen. Gebt darum dies Buch in die Hände der Jugend. Wenn ihr
wandert, nehmt es mit und bei stiller Rast lest einen Abschnitt und
lauscht auf die Stimmungen, welche in euch und um euch lebendig werden.
Stille Lauscher, stille Seher, nicht laute Lärmer! Wenn ihr im engeren
Kreise daheim oder unter Freunden vom Wandern plaudert, dann schlagt
das Buch auf, und ihr werdet fühlen, wie eure Erinnerung lebendiger,
farbiger wird, wie die Stimmung froher Wanderzeit in euch erwacht zu
neuem vertieften seelischen Erleben, wie auch in bitterer Zeit ein
Trostgefühl und frohgemute Kräfte daraus erblühen können.
Möge das Büchlein viele froh machen, ihre Augen öffnen und ihre Herzen
erheben, daß sie es lernen: »Wir können nicht irren, wenn wir nach den
Sternen schauen.«
Gustav Rieß, Freiberg
[2] Preis M. 15,-- für die Mitglieder des Heimatschutzes, sonst
M. 18,--. Bestellkarte in diesem Heft.
Zur Geschichte des Storches in Westsachsen
Von _Rud. Zimmermann_
In seinem Beitrage »Störche und Storchnester im östlichen Sachsen«
(Mitteil. Sächs. Heimatschutz VI, 1917, Seite 99 bis 112) stellte
Klengel weitere Mitteilungen auch über die Störche und Storchnester in
Westsachsen in Aussicht. Zusammen mit weiteren Nachrichten über den
ostelbischen Bestand gab er diese dann im folgenden Jahrgange (VII,
1918, Seite 34 bis 46), beschränkte sich dabei aber, soweit das Land
westlich der Mulde in Frage kam, lediglich nur auf ein recht knappes
Zitat aus Heyders ~Ornis Saxonica~. --
[Illustration: =Der letzte Storch in Haselbach=
Phot. Rud. Zimmermann]
Heyder war dem Storchvorkommen in Westsachsen bereits früher
nachgegangen. In einer kleinen Mitteilung in der von Kleinschmidt
herausgegebenen Zeitschrift Falco (II, 1903, Seite 76 bis 77) stellte
er um die Mitte des ersten Jahrzehnts unseres Jahrhunderts für die
Bornaer Gegend eine bereits in Wirksamkeit getretene Abnahme unseres
Vogels und das Aussterben kurz vorher noch besetzt gewesener Horste
fest, konnte dabei aber auch noch an bewohnten Storchnestern je eines
in Regis und bei Bergisdorf, sowie drei in Deutzen nachweisen, während
für zwei weitere in Blumroda sich nicht feststellen ließ, ob sie im
Berichtsjahre besetzt gewesen waren. Das Aussterben dieser wenigen,
durchweg auf Bäumen (Pappeln) errichteten Nester ging dann ziemlich
rasch vor sich und vollzog sich noch im ersten Jahrzehnt unseres
Jahrhunderts; schon 1910 oder 1911 fand ich keines mehr bewohnt vor;
sie waren von dem gleichen Schicksal ereilt worden, das in den Jahren
vorher bereits Nester in Röthigen, Görnitz und Großzössen betroffen
hatte. Auch weiter östlich, im Flußgebiet der Vereinigten Mulde,
hat Adebar ebenfalls noch bis in unser Jahrhundert hinein genistet;
das letzte oder eines der letzten Nester linksseitig der Mulde, das
noch bis um die Mitte des ersten Jahrzehnts unseres Jahrhunderts
bewohnt gewesen sein soll, befand sich in Großbardau südlich von
Grimma. Diesem Vorkommen schließen sich dann rechts der Mulde die
von Heyder in seiner ~Ornis Saxonica~ (Journ. f. Ornithol. 64, 1916,
Seite 292 bis 293) erwähnten Nester von Kühren, Wäldgen und Gornewitz
an, zu denen wahrscheinlich noch ein weiteres von Golzern (oder bei
Golzern) bei Grimma kommt, wo der Storch angeblich ebenfalls noch
bis in unser Jahrhundert hinein genistet haben soll, die aber heute
sämtlich der Geschichte angehören. Es wäre vielleicht gar keine so
undankbare Aufgabe, dem Aussterben des Storches in Nordwestsachsen
einmal an Ort und Stelle noch weiter nachzugehen und sein allmähliches
Verschwinden hier zeitlich genauer festzulegen; im Zeitalter dieser
sich überstürzenden, nun bald schon ans Unsinnige grenzenden
Fahrpreiserhöhungen allerdings ist sie nicht ganz leicht und gehört
für einen gewöhnlichen Sterblichen sogar überhaupt schon zu den
Unmöglichkeiten. -- Über ehemalige Storchvorkommen in der Umgebung
Leipzigs und sogar innerhalb des Weichbildes der Stadt selbst hat Hesse
im Journ. f. Ornithol. 57, 1909, Seite 13 bis 14 berichtet; ein in
Papitz in der Elsteraue nordwestlich von Leipzig gestandenes Nest, das
erst in jüngerer Zeit ausgestorben ist, hat sich allerdings bereits
jenseits der Landesgrenze auf preußischem Gebiet befunden.
Nordwestsachsen, (besonders die Gebiete der Elster-, Pleißen-
und Muldenaue und anscheinend auch der heute durch die Parthe
noch angedeutete alte, zwischeneiszeitliche Muldenlauf) scheint
nach gelegentlichen eigenen Umfragen in vergangenen Zeiten vom
Storch gar nicht so gering bevölkert gewesen sein; befragt man
ältere Einwohner des Gebietes nach unserem Vogel, so wissen sich
diese oft noch auf mehrere Nester innerhalb eines einzelnen
Ortes zu erinnern. Der Rückgang des Vogels scheint, soweit meine
Nachforschungen einen dahingehenden Schluß zulassen, aber bereits in
den siebziger Jahren des verflossenen Jahrhunderts ein augenfälliger
geworden zu sein und namentlich dann von den achtziger Jahren ab
sich mit großer Schnelligkeit vollzogen zu haben. Auch in alten
Ortschroniken des Gebietes wird der Vogel nicht selten erwähnt;
Christian Schöttgen beispielsweise schreibt in seiner »Historie der
Chur-Sächsischen-Stiffts-Stadt Wurzen«, daß »Anno 1679 und 1680 der
Winter sehr warm gewesen ist, so daß die meisten Leute barfuß gegangen
und der Storch am 19. Februar anher gekommen ist« und in Adam Friedrich
Glasigs 1721 erschienenen »Kern der Geschichte des hohen Chur- und
Fürstlichen Hauses zu Sachsen« heißt es: »Störche pflegen absonderlich
zu Leipzig in der Stadt auf den Dächern der Häuser jährlich zu
hecken.« --
Das letzte besetzte Storchnest im Leipziger Tieflandsgebiet befand
sich allerdings nicht mehr auf sächsischem Boden, sondern in dem
altenburgischen Dorfe Haselbach, wo es auf einer geköpften Pappel
im Hofe des Rittergutes stand. Im Jahre 1910 brachte das dies Nest
bewohnende Storchenpaar fünf Junge hoch und nach einer Pause im Jahre
1911 erblickten in ihm 1912 wiederum drei Junge (von denen eins aber
dann an einem Leitungsmast verunglückte) das Licht der Welt. 1913
blieb es von neuem leer und als im Herbste desselben Jahres das
Rittergutsgehöft von einer Feuersbrunst betroffen wurde, litt darunter
auch das Storchnest. Man gab ihm in einem Wagenrad eine neue Unterlage
und setzte es auf das Dach der neuen Scheune, doch erfüllte es, nachdem
sich 1914 zwar noch ein einzelnes Storchenweibchen in ihm aufgehalten
hatte und nach Hildebrandt (»Beitrag zur Ornis Ostthüringens« in
»Mitteil. a. d. Osterlande«, N. F. 16, 1919, Seite 322) auch Eier
gelegt, aber nicht gebrütet haben soll, leider seinen Zweck nicht
wieder und blieb seit 1915 endgültig verwaist.
Das Haselbacher Storchnest ist von mir oft besucht worden. 1912 hatte
ich Gelegenheit zu einigen nicht ganz schlechten Aufnahmen am Neste;
von den damals erhaltenen Bildern sei hier eines als letzte Erinnerung
an das Nisten des Storches im Leipziger Tieflandsgebiet angefügt und
mag zu späteren Geschlechtern von dem »Es war einmal« reden.
Für die Schriftleitung des Textes verantwortlich: Werner Schmidt --
Druck: Lehmannsche Buchdruckerei
Klischees von Römmler & Jonas, sämtlich in Dresden.
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185 Seiten -- Großoktav
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M. 15.--_
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_Gerhard Platz_ »Vom Wandern und Weilen im Heimatland«, der erste
Band unserer Heimatbücherei ist vergriffen und wird nächstes Jahr in
neuer Auflage erscheinen. Jetzt kündigen wir den zweiten Band an.
_Max Zeibig_ ist sein Verfasser. Wer kennt nicht seine gemütvollen
Schilderungen aus der Kinder-, aus der Jugendzeit, die in den
angesehensten sächsischen Tageszeitungen seit Jahren erscheinen.
_Heinrich Sohnrey_ gab dem Buche das Geleitwort und wünschte, daß es
nicht nur in Sachsen, sondern in ganz Deutschland Verbreitung finde.
Landesverein Sächsischer Heimatschutz
Dresden-A., Schießgasse 24.
Lehmannsche Buchdruckerei, Dresden-A.
Weitere Anmerkungen zur Transkription
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Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht.
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S. 66: entdecken → Entdecker
daß jeder draußen ein {Entdecker} immer neuer Freude