XXIV. Schluß

Dankgebet bei Vollendung eines Werkes.

Ewiger, allgütiger Gott! Wie ich in deinem Namen

diese Arbeit begonnen habe, so laß mich sie auch damit

schließen, daß ich zu dir aufschaue und dir meinen Dank

für deinen Beistand darbringe. Du warst es ja, der die

Gedanken in meine Seele legte, und dein allmächtiger

Schutz hielt meine Kraft aufrecht, es war dein Geist, der

mich trieb, so daß ich stets mit Freudigkeit und Lust zur

Arbeit schritt. O, wie oft verzagte ich, wie oft erfüllte

sich meine Seele mit Furcht, daß ich mein Vorhaben nicht

zu vollenden vermögen würde, und siehe, da hörte ich

gleichsam eine erweckende Stimme von oben; mein Geist

belebte sich aufs neue, und du erfreutest mein Herz dadurch,

daß meine Arbeit gedieh und vorwärts schritt.--O, nimm

mein Dankopfer an;»denn es stammt ja alles von dir,

und was ich selbst von dir empfangen habe, das gebe ich

dir wieder zurück.«[94] Nun erhöre du denn mein Gebet,

daß du diesem Werke dein Siegel aufdrücken wollest, auf

daß es für viele zu einem Segen werde. Gelobt seist du,

o Herr, in Ewigkeit.

Amen!

[Fußnote 94: 1. Chron. 29, 14]

Gebete für Israeliten · 第 43 / 46 题