Blanches Geburtstag sollte, wie alljährlich, festlich gefeiert werden. Ja,
man plante diesmal etwas ganz Besonderes. Das beständige schöne Wetter
ließ das Gelingen eines kleinen Gartenfestes erhoffen. Ketten von Lampions
sollten gezogen und eine italienische Nacht unter nordischem Himmel
hergezaubert werden. Wochenlang hatte man sich schon darauf gefreut,
und diese gemeinsame Vorfreude war immer wieder das Band gewesen,
Auseinanderstrebendes zusammen zu halten.
Nun war der festliche Tag da, und alles stand in Erwartung eines besonderen
Freudentages früher auf als sonst. Schon am Morgen kam eine Cousine
Blanches, während die anderen kleinen Gäste sich erst am Nachmittag
einfanden. Es war ihrer ein großer Kreis geladen worden, auch Knaben, damit
es den Mädchen nicht an Tänzern fehle. Alle kleinen Freundinnen kamen in
weißen Kleidern mit bunten Schleifen und Schärpen und brachten Blumen und
Schokolade und kleine Geschenke mit. Alle gaben sie Frau Elisabeth mit
einem zierlichen Knicks die Hand und schauten sich dann mit großen Augen
im Kreise um. Die Knaben traten selbstbewußt auf, und konnten doch eine
lächerliche Verlegenheit und Unbeholfenheit nicht verbergen; sie waren in
der Minderzahl und hätten offenbar lieber unter sich Pferd oder Räuber und
Soldat gespielt, als sich hier sittsam und kavaliermäßig zu betragen. Sie
hielten sich zu Lux und Manuel und staunten diesen ebenso an, wie es die
kleinen Mädchen taten.
»Wie braun er ist,« flüsterten sie untereinander.
»Er kommt nachher in unsere Schule.«
»Aber klein ist er nur.«
»Ist er nett?«, fragten sie Lux leise, und Lux sagte: »Sehr nett.«
Daß er ziemlich gut deutsch sprach, merkten sie bald, und ebenso, daß er
ihnen allen an Sicherheit des Betragens überlegen war. Lux war einer von
ihnen, aber Manuel war etwas Besonderes.
Manuel merkte wohl, daß er Eindruck machte, und fühlte sich geschmeichelt,
denn er dachte an Blanche dabei. Ihr wollte er gefallen.
Blanche aber war anfangs noch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt;
sie war nicht ohne mädchenhafte Eitelkeit und wollte in ihrem neuen
Geburtstagskleide auch gefallen. Sie sah in der Tat reizend aus. Ihre
zarte, sonnige Elfenschönheit war vom Glanz heiterer Freude umstrahlt. Dazu
kam das Bewußtsein, Hauptperson zu sein, und die Überlegenheit der kleinen
Wirtin, die sich bei sich zuhause fühlt und glücklich ist, ihren Gästen
etwas bieten zu können.
Es war ein liebliches Bild, die vielen hellen, mit farbigen Bändern
geschmückten Kindergestalten sich im Garten tummeln zu sehen. Die Blumen
auf den Beeten jedoch, vor allem die in vollem Flor stehenden Rosen,
scheuten solche Nachbarschaft nicht, sondern behaupteten sich in schönster
Pracht. Auch die kleinen bunten Papierlaternen, die ganz regungslos in der
stillen Luft hingen und sich auf den Abend zu freuen schienen, wo sie
ihr Licht leuchten lassen sollten, kamen schon jetzt in ihrem bunten
Farbenschmuck zu hohen Ehren. Wenn sie erst brennen würden, das mußte schön
sein. Doch damit sollte es noch ein wenig Zeit haben. Es waren lange, helle
Abende, und die Illumination war als Abschluß des Festes gedacht.
Allerlei Spiele vertrieben indessen die Zeit. Man spielte Haschen, von
Baum zu Baum und Topf schlagen. Wie gerufen fanden sich ein paar
Straßenmusikanten vor dem Hause ein; man holte sie herein und improvisierte
auf kurz geschorenem Rasen ein lustiges Tänzchen zu keineswegs
wohlklingender Musik. Aber wer tanzen will, dem ist leicht geblasen. Die
geschmeichelten Künstler befleißigten sich, ihr Bestes zu leisten, und
namentlich die Klarinette gab sich alle Mühe, in diesem herrschaftlichen
Kreise ehrenvoll zu bestehen.
Als sich die Leute nach drei Tänzen wieder verabschieden wollten, wollte
man sie nicht weglassen. Noch einmal! noch einmal! Die kleinen Tänzer waren
unersättlich.
Da besprach sich Frau Elisabeth mit den Musikanten, daß sie für eine
hinreichende Entschädigung noch ein halbes Stündchen bleiben und sich
zum Schluß an die Spitze einer Polonaise stellen möchten, die sich mit
brennenden Papierlaternen unter den leuchtenden Lampiongewinden durch den
Garten bewegen sollte. Als sie einwilligten, entstand allgemeiner Jubel,
und man war einig, ein so schönes Fest noch nicht gefeiert zu haben.
Nun waren die anderen Knaben fast alle schlechte Tänzer. Auch Lux stand
hierin hinter Manuel zurück. Dieser war der einzige, der eigentlich tanzen
konnte, während die Kunst der anderen nicht viel mehr als ein munteres
Hüpfen war. Das genügte ja nun für diese kleine Gesellschaft vollkommen.
Aber die Dämchen waren doch froh, wenn der bewunderte Spanier ihnen seine
Aufmerksamkeit schenkte. Die schien nun freilich einzig dem Geburtstagskind
zu gelten. Schon längst hatte Lux das mit Verdruß bemerkt. Gerade den
Spielkameraden gegenüber ärgerte es ihn. Was mußten sie denken. Seine
Versuche, Manuel aus dem Sattel zu heben, schlugen alle fehl; Blanche
schien nur für diesen da zu sein, oder sie war zu schwach oder zu
ungewandt, sich seinem Einfluß zu entziehen.
Das nächtliche Geständnis Manuels hatte Lux die Augen geöffnet und seinen
eigenen Gefühlen für Blanche die Unbefangenheit geraubt. Er hatte sie auch
lieb, Manuel sollte sie nicht für sich allein haben.
Und wie hübsch war Blanche heute. So war sie ihm noch nie erschienen. Er
hätte sie bei der Hand nehmen mögen wie früher: komm Blanche, wir wollen
allein spielen. Alle die anderen Mädchen beachtete er nicht. Da war eine
Größere mit stillen, klugen Augen, die immer Lux suchten. Aber er merkte es
nicht und sandte seine Blicke nach Blanche aus.
Mit einem Male war Blanche verschwunden. Wo war sie? Und jetzt fehlte auch
Manuel.
Vergeblich sah er sich nach den beiden um; die Gesellschaft war groß genug,
daß sie sich ungesehen hatten entfernen können. Lux wollte Gewißheit haben
und suchte den ganzen Garten ab. Schon gab er die Hoffnung auf, sie zu
finden, als sein Fuß stockte.
Waren das nicht Stimmen?
Aus dem Nußgebüsch am Bach?
Ein Flüstern?
»Blanche, süße, liebe Blanche!«
Ein Griff, und Lux riß die Sträucher auseinander.
Da saßen sie auf der niedrigen Rasenbank, und die glühende Blanche empfing
die ersten, stürmischen Küsse des wilden, leidenschaftlichen Knaben.
Mit einem Schrei schreckte Lux die Selbstvergessenen auf, stürzte sich auf
sie und riß Manuel weg, stieß den Erschrockenen, daß er taumelte und zu
Boden stürzte.
»Lux! Lux!« rief Blanche angstvoll.
Manuel war wie eine Katze wieder aufgesprungen, und mit zornfunkelnden
Augen standen sich die beiden Knaben gegenüber.
»Das sag ich nach,« keuchte Lux, atemlos vor Aufregung.
Ein Blick grenzenloser Verachtung traf ihn aus Manuels schwarzen Augen.
»Wage das nicht!«
»Alles, alles sage ich nach,« zischte Lux.
Wie ein wildes Tier schäumte Manuel auf.
»Manuel! Lux! Manuel!«
Vergeblich versuchte Blanche sich zwischen sie zu werfen. Der Augenblick
war jetzt da, wo diese beiden Knaben, in deren Seelen sich langsam der Haß
angesammelt hatte, aneinander geraten mußten. Wie zwei Panther fielen
sie sich an, packten sich und rangen miteinander, nur von dem einen Trieb
beseelt, den andern unter sich zu bringen.
Es war Zufall, daß Manuel unterlag. Er stolperte und rutschte aus, fiel auf
den Rücken und riß Lux über sich.
Mit weit aufgerissenen Augen, zitternd, keines Wortes mächtig, starrte
Blanche auf die kämpfenden Knaben, schrie nicht auf, als Manuel fiel,
starrte nur in zitterndem Schweigen auf den Kampf. Selbst der Gedanke, es
ist deinetwegen, verblaßte.
Wenn sie sich nur nicht weh tun!
Diese fürchterlichen Knaben!
Wie wild sie immer gleich sind!
Sie kennt Lux kaum wieder. Wie verrückt hämmert er auf Manuel los. Sie kann
es nicht mehr mit ansehen und stürzt hinaus.
Da folgt ihr ein kurzer Schrei.
Lux taumelt ihr nach, die Hand auf der Brust.
»Blanche!«
Es klingt röchelnd, aus tiefster Angst heraus. Totenblaß ist Lux, taumelt
hinter sich, dreht sich um, greift in die Luft und fällt mit einem dumpfen
Aufschlag zu Boden.
Blut!
Es rinnt über seine Bluse, ein feiner, roter Streifen.
Da kreischt sie laut auf und stürzt weg, und ihr Kreischen schreckt die
Tanzenden auf und macht die Musik verstummen.
Hinter ihr teilt sich das Gesträuch, und Manuel, das Messer noch in der
krampfhaft geballten Faust, steht starr vor Lux. Aller Haß, aller Zorn ist
aus den schwarzen Augen verschwunden; entsetzt, mit leeren Blicken sehen
sie wie auf etwas Rätselhaftes.
So findet man die beiden Knaben. Die Musikanten, der ganze Kinderschwarm,
alles drängt sich herzu.
Lux atmet noch. Sein Gesicht ist schneeweiß, und die geschlossenen Lippen
zucken.
Einer der Musikanten, der Fagottbläser, ein großer Mensch mit einem roten
Gesicht, nimmt ihn auf die Arme und trägt ihn ins Haus.
Frau Elisabeth, mit dem willenlosen Manuel an der Hand, folgt. Sie
schickt die kleinen Gäste nach Hause, und das schöne Fest findet ein jähes
schreckliches Ende.
Kein Wort ist aus Manuel herauszubringen, so sehr auch Frau Elisabeth
in ihn dringt. Aber er wirft sich ihr zu Füßen und bleibt unter heftigem
Schluchzen liegen, bis man ihn gerührt, erschüttert, aufhebt und auf sein
Bett legt.
Als der Vater vom Kontor nach Hause kam, hatte Blanche bereits alles
gebeichtet, unter strömenden Tränen. Die Gatten verharrten in dumpfem
Schweigen gegeneinander. Wie sollten sie sich über das unselige Geschehnis
auslassen. Erst nach und nach sprachen sie sich aus. Sie gedachten jenes
römischen Briefes als einer Warnung, die sie nicht verstanden hatten, und
machten sich Vorwürfe. Hätte nicht ein solches Beispiel, wohin ungebändigte
Leidenschaft führt, auf Manuel Eindruck machen und das Schreckliche
verhüten können?
Eine Depesche eilte nach Rom, und schon am dritten Tage saß Dr. Irmler
gebrochen am Bett seines Knaben. Man hatte Lux noch nicht umbetten können;
doch gab der Arzt Hoffnung, daß es sich in den nächsten Tagen ermöglichen
ließe. Direkte Lebensgefahr war nicht vorhanden, aber der Kranke bedurfte
der sorgsamsten Pflege und äußersten Schonung. Der linke Lungenflügel war
durch den Stich der kurzen Taschenmesserklinge verletzt worden. Die Heilung
war sicher, wenn sie in Ruhe, ohne Störung vor sich gehen konnte.
Dr. Irmler, so dicht vor den Verlust seines einzigen Glückes gestellt,
wollte doch die Selbstanklagen der Freunde nicht gelten lassen und war weit
davon entfernt, ihnen irgend einen Vorwurf zu machen. Wie hätten sie ein
solches Unglück verhüten wollen? Was hätte sie bei der großen Jugend der
Kinder auf die rechte Spur führen sollen, auf den Gedanken, daß sich hier
in diesen jungen Seelen eine Tragödie vorbereite?
Manuel war freilich als leidenschaftliches Kind bekannt, aber doch auch
als ein edelveranlagter Charakter wiederholt erprobt worden. Sein tiefer
Schmerz jetzt, sein völliges Zusammenbrechen entwaffnete jeden Zorn und
rührte die Herzen. Man empfand tiefes Mitleid mit ihm und verschonte den
Beklagenswerten mit unnützen Vorwürfen.
Frau Elisabeth hatte ihn auf seinem Zimmer aufgesucht, nachdem sie von
Blanche gehört, wie alles gekommen. Er lag mit dem Kopf auf dem Tisch und
wagte nicht aufzusehen. Sie trat an ihn heran, legte ihre Hand leise auf
seinen dunklen Scheitel und sagte ernst, doch ohne Vorwurf:
»Ich weiß nun alles, Manuel. Wir wollen Gott danken, daß es nicht schlimmer
ausgelaufen ist.«
Er tastete nach ihren Händen, überströmte sie mit Tränen und bedeckte sie
wieder und wieder mit Küssen. Sie ließ es ruhig geschehen; es würde ihm gut
tun. Endlich entzog sie sich ihm leise.
»Fasse dich nun, mein Junge,« sagte sie fast zärtlich. »Wir haben dir alles
verziehen. Du wirst zu deinem Vater zurück müssen, und alles, was gewesen,
wird wieder gut werden. Und nun gib mir die Hand und versprich mir, daß du
immer dein Herz und deine Hand hüten willst.«
Er gab ihr leidenschaftlich die Hand und wollte sich wieder über die ihre
neigen, doch sie faßte ihm mit der Linken unters Kinn, hob sein Gesicht ein
wenig zu sich empor und küßte ihn mütterlich auf die Stirne.
Als sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, hörte sie ihn wieder laut
aufschluchzen. Sie glaubte diese Knabenseele zu verstehen: Manuels Tränen
galten ebenso sehr Blanche, von der er sich jetzt trennen sollte, als
Lux und der Reue. Das erste heiße Feuer in einer erwachenden Kinderseele;
helle, hohe Flammen, heftig auflodernd, als wollten sie die Welt in Brand
stecken, und dann ein ebenso jähes Erlöschen.
Um Blanche und Lux war sie ein wenig in Sorge, welchen Einfluß dieses
Erlebnis auf ihre jungen Seelen haben würde. Auch dachte sie darüber nach,
wie weit sie Blanche Vorwürfe zu machen hätte. Jedes Wort zu viel könnte
schaden statt nützen. Blanche war doch noch ein ganzes Kind, harmlos,
wenig fest, und leicht zu bestimmen. Frau Elisabeth wußte schon die Antwort
voraus, als sie sie fragte, wie sie dazu gekommen wäre, ihre Gäste einfach
zu verlassen und mit Manuel zu gehen.
»Er wollte es ja durchaus.«
»Und du weißt nicht, daß sich das nicht schickt? Wäret ihr bei den anderen
geblieben, so wäre alles nicht geschehen. Das war sehr unrecht von dir. Du
siehst, was für ein Unglück aus solchen Kindereien entstehen kann.«
Frau Elisabeth hielt es für das richtigste, Blanche gegenüber diesen
Ausdruck zu gebrauchen: Kindereien. Blanche freilich war wenig geneigt, es
als Kindereien zu nehmen. Sie kam sich sogar sehr wichtig vor. Schade, daß
noch Ferien waren; am liebsten wäre sie morgen in die Schule gegangen, um
zu hören, was die Freundinnen sagten.
Natürlich tat Lux ihr furchtbar leid. Und wie traurig Dr. Irmler aussah.
Aber Lux würde ja nicht sterben. Sie wußte, was der Arzt gesagt hatte.
Und sie wollte auch jeden Abend beten, daß der liebe Gott Lux doch wieder
gesund werden ließe.
Am meisten waren ihre Gedanken natürlich bei Manuel. Der kam nicht von
seinem Zimmer, und sie sah und hörte nichts von ihm. Sie wollte die Mutter
nach ihm fragen, wagte es aber dann doch nicht. So spionierte sie herum, ob
sie nicht irgendwo etwas von ihm erhaschen könne.
Sie war in Angst um ihn. Ob er wohl bestraft werden würde? Er durfte nicht
stechen. Lux hatte allerdings angefangen. Was ging es den überhaupt an? Und
wie hatte er auf Manuel losgeprügelt. Der konnte sich ja garnicht anders
wehren, noch dazu, da er gefallen war und unter Lux lag.
Vier Tage später fuhr ihr Vater mit dem kleinen Spanier weg, ohne daß
Blanche ihn wieder gesehen hatte. Manuel ist wieder zu seinem Papa
gefahren, hieß es, er läßt dich freundlich grüßen.
Das fand sie empörend. So abzureisen, ohne ihr Adieu gesagt zu haben!
Ob er nie wieder kommen würde?
Sie wagte nicht, danach zu fragen. Aber sie sagte sich, daß sie ihn zum
letzten Mal gesehen hatte, daß er für immer weg war.
Und nicht das kleinste Andenken an ihn besaß sie. Sie wußte, er hatte ein
altes Schreibheft von ihr, ein paar Haarbänder und ein Stückchen von ihrer
roten Geburtstagsschärpe, das er sich selbst abgeschnitten hatte. Aber sie
besaß nichts von ihm, gar nichts. Zum Geburtstag hatte er ihr einen Kasten
mit feinsten Bonbons geschenkt. Sie hatte sich sehr gefreut, aber die
Freundinnen hatten nachher die meisten aufgenascht. Ein paar waren noch
nachgeblieben, die wollte sie aufheben. Eine Stunde später aber erschien
es ihr doch pietätvoller, sie so zu verwenden, wie Manuel es gewollt hatte.
Und sie setzte sich ans Fenster, nahm das Kästchen vor sich auf den
Schoß und schob einen Bonbon nach dem anderen in ihren kleinen Mund und
zerlutschte ihn mit Hingebung. Ihre Gedanken waren dabei gar nicht einmal
bei Manuel, sondern ganz bei der Sache: der schmeckte nach Himbeeren, der
nach Pfeffermünz, und das war Kakaobutter!
Und ihre Blicke schweiften dabei träumerisch über den Garten bis zu den
hohen Bäumen, die die Wiese jenseits des Bächleins einfaßten und auf deren
Wipfeln die leuchtende Sonne eines ersten heißen Augusttages lag.
[Illustration]