Wir möchten uns begreifen
Hindurch, ja ganz das Unsere
In tauben Küssen fühlen.
Das alles: Bett, Fluß, Stühle,
Im Haar von Rosa Schleifen . . .
Das aber schreit als Unseres:
Im Schoß das Haupt zerwühlen,
Wie Stürme fetzend durch die Körper schweifen.
Oft nächtens wir uns tönend schwingen
Aus brüchigem Mund zu vollerem Baum.
Empor aus Tier und öliger Straße fingen
Auf Lüften selig gleitend ein wir Gott und Sternen-Raum.
Da stürzten Väter borstig-jähe
Herab den Trunkenen aus den Sphären.
Schwangere Mütter kreischend scheren
Ihm ab der Locken Schnee.
Das Grab klafft uns bereitet.
Flößte uns Gifte ein im Trunk.
In Herbst-Laub fahl gekleidet
Wir schwieren in der Dämmerung
Der großen Städte. Quollen
Nicht Fahnen Ruß aus Stein und Schlot.
Man Nebel schlürft zum Abend-Brot.
Die Därme gleich Fabriken schollen.
Und Echo brüllte tausendfach.
Da rinnen Augen klein. Erwacht
Des Engels Daseins-Blüte?!
Er geußt die Lilien-Hand. Ein Strich
Bog ab der Brust den Messer-Stich.
Neu formt er Rock und Hüte.
Wie Bläue hell durchs Land geweitet
Schlug auf in uns er Zelt und Pfühl.
Am Firmament heroisch schreiten
Wir aus, zu Flöte süßestem Spiel.