Wie sollte er nun leben?--

Er fand keine Antwort.

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Eine unerträgliche Hitze brütete über Berlin. Die Menschen atmeten

schwer in dieser Atmosphäre von Staub und Dunst.

Felder tat noch seine Arbeit, aber er schwamm nicht mehr. Abends saß

er irgendwo und sah vor sich hin, wie ein Mensch, der keinen Ausweg

aus seinen Gedanken mehr findet; oder er ging mit demselben starren

Blick durch die heißen Straßen, bis er müde wurde.

Er lebte, wie er gelebt hatte, die schrecklichen Monate in dieser

letzten Zeit, ganz für sich, und doch anders--denn wenn ihn damals

noch eine große Hoffnung begleitet hatte, so ging er jetzt ganz

allein: er sah und hörte nichts mehr, selbst von dem, was in seiner

Welt, der engen, der kleinen und doch für ihn alles bedeutenden,

vorging; auch durch die Zeitungen nicht mehr; und die Seite, die

dreiundachtzigste in dem kleinen, braunen Buch, das er nicht mehr mit

sich trug, blieb leer: die Seite, auf die der größte aller Siege

eingezeichnet werden durfte und nicht wurde...

Der Schwimmer · 第 36 / 41 题