Bei 100° getrocknete Erde z. B. 90
Wasser 10
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100.
Will man die letzte Darstellung genauer machen, so bestimmt man durch
einen besonderen Versuch die Quantität der abschlämmbaren Erdtheile,
und theilt ferner die Ergebnisse der mikroskopisch-mineralogischen
Untersuchung des sandigen Rückstandes mit, und bekommt also auf diese
Art z. B.
Abschlämmbare Theile 10
Quarzsand, Grus von Feldspath, Glimmer etc. 80
Wasser 10
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100.
Glaubt man bei Bodenanalysen auf den Nutzen verzichten zu können, der
aus einer genaueren Kenntniss der Formen und Zustände der Bestandtheile
hervorgeht, so kann man sich viel Zeit und Mühe sparen, wenn man
sämmtliche Bestandtheile nur in zwei Abtheilungen bringt, nämlich in
$aufgeschlossene$ (d. i. in Wasser oder verdünnten Säuren lösliche) und
in $unaufgeschlossene$, -- demzufolge die Erde sogleich mit verdünnter
Salzsäure behandelt und die Bestandtheile des so erhaltenen Auszuges
nach den oben angeführten Methoden bestimmt.