Dieselben stellen Gemenge von Eisenoxydhydrat mit den basischen
Eisenoxydsalzen von Schwefelsäure, Phosphorsäure, Quellsäure,
Quellsatzsäure und Huminsäure dar und enthalten ausserdem meist Gangart,
Thonerde, Kalk und Bittererde.
Nachdem dieselben gepulvert und getrocknet sind, glüht man zunächst
eine Probe in einem offenen Platintiegel, anfangs sehr gelinde, um die
organischen Säuren zu verbrennen, allmälig stark und andauernd im schief
gelegten Tiegel. Mit dem Rückstande verfährt man nach einer der in II.
angegebenen Methoden.
Sollen die organischen Säuren erkannt und bestimmt werden, so kocht man
eine grössere Probe des fein gepulverten Erzes mit reiner Kalilauge, bis
es sich in eine flockige Masse verwandelt hat. Man filtrirt alsdann ab
und verfährt mit dem Filtrate nach §. 177. 9.