III. $Raseneisensteine.$

Dieselben stellen Gemenge von Eisenoxydhydrat mit den basischen

Eisenoxydsalzen von Schwefelsäure, Phosphorsäure, Quellsäure,

Quellsatzsäure und Huminsäure dar und enthalten ausserdem meist Gangart,

Thonerde, Kalk und Bittererde.

Nachdem dieselben gepulvert und getrocknet sind, glüht man zunächst

eine Probe in einem offenen Platintiegel, anfangs sehr gelinde, um die

organischen Säuren zu verbrennen, allmälig stark und andauernd im schief

gelegten Tiegel. Mit dem Rückstande verfährt man nach einer der in II.

angegebenen Methoden.

Sollen die organischen Säuren erkannt und bestimmt werden, so kocht man

eine grössere Probe des fein gepulverten Erzes mit reiner Kalilauge, bis

es sich in eine flockige Masse verwandelt hat. Man filtrirt alsdann ab

und verfährt mit dem Filtrate nach §. 177. 9.

Anleitung zur quantitativen chemischen Analyse · 第 573 / 749 题