a. $Zinnoxydul neben Zinnoxyd.$ -- Man bestimmt in einer Portion die
Gesammtmenge des Zinns, -- eine zweite löst man bei Luftabschluss
in Salzsäure und tröpfelt die Lösung unter Umrühren in eine stark
überschüssige Auflösung von Quecksilberchlorid. Der entstehende
Niederschlag von Quecksilberchlorür wird nach §. 94. 2. behandelt.
-- 1 Aeq. desselben (Hg_{2}Cl) entspricht 1 Aequivalent Zinnchlorür
(SnCl). (H. $Rose$.)
b. $Arsenige Säure neben Arsensäure.$ -- Man bestimmt in einer Portion
die Gesammtmenge des Arsens, eine zweite löst man in Salzsäure (wobei
natürlicherweise die Abwesenheit oxydirender Substanzen [salpetersaurer
Salze etc.] vorausgesetzt wird) und fügt eine überschüssige Lösung von
Natrium- oder Ammonium-Goldchlorid zu. Nachdem man einige Tage kalt --
oder, bei verdünnten Lösungen, in gelinder Wärme -- hat stehen lassen,
filtrirt man das ausgeschiedene Gold ab und bestimmt es nach §. 98. b.
(Das Filtrat bewahrt man auf, um dessen gewiss zu werden, dass sich
kein weiteres Gold mehr ausscheidet.) 2 Aeq. Gold entsprechen 3 Aeq.
arseniger Säure (2AuCl_{3} + 3AsCl_{3} = 3AsCl_{5} + 2Au). (H. $Rose$.)