II. Trennung der Oxyde der fünften Gruppe von einander.

§. 131.

$Uebersicht$: $Silberoxyd$ von Kupferoxyd: 1. a, -- 3. b, c u. d, -- 5.

b, u. 7, von Cadmiumoxyd: 1. a, -- 3. b u. d, --

von Wismuthoxyd: 1. a, 3. a u. d, -- 6. b, -- von

Quecksilberoxyd: 1. a, -- 3. b u. d, -- 6. a, -- von

Bleioxyd: 1. a, -- 2, 3. a u. d, -- 4. c, -- 5. b, 7.

$Quecksilberoxyd$ von Silberoxyd: 1. a, -- 3. b u. d, 6.

a, -- von Quecksilberoxydul: 1. b, -- von Bleioxyd: 1.

c, -- 2, 3. a u. d, -- 6. a, -- von Wismuthoxyd: 3. a u.

d, -- von Kupferoxyd: 3. c u. d, -- 5. a, -- 6. a, --

von Cadmiumoxyd 5. a.

$Quecksilberoxydul$ von Quecksilberoxyd: 1. b, -- von

anderen Metallen wie Quecksilberoxyd.

$Bleioxyd$ von Silberoxyd: 1. a, -- 2, 3. a u. d, -- 4.

c, 5. b, 7, -- von Quecksilberoxyd: 1. c, 2, 3. a u.

d, 6. a, -- von Kupferoxyd: 1. c, 2, 3. a u. d, -- von

Wismuthoxyd: 1. c, 2, 6. b, 8, -- von Cadmiumoxyd: 2, 3.

a u. d.

$Wismuthoxyd$ von Silberoxyd: 1. a, 3. a u. d, 6. b, --

von Bleioxyd: 1. c, 2, 6. b, 8, -- von Kupferoxyd: 3. a

u. d, 4. a, 6. b, -- von Cadmiumoxyd: 3. a u. d, -- von

Quecksilberoxyd: 3. a u. d.

$Kupferoxyd$ von Silberoxyd: 1. a, 3. b, c u. d,

5. b, 7, -- von Bleioxyd: 1. c, 2, 3. a u. d, --

von Wismuthoxyd; 3. a u. d, -- 4. a, 6. b, von

Quecksilberoxyd: 3. c u. d, 5. a, 6. a, -- von

Cadmiumoxyd: 3. c u. d, 4. b.

$Cadmiumoxyd$ von Silberoxyd: 1. a, 3. b u. d, --

von Bleioxyd: 2, 3. a u. d, -- von Wismuthoxyd: 3. a

u. d, -- von Kupferoxyd: 3. c u. d, -- 4. b, -- von

Quecksilberoxyd: 5. a.

1. _Methoden, welche auf der Unlöslichkeit einzelner Chlormetalle in

Wasser oder Weingeist beruhen._

a. $Silberoxyd von Kupferoxyd, Cadmiumoxyd, Wismuthoxyd,

Quecksilberoxyd, Bleioxyd.$

[Greek: a]. Um $Silberoxyd$ von $Kupferoxyd$, $Cadmiumoxyd$ und

$Wismuthoxyd$ zu trennen, fügt man zu der salpetersauren Lösung

Salzsäure so lange noch ein Niederschlag entsteht, und trennt das

Chlorsilber von der die übrigen Oxyde enthaltenden Lösung nach §. 91. 1.

[Greek: b]. Bei der Trennung des $Silbers$ vom $Quecksilberoxyd$

verfährt man auf gleiche Weise, doch fällt man mit Chlornatriumlösung

und fügt vor dem Zusatz derselben essigsaures Natron oder essigsaures

Ammon zu. Versäumt man diesen Zusatz, so klärt sich die Silberlösung

nach dem Ausfällen nicht ($Levol$), auch bleibt Chlorsilber gelöst,

denn es löst sich dies in erheblicher Menge in einer Lösung von

salpetersaurem Quecksilberoxyd ($Wackenroder$, $Liebig$). Ann. der Chem.

und Pharm. 81. 128.

[Greek: c]. Bei der Scheidung des $Silbers$ von $Blei$ setzt man

ebenfalls essigsaures Natron zu, ehe man fällt. Die Flüssigkeit sei

heiss, die Salzsäure ziemlich verdünnt. Man setze von letzterer nicht

mehr zu, als gerade nöthig. Auf diese Weise lässt sich die Scheidung

leicht bewirken; denn Chlorblei löst sich in essigsaurem Natron

($Anthon$). Aus dem Filtrate ist das Blei durch Schwefelwasserstoff zu

fällen.

[Greek: d]. Zur Bestimmung des $Silbers in Legirungen$ bedient man sich

in den Münzstätten meistens der volumetrischen Silberbestimmung (§. 91.

5.). Bei Anwesenheit von Quecksilber setzt man, unmittelbar vor dem

Zufügen der Kochsalzlösung, essigsaures Natron zu (s. [Greek: b].).

b. $Quecksilberoxydul$ von $Quecksilberoxyd$, $Kupferoxyd$,

$Cadmiumoxyd$, $Bleioxyd$. -- Man versetzt die stark verdünnte,

kalte Lösung mit Salzsäure, so lange noch ein Niederschlag

(Quecksilberchlorür) entsteht, lässt denselben absitzen, filtrirt

ihn auf einem gewogenen Filter ab, trocknet ihn bei 100° und wägt.

Im Filtrate finden sich die übrigen Oxyde. -- Soll sich die Trennung

auf einen festen Körper erstrecken, der in Wasser unlöslich ist,

so behandelt man denselben entweder geradezu, in der Kälte, mit

verdünnter Chlorwasserstoffsäure, oder man löst ihn in ganz verdünnter

Salpetersäure auf und fällt erst nach starkem Verdünnen mit Wasser. --

Stets ist darauf zu achten, dass durch die Art der Auflösung Oxydul

nicht in Oxyd übergeführt werde.

c. $Bleioxyd$ von $Quecksilberoxyd$, $Kupferoxyd$, $Wismuthoxyd$. --

Man versetzt die concentrirte salpetersaure Lösung mit überschüssiger

Salzsäure, fügt viel starken Alkohol und etwas Aether zu und verfährt

überhaupt nach §. 92. 4. Das alkoholische Filtrat erwärmt man, bis der

Alkohol verdunstet ist, und fällt die darin enthaltenen Metalle durch

Schwefelwasserstoff.

2. _Methoden, welche sich auf die Unlöslichkeit des schwefelsauren

Bleioxyds gründen._

$Bleioxyd von allen anderen Oxyden der fünften Gruppe.$ -- Man

versetzt die salpetersaure Lösung mit reiner Schwefelsäure in nicht zu

geringem Ueberschuss, verdampft, bis das Schwefelsäurehydrat anfängt

sich zu verflüchtigen, lässt erkalten, fügt Wasser zu (worin sich,

wenn genug freie Schwefelsäure vorhanden ist, auch das schwefelsaure

Quecksilberoxyd und Wismuthoxyd klar lösen) und filtrirt $ohne

Säumen$ das ungelöst bleibende schwefelsaure Bleioxyd von der die

anderen Oxyde enthaltenden Lösung ab. Den Niederschlag wäscht man

mit schwefelsäurehaltigem Wasser aus, verdrängt dieses zuletzt durch

Weingeist, trocknet und wägt (§. 92. 2.). Aus dem Filtrat schlägt man

die anderen Oxyde durch Schwefelwasserstoff nieder. Sollte Silberoxyd

in einiger Menge zugegen sein, so ist diese Methode -- wegen der

Schwerlöslichkeit des schwefelsauren Silberoxyds -- nicht zu empfehlen.

3. _Methoden, welche sich auf das verschiedene Verhalten der Oxyde

und Schwefelverbindungen zu Cyankalium gründen_ (nach $Fresenius$

und $Haidlen$, Ann. der Chem. und Pharm. 43. 129).

a. $Bleioxyd und Wismuthoxyd von allen anderen Oxyden der fünften

Gruppe.$ -- Man versetzt die $verdünnte$ Lösung mit kohlensaurem

Natron in $geringem$ Ueberschuss, fügt (von Schwefelkalium freie)

Cyankaliumlösung zu, erwärmt einige Zeit gelinde, filtrirt, wäscht

aus. Auf dem Filter bleibt (alkalihaltiges) kohlensaures Blei- und

Wismuthoxyd, in Lösung hat man die anderen Metalle als mit Cyankalium

verbundene Cyanmetalle. Die weitere Trennung derselben ergiebt sich aus

dem Folgenden.

b. $Silberoxyd von Quecksilberoxyd, Kupferoxyd und Cadmiumoxyd.$ --

Man setzt zur Lösung, welche, wenn sie viele freie Säure enthält,

zuvor mit Natron beinahe zu neutralisiren ist, Cyankalium bis zur

Wiederlösung des entstandenen Niederschlags. In der Lösung hat man die

Cyanverbindungen der vorhandenen Metalle, vereinigt mit Cyankalium

zu löslichen Doppelsalzen. Man fügt jetzt verdünnte Salpetersäure

zu bis zum Vorwalten. Hierdurch werden die Doppelverbindungen

zerlegt, unlösliches Cyansilber schlägt sich bleibend nieder, während

Cyanquecksilber gelöst bleibt, und Cyankupfer und Cyancadmium sich im

Ueberschuss der Salpetersäure wieder lösen. Das Cyansilber ist nach

§. 91. 3. zu behandeln. Enthält das Filtrat nur Quecksilber und Cadmium,

so fällt man dasselbe geradezu mit Schwefelwasserstoff, wodurch die

Schwefelmetalle vollständig niederfallen; enthält es dagegen Kupfer, so

dampft man das Filtrat erst mit Schwefelsäure ein, bis kein Geruch nach

Blausäure mehr wahrzunehmen ist, und fällt die entstandene Lösung mit

Schwefelwasserstoff oder auch sogleich mit Natronlauge (§. 95. 1.).

c. $Kupferoxyd von Silberoxyd, Quecksilberoxyd und Cadmiumoxyd.$ -- Man

versetzt die Lösung, wie in b., mit Cyankalium bis zur Wiederlösung

des entstandenen Niederschlags, fügt noch etwas mehr Cyankalium,

dann Schwefelwasserstoffwasser oder Schwefelammonium zu, so lange

ein Niederschlag entsteht. Hierdurch scheiden sich Schwefelsilber,

Schwefelcadmium und Quecksilbersulfid vollständig ab, während das Kupfer

-- als in Cyankalium gelöstes Schwefelkupfer -- in Auflösung bleibt.

Man lässt absitzen, decantirt mehrmals, übergiesst den Niederschlag der

Sicherheit wegen nochmals mit etwas Cyankaliumlösung, erwärmt gelinde,

filtrirt und wäscht die Schwefelmetalle aus. -- Um im Filtrat das Kupfer

zu bestimmen, verdampft man dasselbe unter Zusatz von Salpetersäure und

Schwefelsäure, bis aller Geruch nach Blausäure verschwunden ist, und

fällt sodann mit Natronlauge (§. 95. 1.).

d. $Alle Metalle der fünften Gruppe von einander.$ -- Man versetzt

die verdünnte Lösung mit kohlensaurem Natron, dann mit Cyankalium im

Ueberschuss, digerirt eine Zeit lang in gelinder Wärme und filtrirt. Auf

dem Filter bleibt (alkalihaltiges) kohlensaures Blei- und Wismuthoxyd,

welche weiter zu trennen sind. -- Die Lösung versetzt man mit verdünnter

Salpetersäure im Ueberschuss und filtrirt das gefällte, nach §. 91.

3. zu bestimmende Cyansilber ab. -- Zu dem Filtrat setzt man wiederum

kohlensaures Natron bis zur Neutralität, dann Cyankalium und leitet

Schwefelwasserstoff im Ueberschuss ein. Man fügt nunmehr noch etwas

Cyankalium zu (um etwa gefälltes Schwefelkupfer wieder zu lösen) und

filtrirt den aus Quecksilbersulfid und Schwefelcadmium bestehenden

Niederschlag von der alles Kupfer enthaltenden Lösung ab. Dieses

bestimmt man, wie in c. angegeben, jene trennt man nach §. 131. 5. a.

4. _Methoden, welche auf der Löslichkeit einzelner Oxyde in Ammon oder

kohlensaurem Ammon beruhen._

a. $Kupferoxyd von Wismuthoxyd.$

[Greek: a]. Man versetzt die (salpetersaure) Lösung mit kohlensaurem

Ammon im Ueberschuss. Es scheidet sich das Wismuth als kohlensaures

Oxyd aus, während das kohlensaure Kupferoxyd vom Ueberschusse des

kohlensauren Ammons wieder gelöst wird. Nachdem man die Flüssigkeit

einige Zeit lang an einem warmen Ort hat digeriren lassen, filtrirt man

und wäscht den Niederschlag aus; während des Auswaschens übergiesst

man ihn von Zeit zu Zeit mit etwas kohlensaurer Ammonlösung. War

die Flüssigkeit frei von Schwefelsäure und Chlor, so kann man den

Niederschlag direct glühen und wägen, im anderen Falle muss man

denselben in Salpetersäure lösen und nochmals mit kohlensaurem Ammon

fällen (§. 96. a.). Im Filtrate bestimmt man, nachdem man durch Erwärmen

das kohlensaure Ammon hat abdunsten lassen (zuletzt fügt man etwas

Ammon zu) das Kupfer nach §. 95. 1. a. [Greek: b]. Die Ausführung ist

bequemer, die Scheidung aber minder genau als nach 3. a.

[Greek: b]. Man versetzt die Lösung mit etwas Salmiak und tropft sie

allmälig in verdünntes Ammon. Das Wismuth wird hierdurch als basisches

Salz gefällt, während das Kupferoxyd als ammoniakalisches Doppelsalz

aufgelöst bleibt ($Berzelius$). Der Wismuthniederschlag wird mit

verdünntem Ammon gewaschen, in verdünnter Salpetersäure gelöst und nach

§. 96 bestimmt. -- In der ammoniakalischen Lösung bestimmt man das

Kupfer nach §. 95. 1. a. [Greek: b].

b. $Kupferoxyd von Cadmiumoxyd.$ Man fügt kohlensaures Ammon im

Ueberschuss zu. Kohlensaures Cadmiumoxyd scheidet sich aus, während das

Kupferoxyd mit etwas Cadmiumoxyd gelöst bleibt. Setzt man die Auflösung

der Luft aus, so scheidet sich das noch gelöste Cadmiumoxyd aus, während

das Kupferoxyd noch gelöst bleibt ($Stromeyer$). Letztere Lösung ist

nach a. [Greek: a]. zu behandeln. Scheidung bequemer, aber minder genau

als nach 3. c.

c. $Chlorblei$ und $Chlorsilber$ lassen sich auch durch Ammonflüssigkeit

trennen, welche dieses löst, jenes als basisches Chlorblei zurücklässt.

Man beachte, dass das Chlorsilber frisch und bei Lichtabschluss gefällt

sein muss.

5. _Methoden, welche sich auf die Reduction einzelner Oxyde oder

Chloride durch ameisensaures Natron gründen._

a. $Quecksilberoxyd von Kupferoxyd und Cadmiumoxyd.$ Man versetzt

die Auflösung mit Salzsäure (sofern sie solche noch nicht enthält),

sättigt beinahe mit Natron und fällt das Quecksilber nach §. 94. 2. mit

ameisensaurem Natron. In der von dem Quecksilberchlorür abfiltrirten

Flüssigkeit bestimmt man das Kupfer und Cadmium.

b. $Silberoxyd von Kupfer- und Bleioxyd.$ Man sättigt die Auflösung mit

Natron, setzt ein ameisensaures Alkali zu und erwärmt, bis sich keine

Kohlensäure mehr entwickelt. Alles Silber scheidet sich metallisch aus,

Blei- und Kupferoxyd bleiben gelöst (H. $Rose$).

6. _Methoden, welche sich auf die Flüchtigkeit einzelner Metalle, Oxyde

oder Chloride in der Hitze gründen._

[Illustration: Fig. 55.]

a. $Quecksilber von Silber, Blei, Kupfer$ (überhaupt von den

Metallen, deren Chloride nicht flüchtig sind). -- Man fällt durch

Schwefelwasserstoff, sammelt den Niederschlag der Schwefelmetalle auf

einem gewogenen Filter, trocknet ihn bei 100° und wägt. Man bringt

alsdann einen aliquoten Theil in die Kugel _e_, Fig. 55, leitet einen

langsamen Strom Chlorgas hindurch und erwärmt dieselbe anfangs gelinde,

allmälig bis zum schwachen Glühen. Zuerst destillirt Chlorschwefel ab,

welcher sich mit dem in den Flaschen _f_ und _h_ befindlichen Wasser

umsetzt (§. 116. II. 1. c.); alsdann verflüchtigt sich das gebildete

Quecksilberchlorid. Man erhält es theils in der Flasche _f_, theils in

dem hinteren Theile der Röhre _g_. Man schneidet denselben ab und spült

den darin enthaltenen Sublimat mit Wasser in die Flasche _f_, mit deren

Inhalt man auch das in _h_ befindliche Wasser vereinigt. Die Lösung

erwärmt man, bis der Chlorgeruch verschwunden, und bestimmt alsdann

in der von etwa noch ungelöstem Schwefel abfiltrirten Flüssigkeit das

Quecksilber nach §. 94. Besteht der Rückstand nur aus Silber oder nur

aus Blei, so lässt sich derselbe geradezu wägen; enthält er dagegen

mehrere Metalle, so reducirt man die Chlorverbindungen durch Glühen

im Wasserstoffstrom und löst sie zum Behufe weiterer Trennung in

Salpetersäure. -- Man achte darauf, dass bei Anwesenheit von Blei die

Schwefelmetalle im Chlorstrom und die Chlormetalle im Wasserstoffstrom

nur gelinde erhitzt werden dürfen, indem sich im anderen Falle leicht

etwas Chlorblei verflüchtigt.

Häufig kann man auch das Quecksilber einfach als Glühverlust bestimmen.

b. $Wismuthoxyd von Silber-, Blei- und Kupferoxyd.$ -- Die Trennung

geschieht genau nach derselben Art wie die des Quecksilbers von den

genannten Metallen. -- Die Methode ist namentlich dann bequem, wenn

man die Metalle in einer Legirung zu trennen hat. Man achte darauf,

das Erhitzen nicht zu weit zu treiben (weil sich sonst Chlorblei

verflüchtigt), aber es hinlänglich lange fortzusetzen (weil sonst

Wismuth im Rückstande bleibt). In die Kölbchen _f_ und _h_ giebt man

salzsäurehaltiges Wasser und bestimmt darin das Wismuth nach §. 96.

Anleitung zur quantitativen chemischen Analyse · 第 398 / 749 题