a. Man bestimmt die Oxalsäure nach I. b. und trennt im Filtrat das Gold
von den vorhandenen Basen nach den im fünften Abschnitt angegebenen
Methoden.
b. Die Bestimmungsmethoden der Oxalsäure I. c. [Greek: a]. und [Greek:
b]. können bei allen Salzen angewendet werden, aber bei [Greek: a]. ist
es nicht wohl möglich und bei [Greek: b]. nicht bequem, in derselben
Substanz die Basis zu bestimmen.
c. Die Oxalsäure kann in vielen neutralen Salzen aus dem Verlust
bestimmt werden, indem dieselben beim Glühen an der Luft in Metall
(z. B. das Silbersalz), reines Oxyd (z. B. das Bleisalz) oder in
kohlensaures Salz (die Salze der alkalischen Erden und Alkalien)
übergehen. Diese Methode ist zur Bestimmung der Basen in oxalsauren
Salzen besonders geeignet.
d. In vielen löslichen Salzen kann die Oxalsäure nach I. a. bestimmt
werden. Die Basen werden alsdann vom überschüssigen Kalksalze nach den
Vorschriften des fünften Abschnittes getrennt.
e. Alle oxalsauren Salze, deren Basen durch kohlensaures Kali oder
Natron gefällt werden und im Ueberschusse derselben unlöslich sind,
können durch Kochen mit kohlensaurer Kali- oder Natronlösung in Oxyd
oder kohlensaures Salz einerseits, und oxalsaures Alkali andererseits
zerlegt werden.
f. Alle Salze der vierten, fünften und sechsten Gruppe kann man durch
Schwefelwasserstoff oder Schwefelammonium zersetzen.
§. 109.