Man verdampft die Auflösung des Chlorkobalts oder salpetersauren
Kobaltoxyduls (welche frei von Schwefelsäure und von Alkali sein muss)
in einem gewogenen Platintiegel zur Trockne, bedeckt den Tiegel mit
einem Deckel, welcher in der Mitte eine kleine Oeffnung hat, leitet
durch diese einen mässigen Strom trockenen, reinen Wasserstoffgases
und erhitzt alsdann den Tiegel anfangs sehr gelinde, allmälig stärker,
zuletzt zum heftigen Glühen. Hält man die Reduction für beendigt, so
lässt man im Wasserstoffstrome erkalten, wägt, glüht auf dieselbe Art
nochmals und beendigt den Versuch erst dann, wenn die zwei letzten
Wägungen übereinstimmen. -- Resultate genau. Eigenschaften des Kobalts
§. 59. b.
Die Einrichtung des Apparates zeigt Fig. 42.
[Illustration: Fig. 42.]
_a_ ist der die Kobaltverbindung enthaltende Tiegel, _b_ die
Entwickelungsflasche, _c_ enthält englische Schwefelsäure, _d_
Chlorcalcium.