Dieselbe ist in gebräuchlichster Form in Fig. 5 a dargestellt. -- Die
Tropföffnung hat etwa 1,5 MM. Durchmesser und muss so viel tiefer liegen
als die Oeffnung des weiteren Rohres, dass sich bequem austropfen lässt,
ohne dass die Flüssigkeit oben aus dem Rohre ausfliesst. Zweckmässig
versieht man die Bürette mit einem festen Holzfusse.
[Illustration: Fig. 5.]
In der Regel fassen die Büretten etwa 50 oder 100 C.C. und sind im
ersteren Falle in 100, im anderen in 200 Grade getheilt, so dass ein
Grad einem halben C.C. entspricht.
Da die Büretten nicht wie die Pipetten von unten nach oben, sondern
von oben nach unten graduirt sind, so kann man mit denselben nur in
der Art messen, dass man sie erst bis an den Nullpunkt füllt, dann
die Flüssigkeit ausgiesst oder auströpfelt und die rückständige Menge
wiederum misst. -- Andere Formen der Bürette stellen Fig. 5 b und c dar.