Weicher Hufschlag kost die weißen Flächen,
lichtumspülte Berge wandern mit.
Selig Jagen, daß die Fernen brechen,
wilde Nähe dampft von meinem Ritt.
Schneegewölke stiebt um unsre Lenden,
Sonne schauert auf in weißem Gischt.
Meine Hunde schießen vor und wenden,
Wellenlust, die sich dem Schäumen mischt.
Froh umbellt und königlich getragen,
Gold blitzt auf dem wildgeworfnen Huf.
Bläh' die Nüstern, Brauner! Friß dein Jagen,
spür auch du den Drang, der dich erschuf.
Tag schreit auf und selig kreist die Sonne,
trunkner Bräutigam umkniet die Braut.
Ich bin Tag und Hund und Pferd und bin die Wonne,
die in Taumeln ihren Gott erschaut.