Photo, Film und Fernsehen haben die Welt mehr verändert als
Gutenbergs Druckmaschine. Besonders Film und Fernsehen bekommen die
Schuld für den Niedergang der Schrift- und Lesekultur zugeschrieben,
in jüngerer Zeit kommen Computerspiele und das Internet als Schuldige
dazu. Weltweit hat man in Untersuchungen herauszufinden versucht,
wie diese Medien unsere Lesegewohnheiten, Schreibfähigkeit,
Sprachverwendung und Sprachverstehen beeinflußt haben. Die
Aktionsformen und die Verbreitung von Informationen über
elektronische Medien und das World Wide Web sind ebenfalls unter
vergleichenden Gesichtspunkten untersucht worden. Daraus konnten
Schlußfolgerungen gezogen werden über den Einfluß verschiedener
Schrifttypen auf Art und Umfang der PrintProdukte und auf die
Veränderungen der Schreibweisen (in Romanen, wissenschaftlichen
Texten, in der Geschäftskorrespondenz, in Handbüchern, in Lyrik und
Dramatik, sogar in der persönlichen Korrespondenz).
In einigen Ländern verfügt jeder Haushalt über ein Fernsehgerät, in
manchen über mehr als eines. 1995 wurden mehr Computer als
Fernsehgeräte verkauft. In vielen Ländern haben die meisten Kinder
ausgiebige Fernseh- und Filmerfahrungen, bevor sie lesen können; in
einigen Ländern können sie sogar Computerspiele bedienen, bevor sie
ein Buch in die Hand bekommen. Während der Grundschulzeit verbringen
sie dann mehr Zeit vor dem Fernsehapparat als mit Büchern. Die
Erwachsenen, die heute zur vierten oder fünften Fernsehgeneration
gehören, sind in noch größerem Maße Bildern ausgesetzt. Einiges
davon geschieht in freier Entscheidung--Fernsehsendungen, Kinofilme,
Videokassetten und CD-ROMs. Andere Bilder werden ihnen an ihrem
Arbeitsplatz, beim Arzt, bei der Ausübung ihres Hobbys und durch die
Werbung aufgenötigt. Das Interesse an Fernsehen und Videotechnik
wuchs, als Aufnahme- und Abspieltechnik auch dem Laien leicht
zugänglich wurden. Heute kann für jeden familiären, schulischen oder
beruflichen Anlaß ein umfangreiches Videoarchiv angelegt werden. Das
Kabelfernsehen ermöglicht ohne weiteren größeren Aufwand die
Produktion eigener Fernsehprogramme. Durch die verfügbaren
Netzwerksysteme (Kabel, Satellit, Radiowellen) können Bilder von den
entlegensten Orten an alle Haushalte, Schulen und Bibliotheken
übermittelt werden, was die Beziehung zwischen Eltern und Kindern und
das Verhältnis beider zu Sprache, Bildung und Schriftkultur
beeinflußt. Ohne allzu großen Aufwand kann jeder seine eigene CD-ROM
herstellen; der Zugang zum Internet ist nicht teurer als ein
Zeitschriftenabonnement, aber sehr viel interessanter, weil man nicht
nur passiver Rezipient ist.
Es geht nicht mehr um den Einfluß, den Bild, Verarbeitungstechnologie
und Computer auf Lesegewohnheiten oder den die neuen Medien auf die
Schreibfähigkeit ausüben. Die skizzierte Entwicklung verzeichnet
einen fundamentalen Umbruch--die Abkehr von einem einzigen, alles
beherrschenden Zeichensystem, der Sprache, und von der Schriftkultur
als der verdinglichten Form von Sprache. An ihre Stelle treten
verschiedene Zeichensysteme, unter denen die visuellen eine führende
Rolle einnehmen. Wenn wir diesen Umbruch nur als einen verstärkten
Einfluß der Technologie verstehen, dann verkennen wir die wahre Natur
dieses Umbruchs und der Folgen, die er nach sich zieht; und wir
können uns nicht angemessen darauf einstellen. Wir müssen vor allem
den Grad der Notwendigkeit dieser Technologie erkennen. Die die
Pragmatik der Industriegesellschaft kennzeichnende Obsession mit
Symptomen ist nicht beschränkt auf Reparaturwerkstätten und
Arztpraxen.
Die neuen durch die veränderte Skala des Menschen eröffneten
praktischen Erfahrungen, die die Alternativen zur Sprache notwendig
gemacht haben, bestätigen uns, daß wir uns nicht einfach nur
intensiver mit Fernsehen oder Computerbildschirmen, mit Werbung,
Photographie oder Laserdisketten, CD-ROM, digitalem Fernsehen, dem
Internet oder dem World Wide Web beschäftigen sollten; worum es
wirklich geht, ist die Frage, wie wir lernen können, mit der neuen
Komplexität umzugehen, wie wir sie in den Griff bekommen, um unsere
Bedürfnisse und auf Globalität gerichteten Erwartungen effizienter zu
erfüllen.
Wer den Niedergang der Schriftkultur auf das Fernsehen oder auf das
Eindringen von elektronischen und digitalen Geräten in unser Leben
zurückführt, macht es sich entschieden zu leicht. Es ist natürlich
einfacher, die Stunden zu zählen, die ein Kind durchschnittlich vor
dem Fernsehgerät verbringt--in den USA sind es bis zum Schulabschluß
16000 Stunden im Vergleich zu den 13000 Stunden, die für das Lesen
aufgebracht werden--, als nach den Gründen dafür zu fragen. Wir
wissen alle, daß ein Kind in Amerika heute, bevor es je Alkohol oder
Zigaretten kaufen darf, über eine Million Werbesendungen dazu gesehen
hat. Dennoch kommt kaum jemand auf den Gedanken, die neuen Arbeits-
und Kommunikationsstrukturen wahrzunehmen, egal wie oberflächlich
einige davon auch immer sein mögen. Es ist noch relativ leicht
einzusehen, daß bestimmte Arbeits- und Lebensgewohnheiten verloren
gegangen sind. Die Gründe hierfür erschließen sich uns erst, wenn
wir uns den notwendigen Entwicklungen gegenüber offen zeigen und sie
aus einer gänzlich neuen Perspektive betrachten.
Einige der heute geläufigen visuellen Zeichensysteme haben sich aus
der Schriftkultur heraus entwickelt: Werbung, Theater und
Fernsehspiel. An sie stellen wir die für das Maschinenzeitalter
charakteristischen Erwartungen. Andere visuelle Zeichensysteme
überschreiten die der Schriftkultur gesetzten Grenzen: konkrete
Poesie, Happening, Animation, Performancespiele bis hin zum
interaktiven Videospiel, interaktive Multimedien, virtuelle
Realitäten und die globalen Netzwerke. In diesen Aktivitäten liegt
eine eigene, ganz neue Dynamik, an Stelle der traditionellen
Homogenität werden das Anderssein, Unterschiede und Auswahl betont.
Viele dieser Erfahrungen ergeben sich aus der praktischen
Notwendigkeit, den menschlichen Erfahrungshorizont zu erweitern und
mit der Dynamik der globalen Wirtschaft Schritt zu halten.
Wie viele Worte in einem Blick?
In einer Zeitschrift der Druckindustrie (Printers Ink) hat Fred R.
Barnard 1921 eine Formulierung verwendet, die seitdem immer wieder
aufgegriffen wurde: "Ein einziger Blick ist 1000 Worte wert!" Er
formulierte sie später um und behauptete, es sei ein altes
chinesisches Sprichwort: "Ein Bild ist 1000 Worte wert." Er wollte
damit auf die Wirkungskraft von Bildern aufmerksam machen, auf die im
übrigen Gestalter und Handwerker aller Art in jahrtausendealter
Praxis schon immer gesetzt hatten.
Bilder sind konkreter als Wörter. In ihrer Konkretheit vermögen sie
natürlich nicht, andere Bilder zu beschreiben. Dennoch assoziieren
wir mit den abstrakten Begriffen, die der Mensch im Verlauf seiner
praktischen und theoretischen Tätigkeit entwickelt hat, immer wieder
Bilder. Sie sind auch in ihrer Verwendbarkeit eingeschränkter und
viel stärker durch ihren Entstehungszusammenhang bestimmt. Das Wort
rot ist im Vergleich zur Farbe, die es bezeichnet, willkürlich. Auch
hat die Bezeichnung selbst nur einen Annäherungswert. In einem
bestimmten experimentellen Zusammenhang kann man viele
Farbnuancierungen unterscheiden, für die es keine eigenen
Bezeichnungen gibt. Die Farbe in einem gegebenen Bild hingegen ist
eine meßbare physikalische Größe, die man in der Photographie, im
Druck oder der Pigmentsynthese entsprechend leicht verarbeiten kann.
Im gleichen experimentellen Zusammenhang kann diese Farbe mit vielen
Gegenständen und Abläufen assoziiert werden: mit Blumen, Blut, einem
Stop-Schild, einem Sonnenuntergang oder einer Fahne. Sie kann
Vergleiche oder Assoziationen bewirken oder selbst zur
konventionalisierten Bedeutung werden. Wird ein visuelles Zeichen in
Sprache übersetzt, wird es mit derartigen für die Sprache typischen
Konventionen beladen--Rot als Farbe der Revolution, das Rot der
Kardinäle, der Rotgardisten usw.--und damit aus dem Bereich der
physikalischen Bestimmtheit (Wellenlänge oder Oszillationsfrequenz)
in den Bereich kultureller Konventionen verlagert. Diese
Konventionen gehören zum Symbolinventar einer bestimmten Gemeinschaft.
Rein bildliche Zeichen wie im Chinesischen und im Japanischen
beziehen sich auf die Sprachstruktur und tragen kulturelle Bedeutung.
Unabhängig davon, zu welchen Abstraktheits- und Kompliziertheitsgrad
sie sich entwickelt haben, behalten sie doch einen Bezug zu dem, was
sie bezeichnen. Sie weiten die Erfahrung des Schreibens--besonders
in kalligraphischen Übungen--auf die darin ausgedrückte Erfahrung aus.
Wir können die in der Sprache verkörperte Logik durchaus auf Bilder
übertragen, und das nicht nur bei den chinesischen Ideogrammen. Doch
verändern wir damit automatisch den Status des Bildes; es wird eine
Illustration.
Die in der Schriftkultur verkörperte Sprache ist ein analytisches
Instrument, das die analytische Tätigkeit des Menschen fördert.
Bilder haben vornehmlich synthetische Eigenschaften und eignen sich
besonders für Komposita. Synthetisierende Tätigkeiten, besonders der
Entwurf von Gegenständen, Mitteilungen oder Handlungsabläufen,
greifen auf Bilder zurück, besonders auf aussagekräftige Diagramme
und Zeichnungen. Schrift beschreibt, Bilder bilden heraus. Sprache
setzt für das Verstehen einen Kontext voraus, in dem
Distributionsklassen definiert werden. Bilder deuten einen solchen
Kontext an. Ein Bild kennt aufgrund seines individuellen Charakters
keine Entsprechung für eine Distributionsklasse.
Beim Betrachten eines Bildes, zu welchem praktischen oder
theoretischen Zweck auch immer, beziehen wir uns stets auf die
Methode des Bildes, nicht auf seine Bestandteile. Die Methode eines
Bildes ist seine Erfahrung, nicht eine auf ein bestimmtes Repertoire
angewandte Grammatik oder die Umsetzung bestimmter grammatikalischer
Regeln. Die Kraft der Sprache liegt in ihrer abstrakten Natur.
Bilder beziehen ihre Wirkungskraft gerade aus ihrer Konkretheit. Die
Abstraktheit der Sprache ergibt sich daraus, daß eine
Sprachgemeinschaft ein bestimmtes Vokabular und eine Grammatik
gemeinsam hat; die Abstraktheit von Bildern bedeutet, daß Menschen
eine gemeinsame visuelle Erfahrung teilen oder daß die Bilder einen
Kontext für neue Erfahrungen schaffen.
Solange die visuelle Erfahrung wie bei den nomadischen Stämmen auf
die eigene, begrenzte Welt beschränkt blieb, konnten visuelle Zeichen
nicht als Medium für eine Erfahrung dienen, die über diese sich
verändernde Welt hinaus wies. Die Sprache entwickelte sich ja gerade
aus dem Bedürfnis heraus, diese Grenzen von Raum und Zeit zu
überwinden und Optionen zu schaffen. Das abstrakte phonetische
Zeichen bot sich als Alternative, es konnte leichter von einer Welt
in die andere überführt werden, wie es die Phönizier ja auch
praktizierten. Jedes Alphabet ist ein kondensiertes visuelles
Zeugnis von Erfahrungen, die sich inzwischen von der Sprache und
deren konkreter praktischer Motivierung losgelöst haben.
Schrift visualisiert Sprache; die Lektüre gibt der geschriebenen
Sprache ihre mündliche Dimension zurück, wenn auch in gezähmter Form.
Die Buchstaben der verschiedenen Alphabete sind nicht einfache,
neutrale Zeichen für eine abstrakte phonetische Sprache, sondern
vielmehr die Zusammenfassung visueller Erfahrungen und die Kodierung
von Regeln des Wiedererkennens; sie haben einen Bezug zu
anthropologischer Erfahrung und zu kognitiven Abstrahierungsprozessen.
Der Mystizismus von Zahlen und deren meta-physische Bedeutung, der
Mystizismus von Buchstaben oder Buchstaben- und Zahlenverknüpfungen,
von Formen, Symmetrien und Ähnlichem gehören dazu. Mit der
Alphabetisierung und der Einführung von Zahlensystemen nahm die
abstrakte Natur der visuellen Darstellung die phonetische Eigenschaft
der Sprache an. Für den durchschnittlich gebildeten (oder
ungebildeten) Menschen ging die Konkretheit der bildlichen
Darstellung zusammen mit den darin gefaßten Elementen (welche
Erfahrung steht hinter einem Buchstaben, einer Zahl, einer bestimmten
Schreibweise?) ein für allemal verloren. Eben diese Durchbrechung
von Spracherfahrungen gehört zum allgemeineren Prozeß der
Akkulturierung. Schriftforscher haben verschiedene Ebenen
nachgewiesen, auf denen ein jedes Buchstabenbild Ausdrucksebenen
formt, die in sich bedeutsam sind. Dennoch ist deren alphabetisches
Wissen für das Schreiben etwa so relevant wie eine gute Beschreibung
der verschiedensten Radtypen für die Herstellung und Benutzung von
Automobilen.
Heute verwenden wir Bilder nach Maßgabe der Möglichkeiten, die die
Zwänge unserer Lebenspraxis und entsprechender Technologien
bereitstellen. In den vorausgegangenen Kapiteln haben wir einige
dieser Bedingungen ausgeführt. Es waren im einzelnen:
1. die globale Skala unseres Daseins und unserer Tätigkeit;
2. die Vielfalt, die durch die aus der Globalität hervorgehenden
praktischen Erfahrungen ermöglicht wird;
3. die Dynamik immer schneller werdender und zunehmend vermittelter
Formen der Interaktion;
4. die Notwendigkeit, menschliche Interaktion zu optimieren, um
höhere Effizienzebenen zu erreichen;
5. die Notwendigkeit, die latenten Stereotypien der Sprache zu
überwinden;
6. die nicht-lineare, nicht-sequentielle, offene Natur menschlicher
Erfahrungen, die die neue Skala in den Vordergrund gerückt hat.
Die Aufzählung läßt sich fortsetzen. Je besser wir den Einsatz von
Bildern beherrschen, desto mehr Argumente können wir zu ihren Gunsten
vorbringen. Wir sollten diese Argumente jedoch nicht als unkritische
Verherrlichung von Bildern mißverstehen. Vieles läßt sich nicht
allein durch Bilder ausdrücken: theoretische Arbeit etwa oder
metasprachliche Reflexion. Bilder sind faktisch, situationsgebunden,
instabil. Sie vermitteln auch ein falsches Demokratieverständnis.
Vor allem aber veranschaulichen sie die Verlagerung von einem
positivistischen Tatsachenverständnis, wie es den schriftkulturellen
Determinismus bestimmt, zu einer relativistischen Auffassung von
einer chaotischen Funktionsweise, wie sie sich im Markt oder in den
neuen Formen menschlicher Interaktion niederschlägt. Wir müssen ein
besseres Verständnis vom Leistungspotential von Bildern außerhalb
ihrer traditionellen Wirkungsbereiche in Kunst, Architektur und
Design entwickeln, um wirklich ermessen zu können, in welchem Maße
sie am Denken und den bislang eher nicht-bildlichen Formen
menschlicher Praxis teilhaben werden.
Die Bildlogik unterscheidet sich von der Logik, die der menschlichen
Selbstkonstituierung durch Sprache zu eigen ist. Insofern ist sie
besonders in solchen Tätigkeitsbereichen wirkmächtig, die unsere
Gefühle und Instinkte einbinden. Bildlichkeit ist proteischer Natur.
Bilder bilden nicht nur ab; sie formen, gestalten, bilden
Gegenstände. Daher können Assoziationsabläufe besser durch Bilder
als durch Sprache unterstützt werden. Durch Bilder wird der Mensch
besser akkulturiert; d. h. in eine Kultur eingebunden und mit einer
Identität versehen, die er auf der abstrakten Ebene der
Kultureinbindung durch Sprache nicht erfahren kann. Die Welt der
Avataren, d. h. die dynamische graphische Darstellung eines Menschen
in der virtuellen Welt der Netzwerke, ist eine konkrete Welt. Die
hierin einbezogenen Individuen schaffen sich im besten Sinne des
Wortes neu als visuelle Einheiten, die mit anderen einen Dialog
aufnehmen.
Innerhalb einer bestimmten Kultur sind die Bilder aufeinander bezogen.
Innerhalb der Vielfalt der Kulturen können Bilder Erfahrungen
übersetzen. Vor dem Hintergrund unserer allgemeinen Globalität ist
der Bildgebrauch zugleich distinktiv und integrativ. Die
Distinktionsleistung äußert sich darin, daß sie die
Identifikationsmerkmale der jeweils kulturgebundenen Individuen trägt,
die sich in den neuen lebenspraktischen Zusammenhängen konstituieren.
Die Integrationsleistung wird am besten durch die Metapher des
global village veranschaulicht, jener kleinen großen Welt aus
Telekommunikation und den Interaktionen im Internet und im World Wide
Web.
Wir sollten die bislang erörterten Eigenschaften von Bildern nunmehr
in Beziehung zu jenen veränderten Perspektiven setzen, die die
Bildtechnologien eröffnet haben. Nur so werden wir verstehen,
inwiefern Bilder Sprachen hervorbringen können, die unsere
traditionelle Schriftkultur überflüssig machen oder, besser noch, die
sie ergänzende partielle Alphabetismen erfordern.