Zehntes Kapitel

Nachdem Lukrezia auf jenem Balkon über dem Blutgerüst der beiden Este,

von dem Triumphschrei und Hilferuf Don Cesares erschreckt und

überwältigt, in plötzlichem Liebesgehorsam gegen ihren Bruder den

Richter Strozzi zu ihrem Mitschuldigen gemacht hatte, fiel sie ein

paar Stunden später, aus dem Zauber halb erwachend, in Reue und

fühlte sich voll Bitterkeit gegen den feigen Mann, der, statt vor

ihrer Schwäche enthaltsam zurückzutreten, das Verhängnis ihrer alten

Knechtschaft mißbrauchte, um, der Niedrige, Forderungen zu stellen,

die sie, solange sie ihrer selbst und ihrer vollen Besinnung mächtig

blieb, niemals gewähren konnte. Ein tödlicher Widerwille gegen den

seiner Leidenschaft blind gehorchenden Richter, der ihr, seiner

Fürstin, einen gemeinen Handel antrug, bemächtigte sich ihrer. Sie

war schuld daran, und sie haßte ihn darum.

An jenem Abend entfaltete Lukrezia in der Heimlichkeit ihres

Schlafgemachs ihren zweiten Brief.

Hier meldete ihr der treue Bembo von Rom aus die Wiedererscheinung

Don Cesares in Italien und beschwor sie kniefällig, so schrieb er,

nicht einen Augenblick zu zögern, sondern sich ihrem Gemahl flehend

in die Arme zu werfen und dort durch das Bekenntnis ihrer Schwäche

Schutz gegen sich selbst zu suchen.

Über dem Brief war sie todesmüde bei brennenden Kerzen in Schlummer

gesunken, aber aus den beginnenden Träumen wieder aufgefahren. Es

hauchten Geisterwinde und bewegten die Flämmchen der Kerzen.

Sie starrte in eine dunkle Ecke, bis ihre unverwandten Blicke dort

die Erscheinung Cäsars gestalteten. Jetzt, jetzt trat er hervor und

schritt auf ihr Lager zu, die Samtmaske, die er immer trug, von den

wohlbekannten, bleichen Zügen hebend.

Da stieß Lukrezia durchdringende Schreie aus und weckte damit die in

der Kammer nebenan schlafende Angela, die ihr zu Hilfe eilte und bis

zum Hahnenschrei neben ihr saß.

Im ersten Morgenschimmer las die Herzogin den Brief Bembos zum andern

und zum dritten Male. Dann erhob sie sich schleunig und lief im

Schlafgewand auf nackten Sohlen über die kalten Steinplatten der

Schloßgänge in die Kammer Don Alfonsos.

Sein Lager war leer. Er war in noch früherer Stunde verreist, eine

Zeile zurücklassend, er eile nach Bologna, um bei der Gefahr dieser

Zeit an der Seite seines Lehnsherrn, mit dem nicht zu scherzen sei,

der Heiligkeit Julius' des Zweiten, in Treue gefunden zu werden. Er

gebe seiner Gemahlin die Regentschaft und zum Berater den Kardinal

Ippolito.

Hilflos, schutzlos, weinend wie ein Kind, kehrte Lukrezia in ihre

Kammer zurück.

Im hellen Tageslicht wichen die Gespenster, doch die Herzogin, deren

der Bruder sich nach und nach wieder völlig bemächtigte, begann mit

allen Kräften ihres Geistes für ihn zu wirken und jede Stunde ihres

Lebens in seinem Dienste zu verwenden, indem sie sich einbildete, sie

tue aus treuer Schwesterliebe, die das Natürlichste in der Welt sei,

Erlaubtes und Unerlaubtes für einen großen und unglücklichen Fürsten,

ihren geliebten Bruder.

War er nicht noch ein Jüngling mit unendlicher Zukunft? Von seiner

Berechtigung aber, in seinen verlorenen Besitz zurückzukehren und in

Italien die Herrscherrolle zu spielen, kraft seiner Geburt und seiner

seltenen königlichen Begabung, war sie völlig überzeugt.

Dem Großrichter hatte sie eine Zeile geschrieben, welche die geheime

Botin, ihre Kammerzofe, ihr wieder zurückbringen mußte und worin sie

ihm sagte, sie habe gestern in der römischen Kammer in Freude und

Bestürzung über den unerwartet befreiten Bruder Worte geredet, auf

die sie sich nicht mehr besinne, und deren sich Strozzi auch nicht

erinnere, warum sie ihn nicht einmal bitte, weil sich das bei einem

Edelmanne von selbst verstehe.

Der Anfang des neuen Jahres war eine Zeit der Angst und Gefahr für

ganz Italien. Die Völker waren aufgeregt. Die Höfe lauschten in

atemloser Spannung über die Meeresalpen und die Pyrenäen, während

Cäsar anfangs wenig von sich hören ließ und sich, wie der Drache

seiner Helmzier, aus seinen eigenen Ringen langsam emporhob.

Welche Möglichkeiten!

Er konnte aus der herrenlosen Romagna als Kondottiere der Venezianer

den Papst verjagen. Er konnte, als Verwandter des Königs von

Frankreich, durch irgendeine Wandlung der Dinge, von diesem an die

Spitze eines seiner in Italien liegenden Heere gestellt werden.

Man wußte, es war eine Tatsache, daß Cesare Borgia in Italien beliebt

war. Der Instinkt des Volkes und die Begeisterung der Kriegsleute

feierten ihn als den Begünstiger der heimischen Waffen und den

grausamen, aber nützlichen Vertilger der kleinen Stadttyrannen. In

der Romagna, ja selbst im Ferraresischen, dem Eigentum der Este,

vergötterte ihn die Volksmasse und krönte sein Andenken, wie einst

das unterste Rom das Andenken Neros bekränzte, an dessen Untergang es

auch niemals hatte glauben wollen.

Es war ein unheimliches Frühjahr. In den Staatskanzleien wachten die

Schreiber über der Feder, und nächtlicherweile flogen auf den

sturmgepeitschten Landstraßen die Pferde vermummter Boten.

Die Herzogin erschien blaß und angegriffen; denn auch sie legte die

Feder nicht aus der Hand. Es galt, die befreundeten italienischen

Höfe von den guten Absichten Cesare Borgias zu überzeugen. Sie

versicherte sowohl mit den heiligsten Beteuerungen als mit den

feinsten und anmutigsten Wendungen, er komme mit edlen, friedlichen

Gedanken und gerechten Absichten. Und dies tat sie aus eigener

Klugheit noch vor der Ankunft des zweiten Boten ihres Bruders.

Dieser, ein gewisser Federigo, kam mit einem Schreiben an die

Herzogin von Ferrara und in einer Sendung an Papst Julius, den

Eroberer von Bologna. Der Heilige Vater aber warf den Gesandten

Cäsars in den Kerker, und Lukrezia gab sich viele vergebliche Mühe,

den Kanzler ihres Bruders, wie sie den Abenteurer betitelte, von der

gestrengen Heiligkeit loszubitten. Auch den eigenen Gemahl bat sie

dringend, ihr in dieser Sache beizustehen. Doch Don Alfonso riet dem

Papste im Gegenteil, den zweideutigen Gesandten in der Stille

erdrosseln zu lassen--ebenfalls vergeblich, denn der Bote

entschlüpfte.

Dergestalt hatte die Herzogin hundert Anliegen und Geschäfte

zugunsten ihres Bruders. Alle mit der höchsten Klugheit eingeleitet,

gefördert oder aus Vorsicht geschickt wieder abgebrochen.

Durch wenige Zimmerbreiten von ihr getrennt, bemühte sich in

demselben Schlosse bis tief in die Nacht der leidende Kardinal, ihre

Verbindungen mit Don Cesare aufs genaueste zu überwachen und alle

ihre Pläne zu studieren, um sie bis auf einen gewissen Punkt reifen

zu lassen und dann zu vereiteln.

Vor seinem Zurücktritte aus dem ferraresischen Staatsdienst und der

Entlassung seiner ausgesuchten und vorzüglich geschulten

polizeilichen Werkzeuge reizte es ihn, sein diplomatisches

Meisterstück zu liefern.

So überblickte er das ganze Gewebe Lukrezias und bewunderte in der

Stille seiner Arbeitsräume den Vorrat schärfsten Verstandes und

unerschöpflicher Auskünfte, welchen die Herzogin in einer zum voraus

verlorenen Sache anwendete. Denn er fing ihre Briefe auf, las sie,

versiegelte sie wieder kunstvoll und schickte sie dann gewissenhaft

an ihre Bestimmung mit sie begleitenden Schreiben entgegengesetzten

Inhalts aus seinem Interessenkreise, welche die Wirkung der ihrigen

vollständig zerstörten.

Und das tat er, ohne daß Lukrezia eine Ahnung davon hatte. So hatte

es der Herzog angeordnet, der die Gemahlin mehr als je liebte und um

jeden Preis schonen, in keiner Weise bloßstellen wollte; denn er

wußte, daß die kluge und reizende Lukrezia bei der Annäherung Cäsars

ihrer selbst nicht mehr mächtig war und, wieder in den Bann ihres

alten Wesens, ihrer früheren Natur gezogen, schuldvoll und schuldlos

sündigte.

Demselben Wohlwollen gegenüber dem verführerischen Weibe verfiel auch

der Kardinal. Er bewunderte den schützenden Zauber des von ihr

ausgehenden Liebreizes und verbündete sich, soweit es in Alfonsos

Interesse möglich war, mit dieser seltsamen Macht, welche Lukrezia

von jung an aus begrabenen Wellen gehoben und wie auf Schwingen über

zerschmetternde Abgründe hinweggetragen hatte.

So genoß er, die Kluge stündlich täuschend, kein Vergnügen der

Bosheit, sondern er glich dem Arzte, der von einer lieben Kranken,

die an Wahnsinn leidet, Gift und tötende Waffen entfernt.

Auch die Regentin, obgleich sie das Gegenspiel des Kardinals

teilweise zu erraten begann, blieb ihm aus Klugheit und unbewußter

Achtung einer verwandten Anlage gleicherweise gewogen.

Sie zog ihn oft zur Tafel, und dann entspann sich bald das

anregendste Gespräch, in welchem eines das andre zu enträtseln und zu

erhaschen suchte, dem feinsten Schachspiele vergleichbar. Nur daß

die Herzogin jeden Vorteil emsig benützte, während der überlegene

Kardinal sie mitunter lächelnd auf einen von ihr begangenen Fehler

aufmerksam machte oder eine von ihm genommene Figur großmütig stehen

ließ.

Federigo, Cäsars Bote, hatte der Herzogin, bevor er nach Bologna zu

der Heiligkeit des Papstes zog und von ihm gefesselt wurde, im

Geheimnis den zweiten Brief des Bruders übergeben. Es war ein

Schreiben von wenigen dringenden Linien, zwischen denen, nur dem Auge

Lukrezias sichtbar, verruchte Anschläge und teuflische Einflüsterungen

liefen.

Nachdem der Verführer gemeldet, er habe mit dem Könige von Frankreich

angeknüpft, bis jetzt zwar ohne Erfolg, den er abwarten könne, da er

fürs erste nach Italien strebe, schrieb Cäsar: Um dort Fuß zu fassen,

bedürfe er durchaus eines Gehilfen, eines ungewöhnlichen Mannes von

bedeutenden Eigenschaften und ebenso gefälliger als imponierender

Erscheinung. Er wisse einen, wahrlich wie gemacht, ihm zu dienen,

den Richter Herkules Strozzi. Er kenne ihn wohl, denn der Vater

ihres Gemahles, weiland Herzog Herkules, habe ihm diesen Strozzi,

einen Jüngling von klassischen Zügen und strengem Betragen, als

seinen Geschäftsträger in die Romagna gesendet, damals, da er auf dem

Gipfel seiner Macht gestanden, welchen er mit Gottes und des

Schicksals Gunst und der geliebten Schwester Hilfe wieder zu

ersteigen hoffe.

"Teuerste", schloß er, "tue, was Dir möglich ist, das Größte und

Äußerste, um diesen einzigen, den ich als einen Bruder schätze, für

mich zu gewinnen."

Lukrezia erbleichte über dem Briefe. Aber sie hatte jetzt seit

Wochen wieder mit Cesare in seinen vielen, auch seinen jugendlichen

und liebenswürdigen Gestalten zusammengelebt. So hatte er sich,

obschon ein Abwesender, wieder mit ihrem ganzen Denken verschmolzen

und ihre Seele mit seinem Frevelsinn verpestet.

Zwar sie widerstrebte kräftiger als früher dieser schmachvollen

Sklaverei. Aber war sie nicht an Cäsar, als an ihr Schicksal,

geschmiedet, seit er sie vom Sterbelager ihres zweiten, von ihm

gemordeten Gemahles wegriß, und sie den Widerstand vergaß?

Sie gehorchte ihm wiederum.

Sie berief den Richter, hielt aber Angela neben sich und faßte sie

bei der Hand, um nicht einen Augenblick mit ihm allein zu sein.

Herkules Strozzi wurde in das enge Oratorium der Herzogin geführt,

die ihm schweigend den Brief ihres Bruders bot.

Nachdem er ihn gelesen--nur einmal, denn die tückischen Worte, die

seine Leidenschaft stachelten und ihr schmähliche Dienste zu leisten

schienen, hatten sich ihm schon auf ewig eingebrannt--, schwieg er

und schwelgte in glühenden Träumen. Er sah Cesare siegreich nach der

Krone Italiens greifen. Er sah sich selbst als seinen Kanzler an

seiner Seite. Der Herzog von Ferrara war verschwunden, wohl von

Cesare Borgia ausgelöscht und aus der Mitte getan. Lukrezia wiederum

Braut, jugendlicher und heller als je, stand vor seinen trunkenen

Augen in derselben triumphierenden Lichtgestalt, wie er sie bei ihrem

Einzuge in Ferrara geschaut hatte.

Er sah sie mit den Blicken seiner taumelnden Sinne, denn, die vor ihm

stand, war eine andre. Zwar lächelte sie auf das Geheiß des Bruders,

doch die großen lichten Augen starrten versteinernd, wie die der

Meduse. Er aber sah sein Verderben nicht. Heuchlerisch redete er,

der geborene Republikaner, von Cäsar Borgias Gerechtigkeit, die er

immer bewundert habe. Die Kleinen und Schwachen habe der Großmütige

geschützt und gehegt, wie der Blitz Jupiters habe er nur die stolzen

Zinnen getroffen. Er pries die Tugend der Stärke. Er lobte die

Gewalttat, die durch die Unterdrückung des Rechts in das höhere Recht

zurückführe. So erschöpfte er das ganze ekle Wörterbuch des

Tyrannenlobs; und er wäre ein Abscheulicher gewesen, wenn er geglaubt

hätte, was er sagte; aber er redete unüberzeugt und leer, während er

nur ein Begehr hatte, der vor ihm stehenden Lukrezia irgendeine

Gewährung, einen Lohn abzulocken oder abzuzwingen.

Zuweilen stammelte er dieses Ziel verfolgende, irre Worte, unheimlich

gemischt mit dem Lobliede der Gewaltherrschaft. Dann aber sah er

plötzlich auf dem Munde Lukrezias ein Lächeln zucken, bitter wie der

Tod. Er sah die ernsten und tieftraurigen Augen Angelas unter

richtenden Brauen auf sich geheftet. Und, mehr als der Prunk der ihn

umgebenden Kruzifixe und heiligen Bilder, erschreckte ihn der stumme

Vorwurf des unschuldigen Mädchens.

Er mußte darauf verzichten, das kleinste gewährende Wort mit sich zu

nehmen.

Da sann er eine Weile mit verschränkten Armen und unglücklichem

Antlitz.

"Ich gehe zu Don Cesare!" sagte er dann. "Was schickt Ihr ihm durch

mich, Madonna?"

"Euch selbst!" antwortete Lukrezia. "So sieht der Bruder, daß ich

ihm gehorche."

"Darf ich sagen, daß Ihr ihm willig gehorchet?"

Lukrezia antwortete nur mit einem schwachen Lächeln. Rasch

verschwand er.

Da umschlang das Mädchen die Schultern Lukrezias und fragte sie, Auge

in Auge:

"Was wollte der Mensch mit seinem Lallen immer und immer wieder

sagen? Was erhält er zum Lohn? Was gibst du ihm?--Den Tod?..."

Die Herzogin lächelte wiederum und ließ die Fragerin allein.

Diese warf sich auf den Betschemel nieder. Aber, das Vaterunser

flüsternd, konnte sie den Gedanken nicht loswerden:

"Mit einem unüberlegten Worte habe ich einen Menschen geblendet und

kann es nie verwinden! Diese aber lächelt, indem sie einen Menschen

überlegterweise in den sicheren Tod sendet."

Doch hielt sie sich darum nicht für die Bessere, sondern verschloß

das gemeinsame Elend in ihrer barmherzigen Brust.

Es war an einem Märztage nach Mitte des Monats, daß der Kardinal bei

schon geöffneten, mit dem blausten Lenzhimmel gefüllten Fenstern bei

der Herzogin speiste.

Da fiel das Gespräch gelegentlich auf den Großrichter Herkules

Strozzi, von dem der Kardinal behauptete, er habe Ferrara heimlich

verlassen.

Darauf äußerte die Herzogin, unmerklich erbleichend, ihre

Verwunderung, daß ein so gewissenhafter Beamter eine längere Reise

ohne Urlaub unternommen habe, welchen zu erteilen die Sache der

Regentin sei, wie sie glaube.

Der Kardinal erwiderte, Herkules habe sich bei seinen zwölf Kollegen

beurlaubt, wohl mit dem Gedanken, in Abwesenheit des Herzogs dürfte

das genügen. \XDCbrigens habe er vorgewendet, eine Familiensache der

Strozzi verlange seinen schleunigen Besuch in Florenz.

Die Herzogin und der Kardinal ergingen sich dann in allerlei

Vermutungen über die wahre Ursache dieser Abreise; da sie aber eine

einleuchtende nicht finden konnten, vereinigten sie sich dahin, die

vorgegebene könnte am Ende die wahre sein.

Beide wußten mit voller Gewißheit, daß Herkules Strozzi bei Cäsar

Borgia war.

Wenn ihre Augen hätten den Raum durchdringen können, so hätten sie

die beiden gesehen, den gefürchteten Herzog und den Richter, vom

Wirbel bis zur Zehe gepanzert, wie sie unter einem glorreichen

Südhimmel durch blühendes und duftendes Heidekraut an den Krümmungen

eines Absturzes emporkrochen, über sich die vier steilen Türme einer

gotischen Burg mit Mordgängen und Schießscharten, sie beschleichend,

nebst vielen andern Bewaffneten.

Sie hätten gesehen, wie ein Steinregen von den belagerten Zinnen

sprang und manchen Klimmenden in den Abgrund warf. Gesehen, wie

jetzt ein Block sich von der Burg herabwälzte, in gewaltigen Sätzen

von Fels zu Fels sprang, den schrecklichen Sohn des Papstes traf und

ihn zerschmettert in die Tiefe stürzte.

Angela Borgia · 第 17 / 23 题