Nur ein graues Gespenst schleicht darin herum, das klimpert mit
Geldstücken und schlägt klatschend die Karten auf! --
Anfänglich hatte Gundula bitterlich weinend mit gefalteten Händen
dagegen gerungen, dann aber sind diese Hände müde und matt geworden,
ihr Herz schwer und starr, es hat nicht mehr in törichten Hoffnungen
geglüht und nicht mehr bang gezittert, wenn sie sah, daß das Vermögen,
das große, gewaltige Vermögen des Grafen von Hohen-Esp dahinschmolz!
Für wen sollte es erhalten bleiben?
Sie selber bedarf weder Glanz noch Üppigkeit, sie wird die Stunde
segnen, wo die goldene Brücke, welche ihren Gatten in die falsche,
bunte, treulose Welt führte, zusammenbricht.
Dann muß er bei ihr bleiben, dann wird sich nichts mehr zwischen
sie drängen, dann wird sie vielleicht noch einmal in einem stillen,
weltfernen Winkelchen glücklich sein!
Glücklich?!
Sie schluchzt laut auf.