41.–45. Aufl. Broschiert Mk. 4.--, geb. Mk. 5.--.
=Velhagen & Klasings Monatshefte=: »Mit heller Freude und daneben
mit einem verwunderten Kopfschütteln muß ich heute von einem Buche
erzählen, das anders ist als andere Bücher, das wie eine schöne Predigt
ist und doch mehr als eine Predigt, das Menschen vor uns hinstellt, die
wir zu Vätern, Brüdern, Schwestern, Freunden haben möchten, das alles
Gute in uns anspannt, das uns fröhlich und getrost macht, und das nach
diesem Leben, in dem die Geigen oft so unrein klingen, uns ein anderes
ahnen läßt, wo sie rein tönen. Wie ein Märchen aus einer schönen,
verlorenen Heimat ist das Buch, aber vielleicht wie jedes gute Märchen
voll der höchsten Wahrheit, und hinter ihm steht eine so tröstliche
Zuversicht, eine so tapfere Gewißheit, eine so klare Menschlichkeit,
daß unser Herz längst Ja und Amen zu dem Buche sagt, wenn der kritische
Verstand mit leisem Vorbehalt noch bei dem »Ja – aber« ist!
»... All denen, die sich an Raabe erquicken, die aus dem Jörn Uhl einst
»Mut des reinen Lebens« tranken, sei dieses Buch empfohlen, das gewiß
einen Abstand von den genannten Meisterwerken hält, aber verwandter Art
und einen Teil ihrer Kraft in sich hat.«
Dr. C. Busse.
=... und hätte der Liebe nicht.= Weihnächtliche Geschichten.
21.–30. Tausend.
In Lwd. geb. M. 1.--, in Leder geb. M. 2.50.
=Dr. C. Busse in Velhagen und Klasings Monatshefte=, Febr. 1913: »Es
sind kleine Erzählungen, rührend, herzstärkend, gütig; sie predigen
von der Liebe, die das Höchste ist, in der wir brennen und verbrennen
sollen, die sich selbst gibt. Reinstes Christentum, vor dem wir alle
uns beugen, weil es ja nichts anderes ist als reinstes Menschentum,
strahlt hier durch erzählerische Verkleidung, und wer auch _nach_
Weihnachten noch weihnachtlich gestimmt ist, soll das Büchlein
mitnehmen.«
=Neues Tagblatt, Stuttgart=: Gar viel Liebe ist in dieses Büchlein
eingeschlossen, ein warmer Born von Menschenliebe. In dem einzelnen
Menschen die ganze Menschheit zu umarmen, ist eine Seligkeit, die
der Verfasserin beschert zu sein scheint. Die Liebe, die aus diesem
Büchlein strahlt, wird dem Leser zum Mittler zwischen ihm und dem
Himmel, und die rauhen Regenströme des Lebens gleiten ab an dem
schützenden Dache dieser Menschenliebe, so daß es sich sicher in diesem
Häuslein wohnt.«
_Paul Wittko._
Verlag von =Eugen Salzer= in =Heilbronn=.
=Anna Schieber, Amaryllis= und andere Geschichten. 1.–20.
Tausend. In Lwd. geb. M. 1.--, in Leder geb. M. 2.50.
Anna Schieber erzählt in diesem Büchlein wieder sonnige Geschichten
von Menschen, die die andern etwas »von Heimat und von Hilfe spüren
lassen«, die trotz allem Erdenleid die Fröhlichkeit wieder finden,
deren Liebe zu den Menschen brennend rot wie die Blüte der Amaryllis
leuchtet. Es ist ein Büchlein, das Freude machen und das Frieden
bringen kann.
=Anna Schieber, Sum, sum, sum!= Ein Liederbüchlein für die
Mütter und ihre Kinder. Mit farbigen Bildern von =Else
Rehm-Vietor=. 3. Tausend. Geb. M. 2.20.
=Blätter f. d. Schulpraxis=: »Es sind Verse, die sich wohlklingend
und leichtflüssig, kindertümlichen Inhalts und humorvoll, sowohl zum
Vorlesen für Mütter als zur Eigenlektüre für Kinder bestens eignen.
Die Bilder, gelungen in der Zeichnung, – stimmungsfein ist das
Landschaftliche, – vornehm in der Farbe, bilden einen erfreulichen
Schmuck dieser Lieder.«
=Die Christl. Kleinkinderpflege=: »Anna Schieber kennt die Kinder und
ihre Art. Darum sprechen ihre Lieder, deren Stoff sie aus dem Leben
des Kindes nimmt, Kinder sehr an. Die kleinen und großen bunten Bilder
sind aus den Liedern herausgeboren und wirken durch die eigenartige
Farbenzusammenstellung eindringlich. Darum kann ich raten: Kauft’s.«
=Freie Bayerische Schulzeitung=: »Bei unserer Ausschau nach neuen
Bilderbüchern begegnen wir zunächst einem lieblichen Bändchen, das
gar nicht groß tut. In feinbuntem modischem Format kann es sich als
Bilderbuch wohl mit den besseren Sachen von Mauder und Caspari messen.
Neben kräftig Landschaftlichem fällt die Milderung der Buntheit durch
Verwendung origineller Halbtöne und die drollige Naivität angenehm auf.
Und erst die Texte! =Hier erleben wir etwas ganz selten gewordenes: Die
Verse heben die Bilder noch. Ja, es sind wirklich wieder einmal echte
Dichtungen darunter, die das Thema von Kind-, Vögelein und Blümlein
in einer neuen Tonart geben, und Mutter wie Kind zu wohlig warmer
Herzenszwiesprache anzuregen vermögen.=«
=Die deutsche Frau=: »Die deutsche Kinderstube spiegelt sich in den
Liedern.«
=Die Frau=: »Ein besonders sonniges Kinderbuch ist hier aus gemeinsamer
Arbeit entstanden, =das weit über der Höhe des gewöhnlichen Bilderbuchs
steht=, ohne sich doch vom kindlichen Verständnis zu entfernen.«