In diesen ganzen hundertfünfzig Jahren nach Peter dem Großen haben wir
nichts anderes getan, als die Gemeinschaft mit allen nur möglichen
menschlichen Zivilisationsformen zu erwerben versucht, durch die
Teilnahme an der Geschichte und durch die Bekanntschaft mit den Idealen
aller Völker. Zuerst haben wir uns gezwungen und dann haben wir uns
gewöhnt, die Franzosen zu lieben, die Deutschen und all die anderen
gleichfalls, als ob das unsere Brüder gewesen wären, ganz abgesehen
davon, daß sie uns nie geliebt haben und wohl auch willens sind, uns
hinfort nicht zu lieben. Doch darin bestand ja unsere Reform, die ganze
Tat Peters des Großen: sie hat in anderthalb Jahrhunderten unseren Blick
erweitert, – eine Tatsache, die vielleicht noch bei keinem Volk, weder
in der alten noch in der neuen Geschichte, vorgekommen ist. Das Rußland
vor Peter war tätig und festgefügt, wenn es sich auch politisch langsam
entwickelte. Es hatte sich zur Einheit herausgearbeitet und schickte
sich an, seine Grenzen zu befestigen, und bei sich wußte es, daß es
einen Schatz in sich trug, wie es keinen zweiten in der Welt mehr gibt –
die Rechtgläubigkeit; wußte, daß es der Hüter der Wahrheit Christi ist,
wirklich der gewißlichen Wahrheit, des wahrhaften Ebenbildes Christi,
das sich in allen anderen Glaubensformen und bei allen anderen Völkern
verdunkelt hat. Dieser Schatz, diese ewige, in Rußland gegenwärtige
Wahrheit, deren Aufbewahrung uns als Aufgabe zugefallen, befreite
geradezu das Gewissen der besten damaligen Russen (nach ihrer eigenen
Meinung) von der Pflicht, sich um das Wissen anderer Völker zu kümmern.
Ja, in Moskau kam man sogar zu der Überzeugung, daß jede engere
Berührung mit Europa schädlich und demoralisierend auf das russische
Gemüt und auf die russische _Idee_ wirken, die Rechtgläubigkeit selbst
entstellen und Rußland auf den Weg des Verderbens bringen könnte, „nach
dem Beispiel aller anderen Völker“. So schickte sich denn das alte
Rußland in seiner Abgeschlossenheit an, _Unrecht zu tun_, – Unrecht an
der Menschheit, indem es sich dafür entschied, ratlos seinen Schatz,
seine Rechtgläubigkeit bei sich zu behalten und sich von Europa, d. h.
von der Menschheit, abzuschließen, – in der Art unserer Sektierer, die
mit niemandem aus einer Schüssel essen, sondern es für eine heilige
Pflicht halten, daß ein jeder sich eine besondere Tasse und einen
besonderen Löffel anschafft. Dieser Vergleich stimmt buchstäblich, denn
vor Peter waren unsere politischen wie geistigen Beziehungen zu Europa
von derselben Art. Seit der Reform Peters jedoch gewannen wir die
beispiellose Erweiterung des Blicks, – und darin, wiederhole ich,
besteht die ganze Größe der Tat unseres „Ehernen Reiters“. Dieses ist
der Schatz, den wir, die obere kultivierte Schicht Russen, nach einer
anderthalb Jahrhunderte langen Abwesenheit aus unserem eigenen Lande dem
Volke bringen, und den das Volk, nachdem wir uns selber vor seiner
Wahrheit gebeugt, von uns annehmen muß, _sina qua non_, „widrigenfalls
die Vereinigung beider Schichten sich als unmöglich erweisen und alles
untergehen wird.“
Was ist das nun für eine „Erweiterung des Blicks“, worin besteht sie und
was für eine Bedeutung hat sie?
Das ist nicht die Aufklärung oder Erleuchtung im eigentlichen Sinne des
Wortes, auch nicht die Wissenschaft, es ist auch kein Verrat an den
russischen moralischen Grundsätzen im Namen der europäischen Kultur.
Nein, das ist etwas, was einzig dem russischen Volke eigen ist: denn
eine ähnliche Reform hat es nirgends und noch niemals gegeben. Das ist
unsere wirklich und in der Tat fast brüderliche Liebe zu den anderen
Völkern, eine Liebe, die wir in anderthalb Jahrhunderten Berührung mit
ihnen uns erworben haben. Das ist unser Bedürfnis, der ganzen Menschheit
zu dienen, zuweilen sogar zum Nachteil der eigenen, wichtigsten und
nächsten Interessen; das ist unsere Aussöhnung mit ihren Kulturen, unser
Begreifen und _Verzeihen_ ihrer Ideale, selbst dann, wenn sie sich mit
den unsrigen nicht vertragen. Das ist unsere Fähigkeit, die wir uns
selbst anerzogen haben, in jeder der europäischen Kulturen, oder
richtiger, in jeder europäischen Persönlichkeit die in ihr enthaltene
Wahrheit zu entdecken, sogar ungeachtet alles dessen, womit wir
grundsätzlich nicht übereinstimmen können. Das ist endlich das
Bedürfnis, in erster Linie – gerecht zu sein und nur die Wahrheit zu
suchen. Mit einem Wort, das ist vielleicht gerade der Anfang, der erste
Schritt dieser aktiven Anwendung unseres Schatzes, unserer
Rechtgläubigkeit, zum Dienste der ganzen Menschheit – wozu sie ja
bestimmt ist und was ihr wirkliches Wesen ausmacht. Auf diese Weise hat
die Reform Peters die Erweiterung unserer _früheren Idee_ bewirkt,
unserer alten russisch-moskowitischen Idee: wir bekamen ein
vervielfachtes und verstärktes Verständnis für dieselbe: wir erkannten
unsere Weltbestimmung, unsere Persönlichkeit und unsere Rolle in der
Menschheit, übersahen aber, daß diese Bedeutung und diese Rolle
grundverschieden sind von denen der anderen Völker; denn dort lebt jede
nationale Persönlichkeit einzig für sich und in sich, wir aber werden,
wenn unsere Zeit kommt, gerade damit beginnen, daß wir die Diener Aller
werden, um der allgemeinen Versöhnung willen. Das ist durchaus nicht
schmählich für uns, im Gegenteil, es ist unsere Größe, denn es führt zur
endgültigen Vereinigung der Menschheit. Wer der Höchste im Reiche Gottes
sein will, – der werde der Diener Aller. So verstehe ich die russische
Prädestination _in ihrem Ideal_.
Der erste Schritt unserer neuen Politik nach Peter spezifizierte sich
denn auch ganz von selbst: dieser erste Schritt lag in dem Plan, das
ganze Slawentum unter den Flügeln Rußlands zu vereinigen. Und diese
Vereinigung nicht etwa zur Aneignung fremden Besitzes, nicht zur
Vergewaltigung, nicht zur Vernichtung der einzelnen slawischen
Völkerpersönlichkeiten durch den russischen Koloß, sondern um sie zu
erneuen und in das ihnen zustehende Verhältnis zu Europa und zur
Menschheit zu bringen, ihnen endlich die Möglichkeit zu geben, friedlich
leben zu können und sich nach ihren unzähligen, jahrhundertelangen
Leiden zu erholen, um sich im gemeinsamen Geiste zu versammeln und,
nachdem man seine neue Kraft gefühlt, auch sein Scherflein in die
Schatzkammer des menschlichen Geistes zu bringen, auch sein Wort in der
Kultur zu sagen. Oh, natürlich, man kann ja über diese meine
„Illusionen“ von russischer Prädestination lachen soviel man will, doch
bitte ich wenigstens eines sagen zu dürfen: wünschen etwa nicht alle
Russen die Befreiung und Erhebung der Slawen gerade auf dieser Basis,
gerade für deren volle persönliche Freiheit und die Auferstehung ihres
Geistes, und durchaus _nicht_, um sie für Rußland _politisch_ zu
gewinnen und durch sie Rußland _politisch_ zu verstärken, wie es
einstweilen Europa argwöhnt? Das ist doch so, nicht wahr? Dann aber sind
doch meine „Illusionen“ zum Teil schon gerechtfertigt? Freilich versteht
es sich von selbst, daß zu diesem selben Zweck Konstantinopel – früher
oder später doch unser werden muß ...
Herrgott, wie spöttisch ein Österreicher oder Engländer lächeln würde,
wenn er diese ausgedachten „Illusionen“ lesen könnte und plötzlich solch
eine _positive_ Folgerung fände!
„Konstantinopel, das Goldene Horn, der erste politische Punkt der Welt!
– das soll keine politische Eroberung sein!?“
Ja, das Goldene Horn und Konstantinopel – all das wird dereinst unser
sein, doch nicht um der Eroberung und der Vergewaltigung willen,
antworte ich. Und vor allen Dingen: das wird ganz von selbst geschehen,
wenn die Zeit dazu kommt. Es ist der natürliche Ausgang der
Balkanfragen. Wenn es bis jetzt noch nicht geschehen ist, so war eben
die Zeit noch nicht gekommen. In Europa glaubt man an irgendein
„Testament Peters des Großen“. Das ist nichts weiter als ein von Polen
geschriebenes, untergeschobenes Papier. Doch wenn Peter auch der Gedanke
gekommen wäre, anstatt Petersburg zu gründen, Konstantinopel zu erobern,
so hätte er doch diesen Gedanken aufgegeben: selbst dann, wenn er die
Macht gehabt hätte, den Sultan zu vernichten – denn damals wäre das
unzeitgemäß gewesen und hätte sogar Rußlands Verderben sein können.
Schon in dem finnischen Petersburg sind wir dem Einfluß der benachbarten
Deutschen nicht entronnen, – wenn er auch nützlich gewesen ist, so hat
er doch die russische Entwicklung, bevor sie ihren rechten Weg fand,
ungemein gelähmt, – wie hätten wir dann in Konstantinopel, der großen,
eigenartigen Stadt, mit den Resten der ältesten und mächtigsten Kultur,
dem Einfluß der Griechen entrinnen können, dieser unvergleichlich
„geschliffeneren“ Menschen, als es die rauhen, uns vollkommen
unähnlichen Deutschen sind, dem Einfluß dieser Menschen, die bedeutend
mehr Berührungspunkte mit uns haben, dieser zahlreichen höfischen
Griechen, die sofort den Thron umringt hätten und viel früher als die
Russen gelehrt und gebildet geworden wären, die unseren Peter selber,
nicht nur seine Nachfolger, bezaubert hätten, schon allein durch ihre
Kenntnis der Schiffahrt, – seiner schwachen Seite –?? Kurz, sie hätten
Rußland politisch erobert, hätten es, wieder auf irgendeinen neuen
asiatischen Weg gelockt, nun, und dem wäre natürlich das damalige
Rußland nicht gewachsen gewesen. Seine russische Kraft und Nationalität
wären in ihrer Entwicklung unterbrochen worden. Der mächtige Großrusse
wäre abseits in seinem dunklen schneeigen Norden geblieben und hätte nur
als Material für die Zarenstadt gedient, und vielleicht würde er es zum
Schluß sogar überflüssig gefunden haben, ihr noch weiter zu folgen. Der
Süden Rußlands aber wäre den Griechen anheimgefallen. Ja, vielleicht
hätte sich sogar die Rechtgläubigkeit selber in zwei Welten geteilt: in
die südlich-zaristische und die nördlich-altrussische ... Kurz, die
Sache wäre im höchsten Grade unzeitgemäß gewesen. Jetzt aber ist es
etwas ganz anderes.
Jetzt ist Rußland schon in Europa gewesen und ist nicht mehr so
unwissend wie damals. Die Hauptsache aber – es hat seine ganze Kraft
erkannt und ist wirklich stark geworden; und außerdem weiß es jetzt,
wodurch es dereinst am stärksten sein wird. Jetzt weiß es, daß
Konstantinopel uns gehören kann, auch ohne dabei die Hauptstadt zu sein;
vor zweihundert Jahren aber, da hätte Peter nach der Eroberung von
Byzanz nicht umhingekonnt, dorthin seine Residenz zu verlegen, was das
Verderben Rußlands gewesen wäre – denn Byzanz ist nicht Rußland und kann
auch niemals Rußland werden. Angenommen aber, daß Peter diesen Fehler
nicht begangen hätte, so wären doch bestimmt seine Nachfolger dorthin
gezogen. Wenn aber Byzanz heute unser wird, so wird es deshalb noch
nicht Rußlands Hauptstadt und somit auch nicht die Hauptstadt des
Panslawismus, wie einige träumen. Der Panslawismus ohne Rußland wird
sich im Kampf mit den Griechen entkräften, selbst dann, wenn er aus
seinen Teilen irgend etwas politisch Ganzes bilden könnte. Daß aber die
Griechen allein Byzanz erben, ist jetzt schon unmöglich: einen so
wichtigen Punkt der Erde kann man ihnen nicht abtreten, das wäre denn
doch etwas zuviel für sie. Der Panslawismus aber mit Rußland an der
Spitze – oh, der ist natürlich etwas ganz anderes! Aber ist dieses
Andere auch etwas Gutes, fragt es sich? Und würde das nicht wie ein
Einstecken der Slawen aussehen, was wir durchaus nicht nötig haben? Also
im Namen wessen, im Namen welches _moralischen_ Rechtes könnte denn
Rußland Konstantinopel begehren? Auf welche höheren Ziele gestützt,
könnte es Byzanz von Europa fordern? Nur als Führer der
Rechtgläubigkeit, als ihr Beschützer und Erhalter – in der Rolle, die
ihm schon seit Iwan III.[23] zusteht: zum Zeichen dessen hat dieser den
zweiköpfigen byzantinischen Adler über das alte Wappen Rußlands
gestellt, wenn Rußland dieser Führer auch erst seit Peter dem Großen
wirklich geworden ist, als es die Kraft in sich fühlte, seine Bestimmung
zu erfüllen, und in der Tat der einzige wahrhafte Beschützer und
Erhalter der Rechtgläubigkeit, wie der ihr angehörigen Völker wurde.
Dieser Grund, dieses _Recht_ auf das alte Byzanz, wäre selbst den auf
ihre Unabhängigkeit eifersüchtigsten Slawen und sogar den Griechen
verständlich und hätte nichts Kränkendes für sie. Damit würde sich das
wirkliche Wesen dieser politischen Beziehungen selbst zu erkennen geben,
Beziehungen, die sich unfehlbar in Rußland zu allen übrigen
rechtgläubigen Völkern herstellen müssen – ob Slawen oder Griechen,
bleibt sich gleich. Rußland ist ihre Beschützerin und vielleicht sogar
ihre Führerin, doch nicht ihre Herrscherin. Sollte Rußland aber einmal
ihre Zarin werden, so wird das nur auf ihre eigene Wahl hin geschehen
können, mit der Aufrechterhaltung alles dessen, was sie selbst zur
Sicherung ihrer Unabhängigkeit und Selbständigkeit und Eigenart
bestimmen ... so daß zu solch einem Vaterlande auch die nicht
rechtgläubigen Slawen werden hinzutreten können, denn sie würden selbst
sehen, daß die Vereinigung unter dem Schutze Rußlands nur eine
Sicherstellung der unabhängigen Persönlichkeit eines jeden ist, da sie
ohne diese große, vereinende Kraft sich vielleicht wieder in
Streitigkeiten untereinander entkräften würden, selbst wenn sie einmal
von Muselmännern oder Europäern, denen sie jetzt gehören, politisch
unabhängig werden sollten.
Wozu mit Worten spielen, wird man mir sagen: was ist das, diese
„Rechtgläubigkeit“? und worin liegt hier eine so besondere Idee, solch
ein besonderes Recht auf die Vereinigung der Völker? Ist das nicht ganz
ebensolch ein politischer Verband wie alle übrigen, wenn auch auf den
breitesten Grundlagen, in der Art der Vereinigten Staaten Amerikas
vielleicht, oder womöglich auf noch breiteren?
Ich werde diese Frage sofort beantworten.
Nein, es wird nicht dasselbe sein, und es ist auch kein Spiel mit
Worten, sondern hierdurch wird _wirklich_ etwas Besonderes und noch
nicht Dagewesenes geschehen. Es wird nicht nur eine politische
Vereinigung sein und noch weniger eine politische Aneignung oder
Vergewaltigung, – wie Europa es sich nicht anders denken kann; und nicht
im Namen eines Krämerwesens, oder persönlicher Vorteile und der ewigen,
immer gleichen vergötterten Laster unter dem Schein des offiziellen
Christentums, an das in Wirklichkeit niemand mehr außer dem _Pöbel_
glaubt. Nein, hierdurch soll die Wahrheit Christi zur Wirklichkeit
werden, diese Wahrheit, die einzig im Osten noch erhalten wird, die
wirkliche, neue Herrschaft Christi und die Verkündung des endgültigen
Wortes der Rechtgläubigkeit, deren Haupt schon längst Rußland ist. Das
wird ja das Ärgernis sein für alle Starken dieser Welt, die bis jetzt
hienieden triumphiert haben, die immer auf ähnliche „Erwartungen“ mit
Verachtung und Spott herabgesehen und nicht einmal begreifen können, wie
man ernstlich an die Brüderlichkeit der Menschen, an die Allversöhnung
der Völkerschaften glauben kann, an einen Bund, der auf der Basis der
Alldienstbarkeit der Menschheit gegründet ist, und endlich selbst an die
Erneuerung der Menschen auf Grund der wahrhaften Lehre Christi. Ist aber
der Glaube an dieses „neue Wort“, das Rußland als Haupt der vereinten
Rechtgläubigkeit der Welt sagen kann, eine „Utopie“, die nur des Spottes
wert ist, so möge man auch mich zu diesen Utopisten rechnen, und den
Fluch der Lächerlichkeit will ich dann gerne tragen.
„Schon das allein ist Utopie,“ wird man vielleicht noch einwenden, „daß
man Rußland irgendeinmal einfach _erlauben_ werde, an die Spitze der
Slawen zu treten und in Konstantinopel einzuziehen. Man kann ja nicht
verbieten, sich Illusionen zu machen, doch bleiben es immerhin
Illusionen.“
Ist das wirklich so? Doch abgesehen davon, daß Rußland stark ist und
vielleicht noch viel stärker, als es selbst ahnt, ganz abgesehen davon –
waren es nicht unsere eigenen Augen, die noch in den letzten Jahrzehnten
zwei riesige, Europa beherrschende Mächte sich aufrichten sahen, von
denen die eine in Staub und Schutt zusammenbrach, in einem Tage vom
Sturme Gottes hinweggefegt, und an deren Stelle sich ein neues Reich
erhob, dem ein an Kraft ähnliches, sollte man meinen, die Erde noch
nicht getragen hat? Und wer hätte das voraussehen können? Wenn aber
solche Veränderungen möglich sind, schon in unseren Tagen und vor
unseren Augen, wie kann dann der menschliche Verstand vollkommen und
buchstäblich das Schicksal des Ostens weissagen wollen? Wer hat wirklich
Ursache, in der Hoffnung auf die Auferstehung und Einigung der Slawen zu
verzagen? Unbekannt sind uns Menschen die Wege Gottes allzeit gewesen.