+Kurt+: O, ich weiß noch eine ganze Menge! Wenn ich aber nur noch eine

tun darf, so möchte ich wohl fragen, warum die +Sonnenstäubchen+ immer

gerade da sind, wo die Sonne hinscheint?

~Dr.~ E.: Wie meinst du das?

+Kurt+: Wenn die Sonnenstrahlen durch das Fenster ins Zimmer fallen,

dann sieht man doch in diesen Strahlen Millionen feiner Stäubchen und

flimmernder Pünktchen, die hin und her wogen. Außerhalb dieser Strahlen

aber ist die Luft des Zimmers ganz klar und durchsichtig und keine Spur

von ihnen zu sehen.

~Dr.~ E.: Und nun glaubst du, jene Stäubchen sind von den Strahlen

gewissermaßen angezogen worden und tanzen darin herum, wie die Elfen im

Mondschein? Das ist wahrhaftig ein toller Gedanke. Kannst du wirklich

keine einfachere Lösung dieser Erscheinung finden? Denke doch daran,

daß die Sonne sich fortbewegt und daß ihre Strahlen nach kurzer Zeit

in ganz anderer Richtung durchs Zimmer ziehen, ohne daß das Spiel der

Sonnenstäubchen in ihnen eine Änderung erfährt.

+Fritz+: Kurt und ich haben uns schon neulich über diese Frage

gestritten. Ich habe darauf einen Versuch gemacht, durch den sich

beweisen läßt, daß die ganze Stube mit solchen Stäubchen angefüllt ist,

die man aber selbst mit den schärfsten Augen für gewöhnlich nicht sehen

kann. Erst wenn der grelle Sonnenstrahl sie beleuchtet, erkennt man die

zahllosen Flimmerchen, die in nichts zu verschwinden scheinen, wenn sie

aus der Richtung des Strahls herausschweben.

~Dr.~ E.: Sehr gut, Fritz. Was ist denn das für ein schönes Experiment,

das dich auf diese Erklärung geführt hat?

+Fritz+: Zuerst habe ich ein Buch in den Sonnenstrahl gehalten, wo das

Licht nicht durchkonnte. Da waren die Stäubchen hinter dem Buch gleich

unsichtbar geworden. Dann habe ich einen Spiegel genommen, damit den

Sonnenstrahl aufgefangen und in eine andere Richtung gelenkt. Dann

wurden auch in diesem, ganz anders gerichteten Strahl Sonnenstäubchen

sichtbar, und daraus mußte ich doch schließen, daß eben diese

Staubteilchen gleichmäßig im ganzen Zimmer verteilt sind.

+Kurt+: Aber das ist doch schrecklich, zu denken, daß wir das einatmen

müssen!

~Dr.~ E.: Dagegen wird sich wohl schwerlich etwas machen lassen,

obschon wir ganz genau wissen, daß Tausende von Keimen aus diesen

Stäubchen mit jedem Atemzuge in unsere Lunge geraten. Jedenfalls aber

lernen wir einsehen, daß es kein müßiges Gerede ist, wenn die Ärzte

immer und immer wieder darauf hinweisen, wie wichtig für jeden Menschen

der Aufenthalt in der freien Natur ist, wo im allgemeinen die Luft weit

reiner und freier von Keimen ist. -- Jetzt aber mag Fritz hören lassen,

was er für Wünsche hat.

+Fritz+: Ich möchte zunächst wohl wissen, was +Brausepulver+ ist, und

warum es im Wasser so aufbraust. Ich denke mir, es handelt sich dabei

um Kohlensäure. Nun aber haben wir kürzlich in der Schule gelernt, daß

Kohlensäure nur durch eine andere +Säure+, etwa durch Schwefelsäure,

aus kohlensauren Salzen ausgetrieben wird. Ich verstehe demnach nicht,

wie dies durch bloßes Wasser, in das man das Brausepulver schüttet,

geschehen kann.

~Dr.~ E.: Wie du richtig bemerkt hast, wird die Kohlensäure aus ihren

Verbindungen nur durch eine andere +Säure+ ausgetrieben. Es braust

also z.❰B., wenn ich ein Stück Kreide oder, was dasselbe, ein Stück

kohlensauren Kalk in verdünnte Schwefelsäure werfe. Letztere verbindet

sich mit dem Kalk zu schwefelsaurem Kalk, und die Kohlensäure wird

frei, wobei sie in Gasform entweicht. Das Brausepulver besteht nun

aus zwei Substanzen, deren eine ebenfalls ein kohlensaures Salz, das

sogenannte doppeltkohlensaure Natron ist. Der andere Bestandteil aber

ist eine der verschiedenen +festen+ Säuren, meist Weinsteinsäure oder

Zitronensäure, wie ihr sie wohl bei Mutter in der Küche gesehen habt.

Diese festen Säuren haben ebenfalls die Macht, die Kohlensäure aus

ihren Verbindungen auszutreiben, aber sie können dies nur, wenn sie in

+flüssiger+ Form sind, wie denn schon die alten Alchimisten wußten,

daß die Körper meist nur dann chemisch aufeinander wirken, wenn sie in

Lösung sind. Kohlensaures Natron und +feste+ Weinsteinsäure vertragen

sich also gewissermaßen ganz gut, solange sie beide in Pulverform

miteinander gemischt sind. Sowie ich sie aber ins Wasser schütte und

sie dadurch in +Lösung+ bringe, übt die Weinsteinsäure ihre natürliche

Macht aus, verbindet sich mit dem Natron und zwingt die Kohlensäure,

als Gas zu entweichen.

+Kurt+: Ich habe aber doch auch schon gesehen, daß Brausepulver gar

nicht mehr brausen wollte.

~Dr.~ E.: Das will ich wohl glauben. Dann ist es eben schlecht verwahrt

gewesen, so daß das Pulver Feuchtigkeit aus der Luft anziehen konnte.

In diesem Falle ist dann, ohne daß wir es merkten, schon vor dem

Gebrauch alle Kohlensäure durch die feucht gewordene Weinsteinsäure

ausgetrieben. --

+Fritz+: Fast jeden Abend, wenn wir zu Bett gehen, ärgere ich mich über

eine Erscheinung, die ich gern erklärt haben möchte. Wenn ich unser

+Licht+ anzünde, so brennt es erst ganz hell; dann tut es plötzlich so,

als wenn es ausgehen wollte, bis es sich nach und nach wieder erholt

und nun dauernd hell brennt.

[Sidenote: Lichtflamme. Seife]

~Dr.~ E.: Wie du weißt, stellt jedes Licht gewissermaßen eine kleine

Gasfabrik dar. Das feste Stearin wird zuerst flüssig, steigt dann in

dem Docht empor und zersetzt sich hier in ein Gemisch verschiedener

Gase, welche nun durch Verbrennen die Flamme liefern. Hast du nun den

Docht oben durch Berührung mit dem brennenden Zündhölzchen erhitzt, so

schmilzt zunächst und sehr schnell das wenige Stearin, welches in dem

freistehenden Dochtende steckt, und liefert sogleich das nötige Gas für

das erste Aufflammen. Diese geringe Menge ist aber natürlich schnell

verbraucht, die Flamme würde verlöschen, wenn nicht von dem oberen

Ende des Lichtes selbst neue Nahrung zugeführt würde. Da das Stearin

des Lichtes aber bei der niedrigen Temperatur in eurem ungeheizten

Schlafzimmer nur langsam schmilzt, so dauert es eine Weile, bis sich

durch die andauernde Wärme eine genügende Menge davon unterhalb des

brennenden Dochtes verflüssigt hat. Erst wenn dies geschehen und

aus dem so gebildeten kleinen Reservoir die Flüssigkeit in reichem

Maße mittels der Dochtfäden emporsteigt, kann die Flamme ihre ganze

Leuchtkraft entfalten.

+Kurt+: Dann wird man diese Erscheinung also namentlich im Winter

beobachten?

~Dr.~ E.: Bei guten Lichtern jedenfalls, da der Fabrikant bei

Herstellung seiner Ware gewiß das richtige Verhältnis von Docht und

Schmelzbarkeit der Lichtmasse beachten wird. -- Nun aber zur letzten

Frage, die Fritz noch zu stellen hat.

+Fritz+: Man hat doch gesagt, der Verbrauch an +Seife+ sei ein Maßstab

für die Kultur des Menschen. Nun sehe ich eigentlich nicht ein, warum

denn gerade die Seife so gut für die Reinigung ist. Man sollte doch

meinen, Wasser allein müßte schließlich dieselben Dienste tun. Ich weiß

ja wohl, daß Seife den Schmutz leichter fortnimmt; aber warum das so

ist, darüber möchte ich gern etwas wissen.

~Dr.~ E.: Wenn du schon etwas organische Chemie in der Schule gehabt

hättest, würdest du dir die Frage leicht selber beantworten können.

So aber, fürchte ich, wird dir meine Antwort nicht ganz verständlich

sein. Jedenfalls weißt du aber, daß die menschliche Haut überall

mit kleinen Drüsen besetzt ist, den Schweiß- und den Talgdrüsen.

Letztere liefern ein flüssiges Fett, welches die Haut geschmeidig

erhält und in feiner Schicht den ganzen Körper überzieht. Staub und

sonstige Unreinigkeiten haften vornehmlich wegen dieser Fettschicht

so fest auf dem Körper. Reines Wasser, das sich mit Fett bekanntlich

nicht mischt, und es noch viel weniger auflöst, ist daher ein höchst

mangelhaftes Reinigungsmittel für unsere Haut. Anders die Seife, die

in konzentrierter Form Fett +aufzulösen+ vermag und daher auch die mit

Schmutz gemischte zarte Fettschicht unseres Körpers auflöst, so daß

dieselbe nun leicht vom Wasser fortgespült werden kann.

+Fritz+: Das ist ja gar nicht so schwer zu verstehen. -- Was ist denn

aber nun eigentlich Seife?

~Dr.~ E.: Ei, du denkst wohl, noch eine vierte Frage einschmuggeln zu

können? Das darf ich doch nicht zugeben. Ich will euch aber sagen, wie

man Seife machen kann; das wird ebensogut sein, weil du die chemischen

Bezeichnungen doch schwerlich verstehen würdest.

+Fritz+: Ach, Vater, das dürfte uns nur wenig nützen; wir haben ja doch

keine Chemikalien.

~Dr.~ E.: Die braucht ihr ja gar nicht. Alles, was dazu nötig, findet

sich sicher schon im Hause. War es doch früher allgemein Sitte, daß

die Hausfrauen sich ihren Bedarf an Seife zum Zeugwaschen selber

herstellten.

+Kurt+: Bitte, dann erzähle, wie’s gemacht wird.

[Sidenote: Bereitung der Seife]

~Dr.~ E.: In den früheren Haushaltungen gab es immer einen alten

Topf, den +Unschlitt+-Topf, in dem alle fetthaltigen Abfälle, wie

Talglichtstümpfe, ranziger Speck usw. gesammelt wurden. Ebenso sammelte

man die +Asche+, welche durch Verbrennen des Holzes, namentlich des

Buchenholzes, bei Benutzung des Herdes zurückblieb. Die Asche wurde

mit kochendem Wasser übergossen und durch ein Tuch gesiebt. Das

durchlaufende Wasser oder die Lauge enthält dann die aus der Asche

gelösten Stoffe, von denen uns namentlich einer, die sogenannte

+Pottasche+, interessiert. In dieser Lauge mußte nun der Inhalt des

Unschlitt-Topfes längere Zeit kochen, wobei eine Zersetzung des Fettes

eintritt und sich aus ihm und dem Kali der Pottasche ein neuer Körper

bildet, der euch wohl als grüne oder +Schmierseife+ bekannt ist. Da

aber die Hausfrauen eine harte Seife haben wollten, so fügten sie dem

in der Lauge kochenden Fett noch einige Hände voll +Kochsalz+ hinzu,

wodurch dann die Kaliverbindung der Fettsäuren in die Natronverbindung

übergeführt wurde. War dann später der Kessel vom Feuer genommen und

erkaltet, so hatte sich oben über der Flüssigkeit eine dicke Schicht

schöner, harter Seife gebildet. Sie wurde in Stücken herausgeschnitten,

getrocknet und dann nach Bedarf zum Waschen verbraucht.

+Fritz+: Aber warum machen denn das die Frauen heute nicht mehr, wenn

das so leicht geht und eigentlich so gut wie gar nichts kostet?

~Dr.~ E.: Nun, Zeit kostet es immerhin. Sodann ist es heutzutage ein

kostspieliges Vergnügen, Buchenholz statt Kohle oder Torf in der

Küche zu brennen, während anderseits das Aufsammeln der Fettreste

mancherlei Unzuträglichkeiten mit sich führt. Endlich ist durch

Fabrikation im großen, bei welcher vorwiegend ganz billige Fette, wie

Baumwollsamenöl, Palmöl usw. Verwendung finden, der Preis der Seife

ein so geringer geworden, daß es den Hausfrauen wirklich nicht zu

verdenken ist, wenn sie ihren Bedarf heute lieber kaufen. -- Es geht

mit dem Seifenkochen im Hause daher ganz ähnlich, wie mit dem Spinnen,

Brotbacken, Stärkemachen, Bierbrauen und vielen andern Tätigkeiten, die

früher in jedem Hausstande ausgeführt wurden, jetzt aber mehr und mehr

an besondere Berufsklassen und Gewerbebetriebe übergegangen sind.

+Kurt+: Das kommt wohl, weil es heutzutage für alles Fabriken und

Maschinen gibt?

~Dr.~ E.: Zum Teil ja. Man kann diese Erscheinung aber noch von einem

allgemeineren Gesichtspunkte betrachten. Je höher unsere Kultur, desto

einseitiger und spezieller wird die Berufstätigkeit des einzelnen,

weil nur auf diese Weise immer vollkommenere Leistungen erreicht

werden können. Der einsam schweifende Wilde ist sein eigner Jäger,

Koch, Baumeister und Waffenschmied; der zivilisierte Europäer muß

zur Befriedigung seiner Lebensbedürfnisse Hunderte verschiedener

Gewerbetreibender in Anspruch nehmen. „Teilung der Arbeit“, das ist

das große Losungswort, das die Menschheit zu immer höherer Kulturstufe

emporgebracht hat. Aber indem sie es tat, hat sie den einzelnen von der

stolzen Höhe seiner Selbständigkeit herabgedrängt und zum abhängigen,

dienenden Gliede jenes höheren Ganzen gemacht, welches wir menschliche

Gesellschaft oder Staat nennen. Mit ihm sind wir durch tausend Fäden

verbunden: ihm, dem wir alles verdanken, muß die Arbeit, die Kraft

unseres Lebens gewidmet sein.

[Illustration]

Schlagwörter-Verzeichnis.

Alaun 40.

Ameisen 165.

Asseln 167.

Atmen 84.

Bakterien 121.

Bambus 145.

Bandwurm des Hundes 129.

-- Übertragung 130.

-- Wirtswechsel 133.

Begonien 152.

Bernstein 42.

Bimsstein 42.

Blattläuse 164.

Blattpflanzen 141.

Braunkohlen 99.

Brausepulver 177.

Desinfektion 123.

Destillieren 10.

Dorfschwalbe 157.

Drachenbäume 147.

Drehkrankheit der Schafe 135.

Eisberge 5.

Essigpilz 120.

Farne 152.

Fäulnisbakterien 122.

Feigenbaum 150.

Filtrieren 9.

Findlingsblöcke 50.

Fische, Atmen 83.

-- Flossen 77.

-- Schlaf 76.

-- Schwanzflosse 80.

-- Schwimmblase 80.

-- Seitenlinie 81.

-- Sinnesorgane 86.

-- Töne 86.

-- Wasserdruck 78.

Fliegen 161.

Flöhe 163.

Gärung 125.

Gasfabrik 93.

Gecko 158.

Geradflügler 161.

Geranien 68.

Gletscherbildung 4.

Gradierwerke 37.

Gummi 148.

Harz 147.

Hefepilze 125.

Holz, Verbrennung 92. 172.

-- Zellulose 94.

-- Zusammensetzung 90.

Holzkohlen 97.

Hund, Bandwurm 129.

Infusorien 167.

Instinkt 137.

Kahmpilz 120.

Kakerlaken 159.

Kalla 151.

Kanarienvogel, Muskulatur 53.

Kautschuk 149.

Keimpflanzen 70.

Kobaltsalze 174.

Kochsalz, Löslichkeit 29.

-- Vorkommen 30.

Konserven 123.

Kreide 41.

Kreuzspinne, Netz 18.

Kristalle 45.

Läuse 163.

Lava 43.

Licht für die Pflanzen 66.

Lichtflamme 178.

Luftdruck 79.

Meerschaum 42.

Meerwasser, Salzgehalt 31.

Milben 167.

Milchsäurepilz 120.

Mineralien, Wachsen 44.

Mineralwässer 9.

Motten 166.

Mücken 162.

Palmen 141.

Pelargonien 68.

Pfefferminzplätzchen 170.

Pflanzen, Bewegungen 74.

-- Samen 72.

-- Wandern 70.

Pilz der Stubenfliege 116.

-- Arten 118.

-- Sporen 117.

Ratten 156.

Regen 12.

Salinen 36.

Salpeter 41.

Sand, Entstehung 48.

Salz, Löslichkeit 29.

-- Verwendung 38.

-- Vorkommen 30.

Salzgärten 35.

Sauerbrunnen 9.

Schildläuse 164.

Schimmelpilze 118.

Schmetterlinge, Überwinterung 155.

Seife, Bereitung 179.

Sonnenstäubchen 176.

Spinnen, Arten 18. 167.

-- Brutpflege 24.

-- Eigenschaften 15.

-- Netz 19.

-- Verbreitung 25.

Spinnmilben 26.

Steinkohlen 90.

-- Entstehung 98.

Steinsalzlager 34.

Stubenfliege, Bau 103.

-- Beine 104.

-- Facettenaugen 113.

-- Flügel 107.

-- Gewicht 105.

-- Kletterkunst 106.

-- Pilz 116.

-- Rüssel 112.

-- Sinnesorgane 110.

Sumpfgas 96.

Tannenbaum, Knistern 171.

Tapezierspinnen 22.

Terpentin 149.

Tiefenfische 79.

Torf 97.

Totenkäfer 160.

Verstand der Tiere 137.

Versteinerungen 50.

Vögel, Hals 61.

-- Magen 62.

-- Schlaf 57.

Vogelbein, Teile 55.

Vulkanische Asche 43.

Wanzen 163.

Wärme für die Pflanzen 66.

Wasser, Auftrieb 6.

-- Hartes 12.

-- Kreislauf 12.

-- Mineral 2.

-- Zusammensetzung 7.

Wasserdruck 78.

Wasserspinnen 23.

Wetterbilder 173.

Wetterhäuschen 173.

Winterschlaf 155.

Wolken 11.

Würmer 167.

Zahnpilz 124.

Zündhölzchen 175.

Druck von B. G. Teubner in Dresden.

Naturstudien

=Von Prof. Dr. K. Kraepelin.= (Mit Zeichnungen v. +O. Schwindrazheim+)

„Zu den Meistern der volkstümlichen Darstellung gehört Dr. Karl

Kraepelin, der mit seinen Naturstudien ein Volksbuch im wahren Sinne

des Wortes geschaffen hat; denn sie sind so recht geeignet, die lern-

und wißbegierige Jugend wie auch den erwachsenen Mann des Volkes zum

naturwissenschaftlichen Denken anzuregen und ihnen die Natur mit ihrem

Leben und Werden näher zu bringen. Immer beginnt er seine in Form

der Unterredung gegebenen Erörterungen mit dem einzelnen Fall und

leitet allmählich zu allgemeinen Gesichtspunkten über das gesetzmäßige

Walten in der Natur hin; dabei vermeidet er jede Schablone, so daß

die dialogische Form niemals ermüdend auf dem Leser wirkt, sondern im

Gegenteil anregend.“

(=Neue Bahnen.=)

=Im Hause.= Plaudereien in der Dämmerstunde. 5. Aufl. durchges. von

~Dr.~ +C. W. Schmidt+.

In den „Naturstudien im Hause“ wird das Wasser in allen seinen

verschiedenen Formen und Wirkungen in der Natur besprochen, in

ähnlicher Weise das Salz und die Steinkohlen, Mineralien und Sand.

Zoologische Betrachtungen knüpfen sich an den Kanarienvogel und

Goldfisch, an die Stubenfliege und Spinne wie an den treuen Karo an.

Zu botanischen Bemerkungen geben die Blattpflanzen wie das Pelargonium

Anlaß, auch die kleinsten und „modernsten“ Lebewesen, die Pilze und

Bakterien, werden nicht vergessen.

=Im Garten.= Plaudereien am Sonntagnachmittag. 4. Auflage. Gebunden M.

7.--

In diesem Bändchen wird alles, was im Garten an pflanzlichen und

tierischen Objekten die Aufmerksamkeit fesselt, in zwangloser

Plauderei besprochen: Frühlingspflanzen. -- Herbarium. -- Regenwürmer.

-- Einrichtung der Beete. -- Küchenkräuter. -- Giftpflanzen. --

Maikäfer. -- Einfluß des Lichtes auf die Tiere. -- Leuchtende Tiere.

-- Saftstrom. -- Pfropfen. -- Okulieren. -- Grasmücke. -- Wanderflug.

-- Pilze des Gartens. -- Blattwespen. -- Schutzmittel der Tiere. --

Unkräuter. -- Schutzmittel der Pflanzen gegen Tiere. -- Kröten. --

Farbenwechsel. -- Brutpflege. -- Schutzmittel der Pflanzen gegen Wärme,

Licht, Regen, Wind. -- Blattläuse. -- Zier- und Nutzpflanzen. --

Züchtung. -- Nester und Wespen usw.

=In Wald und Feld.= Spaziergangs-Plaudereien. 4. Auflage durchgesehen

von ~Dr.~ +C. W. Schmidt+. Gebunden M. 6.--

Dieses Bändchen möchte Interesse für die mannigfachen Erscheinungen

und Geschehnisse da draußen „in Wald und Feld“ erwecken. Besprochen

werden: Laubfall. -- Immergrüne Pflanzen. -- Wirbeltierleben im Winter.

-- Rauhfrost. -- Flechten. -- Lebensgemeinschaften. -- Insektenleben

im Winter. -- Moose. -- Anpassung der Pflanzen und Tiere an den

Wald. -- Gesteine. -- Versteinerungen. -- Vogelleben im Frühling. --

Forstschädlinge. -- Forstkultur. -- Moor und Sumpf. -- Das Tierleben

im Süßwasser. -- Wasserpflanzen. -- Insektenleben im Sommer. --

Brutpflege. -- Kornfeld. -- Fruchtfolge. -- Bedeutung des Waldes für

das Klima und für die Menschen.

=In der Sommerfrische.= Reise-Plaudereien. 2. Auflage. Gebunden M. 7.--

In diesem Werkchen zieht der Verfasser die Naturobjekte und

Naturerscheinungen in den Bereich seiner Besprechung, die bei der

weitverbreiteten Sitte der Ferienreisen und Sommerfrischen vielen

Tausenden von Familien nahetreten, ohne daß dabei der Wunsch nach

tieferem Verständnis des Gesehenen befriedigt würde. Es soll somit ein

weitgehendes Interesse für die Probleme des Seins und Geschehens in

der Zeit erwecken, die gerade der ungebundenen Muße inmitten einer an

neuen, ungewohnten Erscheinungen so reichen Umgebung dient, wie sie das

Gebirge, das Meer für jeden bietet, der zum erstenmal deren Zauber auf

sich wirken läßt.

=In fernen Zonen.= Ein Buch für die reifere Jugend. Gebunden M. 7.--

Der Verfasser glaubte in einem letzten abschließenden Bande auch

die so andersartige Welt +ferner Zonen+ der Jugend in zwanglosen

Plaudereien näherbringen zu sollen. Als Grundlage hierzu dienten ihm,

wie dies für eine lebendige Schilderung unerläßlich, die Beobachtungen

und Erfahrungen seiner eigenen Reisen, die dann nach Möglichkeit zur

Herausarbeitung allgemeiner Gesichtspunkte verwertet wurden.

=Volksausgabe.= Eine Auswahl aus des Verfassers Naturstudien „im

Hause“, „im Garten“ und „in Wald und Feld“. Veranstaltet vom Hamburger

Jugendschriften-Ausschuß. 3. Auflage. Gebunden M. 2.80

=Auf sämtl. Preise Teuerungszuschläge des Verlags 120% (Abänd. vorbeh.)

u. d. Buchh.=

=Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin=

=Preise freibleibend=

=Naturgeschichtliche Volksmärchen.= Von Rektor Prof. ~Dr.~ +O.

Dähnhardt+. In 2 Bänden. Mit Bildern von +O. Schwindrazheim+. Bd. I. 6.

Auflage. Geb. M. 7.-- Bd. II. 5. Aufl. Geb. M. 6.--

„Die ‚Naturgeschichtlichen Volksmärchen‘ sind eine längst gut

eingeführte Jugendschrift. Sie bieten Stücke aus dem Märchenschatze

vieler Länder und Völker dar. Der Kette dieser Perlen hat der

Herausgeber, ein tüchtiger Fachgelehrter, fleißiger Sammler und

geschickter Bearbeiter, in der letzten Auflage noch neue angereiht.“

(=Hannoversche Schulzeitung.=)

=Naturgeschichte für die Großstadt.= Von Lehrer +W. Pfalz+. 2 Bände.

Mit 54 Federzeichnungen.

I. Teil: Tiere und Pflanzen der Straßen, Plätze, Anlagen, Gärten und

Wohnungen. Geb. M. 5.20

II. Teil: Aquarium u. Terrarium, Pflanzen der Gärten, Wohnungen,

Anlagen u. des Palmenhauses. Geb. M. 6.--

„Der Verfasser hat mit seinem Büchlein einen guten Griff getan. Eine

neue Idee in trefflicher Durchführung.“

(=National-Zeitung.=)

=Neue Geschichten aus dem Tierleben.= Von +A. Marx+. 2. Aufl. Mit 23

Abbildungen. [Unter der Presse Mai 1921.]

„Ein prächtiges Büchlein für jung und alt, voll herzerfrischenden

Humors! Schilderungen wie ‚Freßsack‘, ‚Kreuzotter‘ sind auch für

uns von speziellem Interesse, aber auch ‚Frühlingsnacht‘, ‚Pica‘,

‚Grimmbarts Nachtbummel‘ und andere wird jeder Naturfreund mit Behagen

lesen! ...“

(=Blätter für Aquarien- u. Terrarienkunde.=)

=Versuche mit lebenden Pflanzen.= Von ~Dr.~ +M. Oettli+. Mit 7

Abbildungen. Kart. M. 1.60

Ein Bändchen, das Anleitung geben will, an Pflanzen zu experimentieren,

den Saftstrom, die Bewegungen und das Wachstum, die Licht- und

Schwereempfindlichkeit sichtbar zu machen. In froher Arbeit soll Kopf

und Hand geschickt gemacht werden zur späteren Lebensarbeit.

=Streifzüge durch Wald und Flur.= Eine Anleitung zur Beobachtung der

heimischen Natur in Monatsbildern. Von weil. Prof. +B. Landsberg+ und

weil. Rektor Prof. ~Dr.~ +W. B. Schmidt+. 6. Aufl., vollst. neubearb.

von Dir. ~Dr.~ +A. Günthart+. Mit zahlr. Originalzeichnungen u.

Abbildungen. [U. d. Pr. 1921.]

„Ich wüßte für reifere, naturwissenschaftlich interessierte Schüler

kein nützlicheres und reizenderes Geschenkbuch als das hier angezeigte

gehaltvolle Buch mit seinem gründlichen Wissen und seiner doch so

verständlichen Form.“

(=Zeitschrift für lateinlose höhere Schulen.=)

=Physikalische Plaudereien für die Jugend.= Von Oberlehrer +L. Wunder+

in Sendelbach. Mit 15 Abbildungen. Kart. M. 2.--

„Wir zweifeln nicht daran, daß die anregende Darstellung mit den leicht

ausführbaren Experimenten unsern Jungen viel Vergnügen bereiten und

ihren Sinn für chemisch-physikalische Forschung wecken und fördern

wird.“

(=Preuß. Lehrerzeitung.=)

=Chemische Plaudereien für die Jugend.= Von Oberlehrer +L. Wunder+ in

Sendelbach. Mit 5 Abbildungen. Kart. M. 2.--

„Mit Erfolg wird auf leichte Verständlichkeit besonders Gewicht gelegt;

man merkt es dem Buche allenthalben an, daß der Verfasser sich in die

Seele des Kindes hineinzudenken gewöhnt ist. Das Büchlein wird gewiß

in der jungen Welt viele Freunde finden und dazu beitragen, reges

Interesse für den eigentlichen chemischen Unterricht zu erwecken.“

(=Zeitschr. f. d. phys. u. chem. Unterricht.=)

=Der deutschen Jugend Handwerksbuch.= Hrsg. von Geh. Ober-Reg.-Rat

Prof. ~Dr.~ +L. Pallat+. 2. Aufl. I. Teil. Mit 117 Abb. u. 1 farb.

Tafel. Geb. M. 7.50 II. Teil. Mit 136 Abb. u. 3 farb. Taf. Geb. M. 12.50

=Inhalt des I. Bandes=: I. Bastelarbeit. II. Allerhand unterhaltende und

lehrreiche Arbeiten aus Papier und Pappe. III. Beschäftigungsspiele.

IV. Festschmuck. V. Kleisterpapiere. VI. Spielgerät und Spielzeug aus

Naturholz. VII. Spielzeug aus Brettholz.

=Inhalt des II. Bandes=: I. Papparbeiten. II. Drucken mit Linoleum und

Papier. III. Anfertigen von Gall- und Sprengpapieren. IV. Holzarbeiten.

V. Metallarbeiten. VI. Arbeiten an Elementen. VII. Flugzeugstudien.

„Eine Jugend, die in solcher Weise Kopf und Hand bildet und unmerklich

zur Kunst kommt, wird auf allen Lebensgebieten tüchtig sein.“

(=Vorwärts.=)

=Der deutschen Jugend Sportbuch.= Unter Mitarbeit maßgebender Vertreter

der einzelnen Sportarten hrsg. v. ~Dr.~ +H. O. Simon+. Mit 80 Abb. Geb.

M. 6.--

„Es ist ein vaterländisches Buch im vollsten Sinn des Wortes. Als

Sportbuch bietet es in Fülle all das, wonach jedes Jünglings Herz

verlangt, Leben, Lust, Kampf und Sieg, echt deutscher Sport mit allen

seinen Segnungen und Freuden.“

(=Körper und Geist.=)

=Auf sämtl. Preise Teuerungszuschl. d. Verl. 120% (Abänder. vorbeh.) u.

teilw. d. Buchhandl.=

Naturstudien im Hause · 第 15 / 16 段