Abb. 2. =Niststätte von Turmfalken in einer kleinen Felshöhle am Hohen
Stein=
Darunter die mit Kot bedeckten Pflanzen (Schafschwingel), da die
Turmfalken wie auch andere Raubvögel ihren Kot über den Nestrand
hinabzuspritzen pflegen]
Hiermit hoffe ich, ein befriedigendes, abgerundetes Bild von der
derzeitigen Vogelwelt des Plauenschen Grundes entworfen zu haben,
soweit es eben bei der Kürze der Beobachtungsdauer möglich ist. Im
ganzen handelt es sich um _neunundsiebzig Arten_. _Siebzig von ihnen
dürften bestimmt Brutvögel im Plauenschen Grunde sein_, bei weiteren
sieben Arten ist es wahrscheinlich oder möglich, während zwei Arten nur
Wintergäste sind. Immerhin ist 70 eine verhältnismäßig kleine Zahl,
besonders wenn man bedenkt, daß in Sachsen rund 300 Arten und Formen
festgestellt worden sind[47], wobei es sich freilich teilweise auch
um seltene und sehr seltene Vorkommnisse, Durchzügler, Wintergäste
usw. handelt. Anderseits muß in Erwägung gezogen werden, daß wir im
Plauenschen Grund ein recht kleines und der Entfaltung einer reichen,
vielseitigen Vogelwelt schon an sich nicht gerade sehr günstiges
Gebiet vor uns haben; fehlen doch hier ausgedehnte, abgeschlossene
Waldungen, größere Seen, Sümpfe, Moore usw., die für viele Vögel
allein annehmbare Heimstätten bilden. Noch begreiflicher werden uns
die Verhältnisse, wenn wir einmal ein anderes, möglichst benachbartes
Gebiet zum Vergleich heranziehen. Der Freundlichkeit des Herrn O.
Henker, Kustos am Zoologischen Museum in Chemnitz, verdanke ich ein
Verzeichnis der Brutvögel aus der weiten Umgebung der genannten Stadt,
d. h. von einem Gebiete, das ungefähr fünfundzwanzigmal so groß ist wie
das hier besprochene, das ausgedehnte Wälder und schöne Flußtäler, wie
z. B. das der Flöha, der Zschopau, der Chemnitz (mit dem allerdings
über die Maßen verunreinigten Wasser) usw. besitzt, das aber ebenfalls
an einer gewissen Einseitigkeit leidet, »große Binnengewässer,
ausgesprochene Heide, große Moore, Auenwälder fehlen, dafür herrscht
dichte Besiedelung und Industrialisierung« sagt Henker in einem Aufsatz
»Seltene Vögel der Heimat«, Seite 76. Zwar führt nun Henker trotzdem in
dem Verzeichnis 102 Brutvogelarten an, aber 17 davon sind selten und
unregelmäßig. Ferner fehlt vielen Vögeln jener Liste im Plauenschen
Grunde, jeder, in der Chemnitzer Gegend wenigstens teilweise vorhandene
Lebensboden, weshalb hier nicht vorkommen können: Löffelente,
Rothalstaucher, Kiebitz, Bekassine, Bläßhuhn, grünfüßiges Teichhuhn,
Rohrammer, Teichrohrsänger und Schafstelze, die alle von Henker als
regelmäßige Brutvögel des Chemnitzer Gebietes genannt werden.
Zusammenfassend sei hiernach kurz betont, daß im Plauenschen Grunde
_trotz aller Industrie und starken Besiedelung_ doch noch _eine recht
beachtliche Zahl von Vogelarten_ zuhause ist, von denen allerdings der
Hauptteil auf die Busch- und Waldgebiete der Talhänge entfällt.
~C.~ Einst und jetzt.
Anders stellt sich die Sachlage, wenn wir die Frage stellen, ob nicht
im Laufe längerer Zeit ein Rückgang in der Vogelwelt des Plauenschen
Grundes erfolgt ist. Wir müssen uns bei diesbezüglichen Erörterungen
vergegenwärtigen, daß ehemals im Freitaler Becken Sumpf und Wald,
der hauptsächlich aus Eichen, Birken, Weiden, Erlen usw. bestand,
miteinander abwechselten. Dazu war der Plauensche Grund infolge des
Gestrüpps und der Felsen kaum begehbar. Kein Wunder, daß in früheren
Zeiten in dem in Rede stehenden Gebiete _mancherlei Vögel_ vorgekommen
sind, _die heute hier fehlen_. Ich erinnere noch einmal an das auf
Seite 225 erwähnte Verzeichnis der selteneren Vögel des Plauenschen
Grundes. Es kann nicht bezweifelt werden, daß der Uhu und andere
Nachtraubvögel ehemals hier gehaust haben. Im Erlen- und Weidengebüsch
an der Weißeritz sind Blaukehlchen wahrscheinlich ebenso heimisch
gewesen wie heute noch an der Spree und Oder; an moorigen laubbedeckten
Stellen ist die Waldschnepfe zur Freude der Jäger eingefallen;
im dichten Gebüsch haben regelmäßig zahlreiche Nachtigallen ihre
süßen Lieder geflötet, während an andern Stellen Nachtschwalben von
niedrigem Geäst ihre langen Schnurrer haben ertönen lassen; Eisvogel
und Wasserstar sind ungestört über die reinen, fischreichen Wasser der
Weißeritz hingestrichen, wie es heute noch der Wasserstar in größerer
Anzahl weiter oben besonders an der wilden Weißeritz tut, usw. Sonach
dürfte unbestreitbar sein, daß so manche Vogelart aus dem Plauenschen
Grunde verschwunden ist. Bei andern Arten vollzieht sich ein starker
Rückgang, der schließlich ebenfalls zum Verschwinden derselben führen
muß, noch heute unter unsern Augen. Ich denke da an die beiden
Schwalbenarten, von denen ich auch die Stallschwalbe verhältnismäßig
zu geringzählig antraf. Tatsächlich nachweisbar ist der Rückgang bei
der Hausschwalbe. Noch 1911 sollen an der Scheune von Lohrmanns Gut in
Coschütz »hunderte von Schwalbennestern, sogar fünffach untereinander
und aufeinander« zu sehen gewesen sein[48]. Und jetzt? – Im ganzen
fand ich bei einem Besuche des Gutes Anfang Juni 1926 von ungefähr 75
Nestern nur die letzten Spuren, im übrigen nicht mehr als 11 ganze
Nester, von denen nur 6 oder 7 besetzt waren.
Betreffs der Ursachen, welche den Rück- und Abgang so mancher
Vogelarten bewirkt haben, darf man natürlich nicht einseitig denken.
Die Verfolgungen durch Jäger in alter und neuer Zeit, das Verschwinden
der Sümpfe und moorigen Stellen im Talgrund, das Zurückdrängen des
Waldes, der Bergbau mit seinen Halden, die Fabriken mit den rauchenden
Schloten, die Entwicklung der Dörfer zu Städten und Vorstädten, die
außerordentliche Zunahme der Bevölkerung, insbesondere der Kinder und
Jugendlichen, die gewaltige Steigerung des Verkehrs und die Trübungen
des reinen Gebirgswassers der Weißeritz durch Abwässer aller Art, die
Festigung der Ufer durch hohe Mauern usw., die immer noch ausgeübte
Vogelstellerei: Alles dies hat in mehr oder weniger hohem Maße den
Bestand der Vogelwelt des Plauenschen Grundes in ungünstigem Sinne
beeinflußt. Demgegenüber aber wollen wir nicht vergessen, daß mit
dem Eindringen der Kultur ins Reich der Natur _für manche Verluste
Ersatz_ gebracht worden ist. Mit der Beseitigung eines Teiles des
Waldes und dem Urbarmachen des Bodens sind Vögel ins Tal gekommen, die
ursprünglich sicher hier gefehlt haben, so z. B. die Feld- und die
Haubenlerche, das Rebhuhn und die Wachtel. Den ins Tal immer weiter
vordringenden Landleuten haben sich die Stall- und Hausschwalben und
die Turmsegler angeschlossen, wie nicht minder der unvermeidliche
Haussperling. Und bietet ein nicht nur als Zier-, sondern zugleich
im Sinne des Vogelschutzes angelegter Park nicht auch Ersatz für
manches, was die Kultur verdrängt hat? Ich erinnere hier nur an die in
einem Park des Plauenschen Grundes eingekehrte Nachtigall. Freilich
müssen wir hierbei feststellen, daß Gewinn und Verlust sich nicht
decken, besonders auch in _der_ Hinsicht, daß wohl die meisten der
letztgenannten Vögel überall in größerer Zahl angetroffen werden,
indes die vorher aufgeführten verschwundenen Arten selbst im weiten
Sachsenlande verhältnismäßig geringzählig oder – wie der Uhu – völlig
verschwunden sind! Auch betreffs der _Anzahl_ der verschwundenen und
der allmählich ins Tal eingezogenen Arten dürfte das Plus auf seiten
der ersteren sein.
~D.~ Ausblick.
Wird dem Plauenschen Grunde sein jetziger Bestand an Vögeln sowohl
betreffs der Arten- als auch der Individuenzahl annähernd erhalten
bleiben, oder wird dieser weiter zurückgehen, wie leider in vielen
anderen Teilen unsres Sachsenlandes? Da die auf voriger Seite
angeführten Gründe des Rückgangs fortbestehen und sich wahrscheinlich
noch steigern werden, und Abnahmen, wie wir gesehen haben, tatsächlich
zur Zeit stattfinden, so muß ein _weiterer Rückgang der Vogelwelt_
ernstlich befürchtet werden. Wir werden deshalb vor die Frage gestellt:
_Was kann und muß getan werden, daß dem Plauenschen Grund das
lebensfrohe, lebenweckende, reinste und – billigste Freude spendende
Volk der befiederten Sänger dauernd erhalten bleibt?_ – Bei der
Beantwortung dieser Frage wollen wir den Plauenschen Grund trennen
in die mit Fabrik-, Wohn- und sonstigen Gebäuden reichlich bedeckte
Talsohle und in die zum großen Teil mit verschieden zusammengesetztem
Wald bewachsenen Lehnen und Wände. Was die allmählich zum Häusermeer
sich entwickelnde _Talsohle_ betrifft, so bleibt wünschenswert,
daß man nicht nur für die Gesundung des Körpers durch Anlegen von
Sportplätzen und Schrebergärten sorgt, sondern auch der Auffrischung
von Geist und Gemüt möglichst Vorschub leistet, wozu die sich geradezu
selbst aufdrängenden Beobachtungen des Vogellebens mit Auge und Ohr
wesentlich beizutragen vermögen. Es ist deshalb eine dankens- und
lohnenswerte Aufgabe öffentlicher und nichtöffentlicher Stellen, in
möglichst reichem Maße für Anpflanzung von den Vögeln Schutz und
Nistgelegenheiten bietenden Gebüschen und Hecken bemüht zu sein, da
und dort Nistkästen in noch größerer Zahl als bisher aufzuhängen,
der leidigen Katzenfrage näherzutreten, gesicherte Futterplätze zu
errichten usw.
Und nun zu den Talwänden. Hier kommen dem Naturfreund mancherlei
Wünsche zu Nutz und Frommen der Allgemeinheit: Vor allem unbedingte
Erhaltung des Unterholzes der Wälder und Gehölze, wenn möglich sogar
Vermehrung desselben, was umsomehr betont sei, als leider in der
letzten Zeit an vielen Orten das Unterholz wie Unkraut ausgerodet
wird. Sehr wünschenswert bleiben möglichst frühzeitige Versuche, die
großen Halden wieder in Grün zu kleiden. Die wenigen alten Überständer
sollten nicht gefällt werden, um vor allem manchen Höhlenbrütern
Unterkunft zu gewähren. Im Hinblick auf den außerordentlich freien
Verkehr der Anwohner innerhalb der Waldungen dürfte eine möglichste
Beschränkung desselben auf die vielen Wege und die Weg- und Waldränder
besonders mit Rücksicht auf die meist nahe dem Boden brütenden
Laubsänger, Rotkehlchen, Heckenbraunellen usw. sehr angebracht sein.
Diesbezügliche Aufklärungen in Schule und Haus tragen hoffentlich die
gewünschten Früchte. Wäre es nicht möglich, diesen oder jenen Teil als
Naturschutzgebiet zu erklären? Der freudigen Zustimmung der auch im
Plauenschen Grunde reichlich vorhandenen Naturfreunde würde man von
vornherein sicher sein!
Verzeichnis der im Plauenschen Grund von mir festgestellten Vogelarten:
===================================+=======+
_Name:_ | Seite |
-----------------------------------+-------+
Amsel (s. Schwarzdrossel) | |
Bachstelze, Gebirgs- | 230 |
Bachstelze, weiße | 230 |
Baumläufer, Haus- od. Garten- | 229 |
Baumläufer, Wald- | 232 |
Baumpieper | 231 |
Blaumeise | 229 |
Buchfink | 229 |
Buntspecht, großer | 234 |
Buntspecht, kleiner | 234 |
Dohle | 232 |
Dorngrasmücke | 230 |
Eichelhäher | 233 |
Elster (?) | 231 |
Erlenzeisig (Wintergast) | 236 |
Fasan | 232 |
Feldlerche | 235 |
Feldsperling | 231 |
Fitislaubvogel | 231 |
Fliegenschnäpper, grauer | 229 |
Fliegenschnäpper, Trauer- | 234 |
Gartenammer | 235 |
Gartengrasmücke | 231 |
Gartenlaubvogel | 228 |
Gartenrotschwänzchen | 234 |
Gartenspötter (s. Gartenlaubvogel) | |
Getreiderohrsänger | 235 |
Girlitz | 228 |
Goldammer | 231 |
Grauammer | 235 |
Grünfink | 229 |
Grünspecht | 234 |
Hänfling | 228 |
Haubenlerche | 235 |
Haubenmeise | 232 |
Hausrotschwänzchen | 228 |
Hausschwalbe | 227 |
Haussperling | 228 |
Haustaube (verwildert) | 236 |
Heckenbraunelle | 233 |
Hohltaube | 232 |
Hühnerhabicht (?) | 233 |
Kirschkernbeißer | 234 |
Kleiber | 232 |
Kohlmeise | 229 |
Kuckuck | 231 |
Mauersegler | 227 |
Mäusebussard | 235 |
Misteldrossel | 234 |
Mönchsgrasmücke | 231 |
Müllerchen (s. Zaungrasmücke) | |
Nachtigall | 230 |
Nebelkrähe | 235 |
Pirol | 234 |
Rabenkrähe | 235 |
Rebhuhn | 235 |
Ringeltaube | 235 |
Rotkehlchen | 232 |
Saatkrähe (Wintergast) | 236 |
Schwanzmeise | 234 |
Schwarzdrossel | 229 |
Schwarzspecht (?) | 232 |
Singdrossel | 229 |
Spechtmeise (s. Kleiber) | |
Sperber (?) | 235 |
Stallschwalbe | 227 |
Star | 228 |
Steinkauz | 229 |
Stieglitz | 228 |
Sumpfmeise | 229 |
Tannenmeise | 232 |
Turmfalk | 236 |
Turmschwalbe (s. Mauersegler) | |
Turteltaube | 235 |
Wachtel | 235 |
Wachtelkönig (s. Wiesenralle) | |
Waldlaubvogel = Waldschwirrvogel | 232 |
Weidenlaubvogel | 232 |
Wendehals | 228 |
Wespenbussard (?) | 235 |
Wiesenralle | 235 |
Wintergoldhähnchen | 232 |
Würger, rotrückiger | 231 |
Zaungrasmücke | 229 |
Zaunkönig | 232 |
Zippe (s. Singdrossel) | |
Andre in der vorstehenden Abhandlung erwähnte Vögel:
_Name:_ | Seite |
-----------------------------------+-------+
Adler (spec. ?) | 224 |
Auerhuhn | 225 |
Bekassine | 225 |
Birkhuhn | 225 |
Bläßhuhn | 238 |
Blaukehlchen | 225 |
Eisvogel | 225 |
Gabelweihe | 225 |
Kiebitz | 238 |
Löffelente | 238 |
Mantelkrähe | 225 |
Nachtschwalbe | 225 |
Raubwürger | 225 |
Rohrammer | 238 |
Schafstelze | 238 |
Schleiereule | 225 |
Sperbereule | 225 |
Tannenhäher, dünnschnäbeliger | 226 |
Teichhuhn, grünfüßiges | 238 |
Teichrohrsänger | 238 |
Uhu | 223 |
Waldkauz | 226 |
Waldohreule | 225 |
Waldschnepfe | 225 |
Wasseramsel | 230 |
Wiedehopf | 225 |
Würger, schwarzstirniger | 225 |
Zwergohreule | 225 |
Fußnoten:
[35] Die betreffende Stelle ist jetzt nicht mehr zugänglich.
[36] Auch anderwärts, z. B. beim Windberg und im Poisenwalde
soll es Vogelherde gegeben haben.
[37] So scheinen manche Glasbläser den Vogelfang als Sport zu
betreiben.
[38] Micrander ist der Deckname des Dichters J. G. Kittel, der
im 18. Jahrhundert gelebt und ungezählte Gedichte geschrieben
hat. Näheres über ihn ist nicht bekannt.
[39] Veröffentlicht in »Sächsisches Curiositäten-Cabinett auf
das Jahr 1740« (Dresden).
[40] »Seine Majestät« war Friedrich August II., als König
von Polen August III. (1753 bis 1764). Wer der Enkel oder
die Enkelin gewesen ist, die in Sizilien das Licht der Welt
erblickt hat, konnte ich selbst bei sorgfältiger Durchsicht von
Otto Posses Werk »Die Wettiner« (Genealogie des Gesamthauses
Wettin, Leipzig und Berlin 1897) nicht feststellen.
[41] Nach freundlicher dankenswerter Mitteilung des Herrn
Heyder in Oederan.
[42] Die Punkte bedeuten Wiederholungen der letzten Silbe; der
größere oder geringere Abstand deutet das Tempo an.
[43] Betreffs der Schreibweise »graſmücke« statt »grasmücke«
siehe in meinem »Führer durch die Vogelwelt«, 1. Teil, zweite
Auflage, S. 134 u. f.
[44] Näheres in meiner größeren Abhandlung »Das Spotten unsrer
Vögel« in Verh. Orn. Ges. i. Bay. 1926, S. 277, Separatabzug
durch Dultz & Co., München.
[45] Näheres in den Verhandlgn. d. Ornith. Ges. i. Bayern 1927,
Heft 3, S. 176 u. ff.
[46] Letztgenannte Art hörte ich auch in mehreren Exemplaren
unterhalb von Gittersee.
[47] Heyder, Nachtrag 2 zur ~Ornis Saxonica~ im Journ. f.
Ornith. 1922, S. 172.
[48] Schrifttum Nr. 64.