Is schie an de letzten Tog vir Weihnachten mit de Kiner kaum zon

Aushalten, da konnt en mit meine bäden Grußen bal de Gall überlafen.

An Tog soßen se in der kalten Schupp, un in der Nacht konnten se net

schlofen. Ich market ganz genau, daß se noch ewos ofn Harzen hatten;

un richtig an Tog virn heiling Ohmd kame se. »Net, Voter«, saht der

Gruße, »derfen mir Eich un ne anern (dodermiet menten se mei Fraa,

mich, de bäden Klen an de Lotte, wos unere alte, gute Kinerfraa war)

morgn Ohmd schie halbsiebn bescheern?« »Erscht bescheern mir Eich, dann

bescheert Ihr uns!« setzet der Zwäte derzu, als wenns esu sei müßt. Na,

ich hatt nischt dergegn, ich war werklich neigierig, wos nu engtlich

hiner darer Hämlichtuerei stok. An heiling Ohmd dorft von viere a

niemand mehr in der grußen Stub. Von meiner Fraa hatten se sich noch en

ganzen Pack Lichter gebattelt. Se wollt erscht net, se saht, se hätten

mit finfen oder sechsen a genung, do verplappret sich oder der Kläne,

der Heinrich, un saht: »Ach, do gieht »se« fei net, Mutter!« Ar hatt's

kaum raus, do krieget er vun Grußen en tüchting Gungs, un der Gruße,

der Fritz saht: »Du alts Schof, werschts schie noch verroten!« Na,

meine Fraa war genadig, se gab dos Packel Lichter har. När dos Ugelick

mit'n Klänsten! Dar schrier un bläket in en wag, weil er net miet in

der grußen Stub dorft; un richtig, mit sen Gebläk setzet er sen Kop

dorch, mei Fraa saht: »Do nahmt'n doch miet nei, daß er sei Maul hält!«

De Grußen wollten erscht gar net, oder zeletzt blieb'n doch nischt

annersch übrig, se mußten ne mietnahme. Oder das Ene wur ausgemacht,

bis zor Beschering sollt der Kläne net aus der grußen Stub raus, weil

er sinst alles verroten tät. Do war mei Fraa fix derbei, dä do war se

doch dan klen Bläkranzen of e paar Stunden lus. In der guten Stub war

nu de Arbet zu ken End. Do wur hi- un hargerückt. Endlich kame se raus

mit Gesichtern, ich gelab, dar alte Zeppelin hot net anersch ausgesah,

wie sei Luftschiff zon erschten Mol richtig ging! Der Klänste wollt a

miet raus, oder do hieln se de Tür zu. Erscht passeten dos net, dann

war er oder mit en Mol ruhig. Mir wurn nu erscht alle zamgetrommelt.

In der klen Stub mußten mer atraten, mei Fraa, ich, de Lotte mit der

klen Mahd ofn Arm -- a 's Fläschermadel, wos abn gekomme war un sei

Schürz zun heiling Christ kriegt hat, mußt miet, dann gings in en

richting Fastzug vir in der grußen Stub. De Tür ging auf un -- vir

uns stand a gruße, schiene Peremet. Ich muß sogn: Die Gunge hatten

werklich feine Arbet gemacht. In en grußen Garten, dar racht schie

mit Must ausgelegt war, soog mer Schaafle un Herten. In der anern Eck

war e schins Schloß, do warn sugar de Fanster aus Seidenpapier un e

Lichtel stand derhiner, 's sog werklich schie. Wieder in der anern

Eck warn e paar Hersch, die froßen vu en Baam, un geleich dernabn e

Hund un e Gager. Die Herschle marketen dos oder net, die fraßen ruhig

weter. Endlich in der vierten Eck war de Kripp mit der heiling Maria,

ne Gosef un ne Christkindel un natirlich die anern Mannle a, die zu

ener richting Christgeburt gehörn. Die Hauptsach war oder natirlich

de Peremet salber. Fünf Etagen hatten de Saugunge gebaut. De Säul'n

hatten se sich fein drehe lossen; un ringsrim, allemol bei jeden Obsatz

war e Sträfen Goldpapp, a noch fein mit Bugn geschnieten. De Scheiben

vun jeder Etag warn schie grü agestrichen un of jeder war ewos anersch

ze sahe. Ganz unten war e Gagd. Do liefen Hosen, Hersch, Reh, Füchs,

Gager un Hund -- alles dorchenaner -- rim. E setts Revier tät ich jeden

Gager gönne, do käme se zewingst of ihrn Pacht. -- En Obsatz hecher

warn de heiling drei Köning mit ihre Kamel un Eseln un Schwarzen ze

sahe. In der dritten Etag war e Schwadron blaae bayrische Reiter of

klän Holzpfaarle aufmarschiert. Drüber war e richtiger Bargaufzug,

von Oebersteiger bis zun Hundsgung, alles wos derzugehert. Ganz drubn

endlich war noch emol e Christgeburt, dar klen Scheib wagn de Mannle

net größer wie e Fingerglied. Un über der gaazen Sach warn de grußen

Peremetenflügeln gespannt, fein mit himmelblaaen Papier un Goldstarnle

beklaabt. Alles, wos racht is, e sette schiene Peremett hat ich bal

noch net gesah. När an Fahler hot se, dar bei ener Peremet racht störn

ka -- se ging net imering. Se stand do wie Ochs un rühret sich net.

Meine Gunge macheten ganz vernalte Gesichter, se taten mich richtig

dauern. När der Klänste hat sich ewing zu seiner Mutter gemacht un war

engtlich racht klälaut. »Nu, wos is dä dos?« fing endlich der Fritz a,

»virhinst ging se doch wie der Teifel! Hast Du epper drarimgemahrt?«

Der Heinrich war abn esu betöppert: »Ich bin doch gar net ehrer

reikomme, wie Du!« saht er ganz beleidigt. Ich mänet: »Vielleicht sei

de Fliegeln ze schwer, daß de Wärm net reicht!« »Dos ka sei«, saht der

Kläne, »ich ho dersch oder oft genung gesaht«, bläket ar ne Grußen a,

»Du sollst dünnere Papp nahme! Nu hast de ne Drack!« »Wos«, saht der

Gruße, »virhinst ging se ganz orndlich. Wos Du verstiehst, dos weß

ich a!« 's wär, weß der Hole, de ganze gelubte Eenigkeet of Stücken

gange, wenn ich mich net neigemengt hätt. »Blost emol!« saht ich. De

Gunge bliesen, daß'n bal de Backen platzeten, oder de Peremet ging net

von der Stell. »Hat'r dä e Gelasel unten uner der Well?« freget ich.

»Natürlich«, sahten de Gunge. Dann finge se a, de Peremet mit de Finger

an Flügeln fortzestußen -- die Peremett rühret sich net. Do machet sich

of emol mei Zweter an Klänsten na: »Hast Du eper wos dra gemacht?« Der

Kläne fing a gerodnaus ze grinsen. Erscht wollt 'r nischt gemacht hobn,

endlich oder gab er zu, er hätt sei Hasel a mietfahrn lossen wolln. Nu

gucketen mer noch emol noch -- richtig, unner der unersten Scheib war

dar kläne Hos aus Pappjee neigezwängt, dan de Grußen aus Schimpfeld

mietgebracht hatten. Kaum war dar Hos raus, fing sich aa de Peremet a

ze drehe, daß e richtge Lust war. Die Kinner tanzten vir lauter Fräd

in der Stub rim, un ich muß sogn, mir wur orndlich lecht, wie se esu

schie ging, die Gunge hätten mich doch in der Seel gedauert. Nu gings

oder a lus! »Voter, siehst de dan Hersch? Dar kost zwanzig Pfeng in

Löwngut.« »Mutter, dort die Marie kost funfzehn Pfeng bein Lahl, die

is fein in ruten Kittel, in blaae kost se bluß en Neigrosch! Siehst Du

dan König dort? Dan is e Stick Arm waggebrochen, drim hobn mern für

drei Neigrosch kriegt, sinst kost'r finfesiebzig Pfeng!« Su in dan Text

gings fort, bis endlich meine Fraa saht: »Su, nu gieht ihr mit der

Lotte in der Küch, mer wolln eure Beschering a harrichten«.

Su sei mir zu ener Peremet komme un se werd alle Gahr bei uns derhem

lusgelossen. Un allemol, wenn se von Buden runergehult werd, is grußer

Drasch, daß net eper wieder e Hasel dronergequetscht is. Un wos der

kläne Paul is -- ar is derweile a gungs Berschel gewurn -- dar werd

allemol dermiet aufgezugn.

[Illustration]

Ne Roscher-Schmied-Paul sei Osterhos'.

Der kläne Paul log hiner der Schmied in Grosgarten uner en alten

Bernbaam, de Arm unern Kop, de Knie überenaner -- un gucket nauf in

blaae Himmel. 's war e Tog, wie er lang net gewasen war. Wenn de

Blattle an de Baam ewing weter raus gewasen wärn, hätt' mer denken

könne, 's wür bal Pfingsten, wus doch erst of Ustern giehe tat.

Nabn dan Gungel log e grußer Bund Maikatzle; der Paul war abn in

Wahnerbüschel gewasen un hatt' se gehult. E paar grüne Blattle, die

er draußen an der Bach gefunden hatt, logn nabn dan Maikatzelstrauß,

er wollt doch sen Kuhnikeln a ewos mietbrenge. De liebe Sonn schien

sich orndlich über dos Gungel zu fräe, dä se schien esu hall un warm

of seine nacketen Bä, daß'n net friern konnt. Dos Gungel machet oder

e ganz arnsthaft Gesicht; mer merket ne richtig aa, daß'n ewos in Kop

rimging. 's war oder a werklich net esu efach. Der Paster-Gottfried

hatt damorgn in der Schul von Osterhos' derzehlt. Er war tutsicher, daß

der Osterhos' jedes Gahr zu de Kiner käm un de schönsten blaae un grüne

un gale Eier legn tät. Der Paul hat's net geleich geglaabt; er hatt'n

noch net gesah, net emol de Eier. Nu iberleget er hie un har, worim in

der Roscherschmied noch kä settiges Viech komme war. 's war emende esu,

wie bei maning annern aa, der Osterhos' kam när ze de paar Grußen. Ganz

zeletzt fuhl ne noch ewos ei, wos der Paster-Gottfried von de arting

Kiner derbei gesaht hatt; -- nu, do konnts stimme! Der Paul dacht an

esu mannigs, wos er ausgefrassen hatt, un wu mer genau market, daß der

Paul net dos war, wos de Leit »artig« nenne. Daß sei Hus egal zerissen

war, dodra warn när die alten Storzeln an de Baam und die Spitzen an de

Staketzäun schuld. Un überoll liegn e sette Matz Stä rim, daß mersch

ken Gung verdenken ka, wenn er emol en anpackt un forthaat. Daß nu e

manigsmol e Fanster in Wurf is, -- war ka do derfir?! 's Schlachtste

is oder dann allemol, wenn mer ohmd ehäm kimmt: de Mutter hoot gor

sette harte Händ!! Aa dos is ugeracht vertelt of darer Walt. Der

Paster-Gottfried ka lechter ohmd ehämgiehe, dan sei Mutter hoot Händ

wie e Flaamkissen; -- e richtige Gitt muß dos sei, emol von dar Flack

ze kriegn! --

Sette Gedanken wirbleten ne klen Roscher-Gungel dorch sei Krausköppel,

un immer blinzlet ar derbei nauf noch der Sonn, die's mit der Halligkät

bal zu gut mänet.

»Alte Schlofmitz«, saht of emol jemand nabn dan Gungel, »liegst do un

verschläfst de schönste Zeit! Is dos immer dei Mode?«

's Gungel gucket sich ganz verschaamt im. Oder 's war bal drschrocken,

dä nabn ne stand e feines Freilein in en seiden' Kläd, wie net emol

de Doktern äs hatt. När's Gesicht war esu narrsch. Ar iberleget hie

un haar, wu er dos schie emol gesahe hobn könnt'. 's sog bal wie de

Lindnerfrida, dann oder, ne Guschel wagn, wie de Leimertschneidermarie;

das Weibsen hatt' oder aa en Schnauzbart, un desderwagn blieb der Paul

mit seiner Ahnlichkätssucherei bei der Wehfraa Uhlig stiehe. Wie er

oder dos Gesicht noch emol asog, wie er sich de Aagn gewischt hatt',

sog er, daß 's e richtiges Hosengesicht war. Dodrim saht er aa esu

schnell wie möglich, -- er wollt e »artiger« Gung sei! --: »Guten Tog,

Freilein Hos'!« Un geleich setzet er noch derzu: »Freilein Kuhnikel!«

Dä er dacht: Äs werd schie richtig sei! »Sie kenne mich wuhl?« freget

er, su freindlich wie er när konnt.

»Natirlich«, saht das Hosenfrailein, wu du doch salber en Kuhnikelstall

hast!«

Der Paul war esu beglickt, daß er bal gar nischt drauf sogn konnt. »Dos

is mer oder e gruße Neiigkät«, saht er, »doß die Hasle reden könne!

Meine sei ze tottend derzu, zu mir hot noch kener nischt gesaht!«

»Du hast se emende a noch nischt gefregt«, saht dos Hosenfrailein

wieder.

Un do mußt der Paul klä zugabn; dä wenn ne aa seine Hasle e maniche

Stund vertreibn halfen, e Unterhalting hatt' er noch net mit ne

agefange. Weil er oder nu doch wieder ewos sogn mußt, un weil er schie

fruh war, doß sich a emol e Hos zu ne verlafen hatt, saht er zu dan

Frailein: »Sie wolln wuhl Eier dohar legn?«

»Zu dir har?« saht dos Hosenweibsbild, »nä, do ho ich käne miet. In

ganzen Dorf kriegt när der Paster-Gottfried, de Doktergretel un der

Schulfritz weliche; du stiehst gar net miet of men Zettel! Jeder

Lausbos ka aa kene kriegn!«

»Oder ich bin doch men Hasle esu gut; do, ich ho ne sugar die frische

Brunnekreß mietgenomme!«

»Na, sah emol aa«, saht dos Hosenmadel wieder, »do hast de doch dei

Fräd!«

Dodermit machet se sich fort; un wie se sich rimdrehet, sog der Paul,

daß se in Trogkerbel of'n Buckel e ganze Matz griene, blaae un rute

Eierle trug, -- 's mußt doch der Osterhos' gewasen sei. Un er machet

gerod ne Bargel nauf, wu ubn de Pfarr stand. »Na, do war'sch wieder

emol nischt!« wollt der Paul gerod sogn. Do market er of emol, wie er

en Gungs krieget, daß er bal ne ganzen Garten nogekollert wär.

»Do liegt dar Faulenzer un mir suchen ne beetweis'! Gieh in der Mühl,

Brut huln!« esu wecketn of emol sei Mutter auf. Une gruß e Wort ze

denken, nahm mei Paul dos kläne Wagel un trollet dermit fort. Ar war

sich oder, weß Gott, net enig, öb er dos an Nochmittig net eper när

getraamt hätt.

Ime sechse kam er mit sen Wagel vuller Brut wieder ehäm. Er machet

sich oder geleich hiner in Garten un hulet sen Maikatzelstrauß un

de Brunnegreß. Ne Strauß gob er seiner Mutter un mit dan Kräuterich

machet er sich hiner in Kuhnikelstall. Unerwags traf er ne Beier-Fried,

dar schie e zwanzig Gahr Gesell in der Schmied war. Dan derzehlet

der Paul die ganze Hosengeschicht von dan Nochmittig; un aa, daß dos

Hosenweibsen nauf noch der Pfarr gange war. Der Fried wußt weter

nischt derzu ze sogn. Wie se oder nei in Stall gucketn, do zug of emol

e haller Schein iber ne Fried sei Gesicht; ar hub dos Gungel auf, daß's

aa richtig sahe konnt, un do logn in Nest drinne finf kläne Dingeln,

-- gunge Hasle, noch uhne Haar, ganz nacket; un de Alte soß dernabn un

hatt' e Angst, daß niemand dan Dingeln ewos tue sollt.

Der Paul war gelicklich, der Osterhos' hätt'n kenne e ganz Schock Eier

hielegn, er wär net esu fruh gewasen! Kaum wagzebränge von Stall war

er. Der Beier-Fried nahm ne oder miet, un unerwags konnt ersch net

unerdricken seine Gedanken ze sogn: »Ja, su is nu, -- de Grußen kriegn

de Eier un de Klen de gunge Hasle!«

[Illustration]

[Illustration]

De Hitzwell'.

Der Dietzel-Edward hot schie racht, 's is net alles gut, wos von dan

Amerika rüber zu uns kimmt. War dan Sommer derlabt hoot, werd net

miet Uracht sogn: daß die domols dos Amerika aufgestöbert hobn, wär

net nötig gewasen. Wos hobn mer dä dervu? War bei uns net gut tut und

ausreißen muß, dar macht noch Amerika. Im die Leit wärsch nu net schod,

oder ich denk när immer: Wenn de Leit net wüßten wuhi, täten se kä dumm

Zeig machen. Heuer hoot uns nu dos Amerika übern grußen Wasser rüber

e racht feins Präsent gemacht, die uverschamte Gelut! Un weil bei de

gestudierten Leit a jeds Ding sein Name hobn muß, sahten se, 's hanlet

sich im »Hitzwelln«. Nu muß mer ruhig zugabn, e Jeds is en Fünkl Wärm

net gram. 's is aa net schie, wenns en de Fußzinning zammgefriert, oder

wies dan Summer bei uns haarging, dos gieht werklich über alles, wos

sich gehört. Der Vugeledwardnand hat heier zum erschten Mol in sen Labn

sei Pelzmitz waggetaa, die ar doch Tog un Nacht un Summer un Winter net

von Kopp krieget -- un der Vugeledwardnand werd in Harbest 69 Gahr! Der

Wurzelschmied saht schie: »Nu hobn mer zewingst emol gesah, daß die

Mitz net of dan Kopp agewachsen war!«

Ja, ja, bein Vugeledwardnand, do gings heuer pulisch haar. In seiner

Miene war der Grußtuteifel gefahrn, se wollt of ihre alten Tog noch

aus ihrn alten Gütel e »Pension« machn. Do war Ener von Gemeindeamt

rümgeloffen un hatt in jedn Haus gefregt, öb se net e paar Stöbn un aa

Betten nei leerstiehe hätten, 's möchten doch ewing Sommerfrischenleut

nochn Durf gezugn warn, dos gehöret zur Hebing des Fremdenverkehrs.

Na, bein Nand passet dos, in de Oeberstub kam doch kä Mensch nei und

Faderbetten gobs mehr wie genung. Und su stand nu miet in dan Blatt, wu

alles von Schiedorf neigedruckt war, e wing weit hinten dra:

Bei Eduard Ferdinand Vogel und Frau 2 Zimmer mit 4 Betten. Waldnähe.

Pension auf Wunsch im Hause. Preis nach Uebereinkunft.

De Minel hoot nu alles geta, üm die zwä Stöbn orndlich harzerichten.

Ein paar Faderbetten hatt se gestoppt, die bal bis nauf an die Deck

reicheten. Un aa in der Stub unten wur olles schie hargericht. Draußen

an Haus dra, die Milchzuber, wurn jedn Tog mit Sand gescheuert, daß se

när esu blitzeten. Der Nand mußt ofn Huf de ganzen Stä zamrachen un ne

Gartenzaun grü astreichn, un weil noch e Finkel Farb übrig war, hoot

er noch agestrichen, wosn uner de Händ kam, ne Rachen, de Heugobel,

de Schaufel, ja zuletzt sugar de Haustürstuffen. Nu sogt mer wuhl e

manichsmol, »Grün wär gut für de Agn«, oder daß für de Laderhusn gut

wär, ho ich noch net gehört! Ne Nand sei Laderhus hot von dar grün

Farb 's meste obkriegt. De schlachten Guschen in Durf nannten ne net

anersch wie ne »Grüne Vugel«, dodraus wur natürlich bal »der Papagei«,

un wies egal de Red von dan Hitzwellen gab, tauchet of emol der

Spitzname »Der Wellensittig« auf un dan Name hot er heit noch. Wie er

emol an Sonntig ofn Saal kam, spielet de Musik dan bekannten schien

alten Walzer, oder die Luderschbossen sange derzu: »Ferdinand, wie

schön bist du, in den _grünen_ Husen«. Ne Nand sei Molerkunst wur net

emol von seiner Miene richtig aerkannt. 's mocht wuhl an der Farb liegn

un net an Moler, daß se egal ofärbet. Mer konnt ofn Huf in der Hand

nahme, wos mer wollt, ollemol gabs grüne Händ dervu. An mesten druner

ze leiden hatt der Traugott, wos der Knacht war. Dar rannt de ganze

liebe Zeit mit grosgrüne Händ rim und de biesen Gunge hatten notirlich

nischt eiligersch ze tue, als ne Traugott ne Unerscheidingsname: »Der

Laabfrusch« azehänge. Daß nu der Traugott nischt sehrner wünschen tat,

als emol su en grün Abdruck in en Gesicht von su en Saugung zu sahe,

braucht en net ze wunnern. Un wie er nu mit Müh und Nut de Farb runer

hat von de Händ, bliebn nischt anersch übrig, wie in häßen Summer ofn

Huf in Fausthantsching ze hantieren, daß er net wieder grü aalief.

Wie gesaht, viel Fräd hatt ne Nand die Sommerfrischensach noch net

gebracht. Dos wur oder noch schlachter, wie de Mienel nu aafing, of die

Leit aus der Stadt ze warten. »Daß de dich orndlich aaziehst«, dos wur

jeden Tag de erschte Red; un derhinerhar kam geleich noch: »Un wenn

jemand kimmt, bist de net esu stöcksch, nä do bist de freundlich mit de

Leit. Mahr a net esuviel, un wenn de mich rufst, do bläkst de net esu,

daß die Leit geleich weißkriegn, daß se net zu »Hott un Hü« komme!« Un

der Nand zug nu schie früh sei Aermelgack a, tat de Laderhus orndlich

binden, daß de Bandle net im de Füß rimhinge, richtet sei blaae Scherz

na un dermlet in Huf rim. De Mienel gucket alle zwee Minuten emol zum

Fanster naus, öb net epper äs zun Huf reikäm. Der Knacht machet das

finkel Wertschaft bal ganz ellä. Fir wan sollt de der Nand a arben,

Kinner hatten se net, un sei Gütel wollt er aa net verkafen.

Die Azeig mocht epper 8 Tog in Blatt gestanden hob'n, da gucket 's

Mienel emol zun Fanster naus -- un richtig, do kam ne Steig rauf e

feiner Maa mit ener grußen Mapp unern Arm un machet gerod ufs Haus

zu. De Mienel blöket, wos se när konnt, dorchs ganze Haus: »Nand,

wu stackst de dä? Schar Dich doch har, alter Mahrtoffel!« Dar feine

Maa kam gerod noch racht, daß er der Mienel ihr feins Getu mit asahe

konnt. Endlich brachts ne Nand aus der Schupp raus un natirlich -- de

Händ ganz grü, er hatt e Hack geschliffen un die Hack war ne Nand bei

seiner Molwut a net aus'n Wag gange. De Mienel hat derweile dan fein

Harrn nei in der Stub geführt, mit der Scherz en Stuhl ogewischt un

gefregt, wos den Harrn zu Diensten wär. Der Harr saht, ar wünschet ne

Harrn Vogel in »einer durchaus wichtigen Angelegenheit zu sprechen«.

Wurauf de Mienel noch emol dorchs ganze Haus bläket. Der Nand dacht,

's tät brenne, er kam gesaust, wie er war un machet nei. Er gab dan

Harrn zum Willkomme de Hand. 's is ne a weder net aufgefalln, daß der

Maa in der Unterhalting egal of seine weißen Händle gucket, när emol

sog der Nand e Flackel dra und dacht bei sich: »Dar hot, mer scheint,

sen Gartenzaun aa ogestrichen«. Un er wollte schie fregn: »Sie hobn

wuhl Ihre Farb aa von Kramerdavid, do sei mer alle bäde bemogelt wurn!«

Der fremde Maa ließ oder ne Nand gar net ze Wort komme. Zeerscht

fing er aa von dan Fremdenstöbn, wie er oder weiter reden tat, kam

der Nand derhiner: Neiziehe wollt dar net. Wos der Nand do olles ze

hörn krieget, dos bracht ne von ener Angst in de anere. Noch en neu'n

Gesetz sollt der Nand ne Doktor bezohln müssen, wenn emol äs von dan

Stadtleiten de Budentrepp roosterzet, un wenn e klener Gung draußen ne

Kopp ze weit in Wassertrug neihielt, do wär der Nand an sen Tud schuld.

Der Nand höret schie, wie e ganze Familie Hals über Kopp die Treppen

reigesterzt kam und sog sich schie mit sen grün Rachen draußen ofn Huf

zamlasen, wos von dan Leiten übriggebliebn war. Der Nand dacht: »Aha,

dos is e Baumester, dar will e neie Trepp baue«. Un er saht, er könnt

net in sei Heisel neireißen, en Imbau hiel dos gar net mehr aus. Do

fing oder der Maa aa von sen Geschäft zu reden, un 's dauret werklich

a gar net lang, do war mei Nand in ener Haftpflichtversicherung

eigetraten. 's kostet ne Nand e paar Mark, oder wie er dan Herrn zor

Tür nausführn tat, do warsch ne schie esu lecht un er dacht, dar

kennts engtlich geleich emol ausprubieren. De Mienel hat derweile ubn

rümgefladert un noch emol die Fanster aufgerissen, dä die Stadtleit

hobn manichsmal anere Asichten wagn der Luft, oder die Mannsen kame

net rauf. Wie se nu sog, daß der Harr fort war, machet se of ihrn Nand

nei. »Nu du altes Schoof, en setten fein Harrn läßte wieder giehe? 's

nächste Mol war ich mit de Leit reden!« Se beruhigt sich erscht, wie

se höret, wos gewasen war. Daß de Sach Geld kosten tat, passet ihr net,

se saht oder: 's nächste Mol kimmt dos mit an der Azeig na, daß de wagn

der alten Trepp in dar Versichiring bist!« Noch ener Weil saht se oder

doch: »Nand, du bist in dein Labn e manichsmol die Trepp naufgeflugen

un 's hoot dir nischt gefahlt, die paar Mark hättst de derhalten könne!«

Noch e Paar Togn kam e anrer Maa mit en vierecking Köfferle. Der Nand

dacht geleich, er könnt wieder Gald lus warn und ging gar net erscht

nei. Ar machet sich erscht in Huf ze schaffen, dann machet er nei in

se Gärtel. Do kam a dar Maa wieder zor Tür raus; mit de Oeberstöbn

war, wies aussog, wieder nischt gewasen. Der Maa macht sich an Nand

na. 's war werklich ein freindlichs Mannel. Er saht geleich zun Nand,

öb er net emol ne guten Kognak prubiern wollt. Dogegn hatt der Nand

nischt eizewenden. Un -- hast de net gesah -- hat der Maa sei Köfferle

aufgemacht un e Gelasel eigeschenkt und gobs ne Nand hie. Der Nand tat

dan freindling Maa dan Gefalln un trank dos Gelasel aus. So kame nu in

der Red mitenaner, un do saht der freindliche Maa, daß der Spiritus esu

aufschlogn tät, un dan kame se wieder of de Stadtleit ze reden, daß

die für en setten Kognak ugelugn 2 Neigrosch gabn täten, derbei wur

noch e Kognak getrunken un de Minel kam gerod ze spät, daß se net mehr

verhinern konnt, daß der Nand für seine Sommergäst 6 Flaschen Kognak

bestellt hatt. Dar freindliche Maa machet wieder fort, und de Minel

prubieret geleich, öb's Brutschrankschloß noch schließen tat, un ob

der Schlissel abzeziehe ging, ihr warsch när, daß die Stadtleit, wenn

se käme, noch ewos von dan Kognak ze sahe kriegetn.

Noch dan freindling Maa verginge wieder e paar Tog, uhne daß sich

jemand gerührt hätt. De Miene fing schie aa griblich ze warn, un 's

gob Stunden, wu se of dos tottende Stadtvulk schimpfen tat, dos net

wüßt, wus an schensten wär. Der Nand tat die Stadtleit entschulding. Er

saht: »War weß wies is dos Gahr, emende hobn se käne Pfeng!« Er fing

nu aa, net mehr esu viel of seiner Toilett ze gabn. Er zog seine alten

Filzsocken wieder aa, un de Scherz un 's Halstüchel wurn net alle Tog

gewend.

Do, 's wor an en Dienstig, ging of emol die gruße Hitz lus. Der Nand

konnt gewiß ewos vertroong, -- ar kroch in Winter bal in Kachelufen

nei, -- oder dos war sugar ne Nand ze toll. Er rannt in Haus rimm, wie

e Löb in sen Käfig un suchet e kühls Flackel. De Miene ging ne aus'n

Wag; dar war aa net schie bei darer Hitz, oder de Weibsen sei in darer

Sach ewos gewuhnt, die kriechn doch an jeden Virmittig, wenn se in der

Küch traten, en Batzen Hitz wag. Der Nand rannt wuhl zun zahnten Mol de

Budentrepp nauf. (De Miene war mordsfruh, daß er in dar Versichering

war, dä daß dos mit ne Nand noch zu en schlachten End führn mißt, war

ihr bei seiner Rümfatzerei sicher wies Amen in der Kerch.) Der Nand

keuchet wie e Nilpfaar! Do fuhls ne zun erschten Mal ei, sichs ewing

lechter ze machen. Mit en Rucks hat er de blaae Scherz ronner un an

Kummetnal nagehängt. Dann perzet er de Trepp na. E' Schlenkrich -- un

de Aermelgack war nei in der Fremdenstub gefeuert. Wie er ne Gang

hinerging, flug aa noch 's Halstüchel of de Seit. Weter hatt ersch an

dan Tog net gebracht. Wie er wieder emol an Brutschrank vierbeifatzet,

sog er, daß de Mienel ne Schlissel hatt stacken lossen. Dos war ihr

aa när in der Hitz gepassiert, dä seit der Kognak drinne in Schrank

stand, hatt se ne Schlissel egal in der Tasch miet rümgetroong. Mei

Nand benutzet natirlich die Gelaangheet. Ar nahm sich fix e Flasch raus

un ne Schlissel stecket er aa in seiner Tasch. Hitz macht Dorscht.

Ob oder ackerat Kognak 's richtige zon Löschen is, weß ich net. Der

Nand schiens ze denken. Dar dacht: »Wenns när naß is!« Von Wasser war

er su wie su kä Freind. Oder e gescheiter Kerl darf kä dummes Luder

sei! Der Nand tat sich sei klä Schofsackel harsuchen und füllet aus

dar grußen Flasch sen Kognak nei. Erscht machets ne noch mehr Hitz,

oder wie er paarmal imgegossen hott, do schien sich de Hitz inne und

außen ausgleichn ze wolln; zewingst fuhl's ne Nand net mehr esu auf.

Ar verstecket erscht noch sei Flasch in Hackselkasten un dann leget

er sich of sen Kanapee un fing aa ze schloofen, daß mersch nuner bis

of der Weigeltwies' hörn tat. De Mienel hatt Besuch in der Küch, de

Meinertchrist war komme, un nu taten sich die beeden Weibsen über

de Hitz austauschen. Die Mienel hoot viermol Kaffee aufgegossen, e

setten Dorscht hatten se alle beede un se schwitzeten esu, daß se

sugar 's Koptüchel ronertaten. De Miene hatt e Zeppel un Butter ausn

Brutschrank gehult un do war ihr abn dos Mallär mit ne Schlüssel

passiert. Se merkets net ehrer, bis de Meinertchrist fortwar, wie se

de Butter nausräume wollt un net in Brutschrank konnt. Zeerscht fuhl

se natirlich of iehrn Nand, oder dar log in der Stub un schlief wie e

saligs Engele, när weß ich net, öb die aa sette Ratzer rausbränge, wie

se der Nand fertigbracht. De Miene wecket ne un freget su ganz samft

und ruhig: »Du hast wuhl ne Brutschrankschlissel net gesah?« Dr Nand

machet de Agn kaum auf. »Was gieht mich dei Brutschrankschlissel aa!«

murkset er aus sen Sprachrohr raus, dann höret mer ne wieder schlofen.

De Miene fing aa in Haus ze suchen, se hot überall rimgesucht, bluß

in Stall war se noch net. Der Nand dacht, 's möcht emende besser

sei, er ließ se net esu sehr an der Hackselkist naa un stand auf un

fing aa mit a ze suchen. Wie de Miene market, daß er selber ne Stall

durchferschtern tat, ging se naus ofn Huf. Der Nand machet sich fix

sei Flaschel noch emol voll un dann machet er aa naus un fing aa,

draußen rumzespektakeln. »Do hot mern Drack«, blöket er, »do ho ich

nu dan teiern Kognak gekaft un unneräs muß sich sei Schofsackel mit

Nordheiser voller machen! Schaff dan Schlissel wieder haar, oder 's

gibt ein heiligs Kreizdunnerwatter!« 's war doch nu gegn Ohmd un de

Hitz war net esu gruß mehr, do schwoll ne aa der Kamm wieder. De

Miene suchet in ganzen Haus noch ihrn Schlissel, un der Nand machet

sich fort in der Schenk, dä er saht, bei setten Zuständen gäbs doch

derham nischt ze assen. Der Miene war die Schlisselsach noch net racht

geheier. Kaum war der Nand naus, do fing se noch emol aa ze suchen. Se

strich aa emol mit der Hand dorch de Hackselkist -- do market se ewos

Harts. Wie se zugriff hatt se nen Nand seine Kognakflasche derwischt.

Se wär an liebsten in der Schenk geloffen un hätt dan alten betrugen

Dingerich de Flasch üm Kopp rimgehaa; oder se dacht aa: »Wart mei Nand,

dir war ich itzt emol zeign, war gescheiter is!« De Kognakflasche nahm

se oder un stecket se nauf in su e gruß Fremdenbett. Dann hulet se

sich noch ben Bäck e neis Brut und goß noch emol Kaffee auf, daß se

aa ihr Ohmdassen hatt. Der Nand kam im e zwölfe esu ehäm, daß er bal

de Haftflichtversichering gebraucht hätt. Sei Miene tat, als höret

se'n gar net. Wie er oder esu scheiheilig freget, öb se ne Schlissel

gefunden hätt, do mußt se tichtig eiratzen, daß se nischt soget. Der

Nand fräet sich schie, wenn se früh seine Husen wür aussuchen, der

Schlissel log drunten hinnern Dachgerinnel! 's war aa früh der Mienel

ihr Erschts, daß se ne Nand sein Sonntigsanzug zun Rämachen miet

nonernahm. 's dauret net lang, do höret er, wie se drunten mit ne

Ausklopper draufrümhahet. Der Nand feixet in sen Bett esu huhnackig wie

er när konnt un war fruh, daß er net in dan Husen drinestok, wos der

Mienel ihr greßter Herzenswunsch aa gewaasen wär!

Wenn se gedacht hatten, an dan Tog würsch net esu häß warn, do hetten

se sich geschnieten. Der Nand wollt mitn Traugott Heuwenden giehe, un

er machet sich's esu lecht wies ging. Ar bracht sugar sei Pelzmitz von

Kopf ronner un setzet die alte Zippelmitz auf, die noch von sen Voter

do war. Nu wullt ar sich noch sei Flaschel füllen un machet naus in

Stall an der Hackselkist naa! Wos war dä dos? Die Flasch war doch wag!!

Er freget geleich ne Traugott: »Warscht du epper in der Häckselkist?«

Der war oder net drine gewasen. Itze wursch ne Nand ewing eirisch.

Er docht oder: »Du willst när sah, öb epper de Mienel drhinnergekomme

is!« Der Mienel war oder nischt azemerken. Die bracht ne Kaffee rei un

tat net dergleichn. Wie se bluß ne Nand in Haus rumstöbern sog, saht

se: »Du suchst wuhl ewos?« Der Nand brummet für sich hie. De Mienel

hatt se net, sei Flasch, dos wußt er. Ar anglet sich nu sen Schlissel

wieder hinner ne Dachgerinnel vir un dacht bei sich: »Na, 's sei doch

noch 5 Flaschen do, do hulst du dir heit e anre!« Er konnt oder üm

Brutschrank rümschleichn wie wollt, -- allemol wenn er dacht, er wär

na, kam a schie de Mienel aus ener Tür raus un mei Nand hatt nischt.

Er mußt miet leern Flaschel mit ofn Fald, un wie ne dos wurmet, dos

ka mer sich doch denkn! Nochmittig üm dreie kam er wieder. Er wär bal

ausenanner geloffen, esu warm warsch ne. Ehemkomme un de Aermelgack

runnerziehe war äs. Do wur ne ewing lechter. Die Gack flug wieder nei

in der Fremdenstub. De Miene log schie wieder of der Lauer, mitn Kognak

war abn nischt. Der Nand wurde esu gratig, er wollt sichs oder aa net

esu marken lossen. Un die Hitz! Sugar sei Tobakpfeif wur ne ze warm.

Weil er oder doch net arben konnt, wenn er kä Pfeif in Maul hatt, do

stoppet er se net wieder, goß oder unten in Stiefel ewing Wasser nei,

daß när ewing rafeln tat, wenn er zug!

Bei uns im Arzgebirg': Heiteres aus dem Erzgebirge · 第 2 / 4 段