III.

Das schien eine Mauer, an die ich stieß,

ich falle furchtbar verletzt, das Haus dröhnt

in meinem Kopfe wider, schreit die Nacht

aus meinem Mund, und die Nasenflügel

knallen auf. Sterne, schießt

mir euern Schleim ins Gesicht!

Überbricht mich, denn ich will

nicht mehr leben, aber erstickt zugleich

vor meiner Wut. Ich fahre

in euren bettüberzogenen Himmel,

ich reiße die Laken des lieben Gottes herunter,

er soll nicht schlafen, wenn ich leide,

und nicht sitzen, wenn ich komm'.

Er soll nicht scheinen, wenn ich rufe,

nicht spielen, wenn ich vergeh' --

zittern vor dem Weltgericht, das hinter

meiner Stirn auffährt --

und wenn meine gebeulte Faust aufschlägt

soll er sich verteidigen, der Angeklagte,

der Hauptangeklagte unaussprechlicher Vergehn,

und der Einsame wird Richter sein

über ihn und seine vorgetäuschten Leben.

Der zerstörte Tasso: Ausgewählte Gedichte · 第 37 / 70 题