Auf Filzspuren kommt die Nacht.
Fisteldünne Stimmen, müd gemacht,
singen in den geschlossenen Zisternen
Lieder von unerhört aufgetanen Fernen.
Jetzt ziehn Legenden durch das Herz der Kranken.
Wie gekühlt von schmalen Scheiben Eis
fühlen sie die Stirn.
Es summen selige Gedanken
in dem verwundeten Gehirn.
Immer dunkler eingeträumt, kommt,
auf Filzspuren, mondangepflanzt, die Nacht.
Nun sehn sie sich, einer hinter dem andern, in ihren weißen
Nachtgewändern
und barfuß schreiten
auf Seide, Düften, Seligkeiten,
die sie unter die Füße hingedacht.