Vom Alter und von Sündenlast beschwert,
Von festgewurzelt argem Trieb gehalten,
Droh'n mir des Todes zwiefache Gestalten,
Und oft hab' ich mein Herz mit Gift genährt.
Auch kann ich, da die Kraft mir nicht beschert,
Nicht Leben, Liebe, Schicksal umgestalten,
Wenn fürder dein erleuchtend göttlich Walten
Nicht leitend, zügelnd mich die Wege lehrt.
Doch nicht genug, o Herr, wenn es mich treibt,
Dass meine Seele wieder dorthin fahre,
Wo du sie einst geschaffen aus dem Leeren,
Gib, wenn an ihr nichts Irdisches mehr bleibt,
Dass Reue ihr den halben Weg erspare
Zu seligem und reinem Wiederkehren.