Der goldne Kranz, sieh, wie er voll Entzücken
Das blonde Haar mit Blüten rings umfängt,
Es darf die Blume, die am tiefsten hängt,
Den ersten Kuss auf deine Stirne drücken.
Wie freudig das Gewand den langen Tag
Sich um die Schultern schliesst und wieder weitet
Am Hals, zu dem das Haar herniedergleitet,
Das dir die Wangen gern berühren mag.
Sieh aber hier, wie mit verschränkten Schnüren
Nachgiebig und doch eng das seidne Band
Beglückt ist, deinen Busen zu berühren.
Der Gürtel spricht: Lass mich die Lust geniessen,
Dass ewig meine Haft dich so umspannt --
Wie würden da erst Arme dich umschliessen!