Der König wird zufrieden sein mit dem Guindre. —

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Die schönen Mädchen kommen nicht mehr und beichten nicht mehr. — Sie

fürchten sich. —

Schwer lastet die Scheu, — wortlos wie der mürrische Winter, der seine

harten Hände auf die toten Fluren legt. — — — — Und der Frühling zieht

vorüber und der tanzende junge Sommer — — und locken umsonst.

Verdrossen laden die Maultiertreiber um halben Lohn die schweren Fässer

in die Leiterkarren.

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Don Pedro Ribas liest und zieht finster die Stirn: „— der ehrwürdige

Vater muß sich wohl geirrt und anderen Wein geschickt haben. — Das sei

doch nicht der alte Guindre, — gewöhnlicher ‚~Dulce del Color~‘, wie

jede andere Sorte aus Malaga“, schreibt man aus der Hauptstadt.

Täglich kommen die Sendungen zurück. Volle Fässer. Aus Lissabon, aus

Madrid, aus Saragossa. — — —

Der Abt kostet, — kostet — und vergleicht. Kein Zweifel, — es fehlt der

fremdartige würzige Duft.

Man holt den greisen Manuel, — der prüft und zuckt traurig die Achseln.

Ja, ja, der gute, alte Don Cesáreo, der hatte eine glückliche Hand;

mehr Segen als der junge Padre. — Doch das darf man nicht laut sagen;

— die Mönche raunen es einander zu. —

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Don Pedro sitzt Nacht um Nacht in seiner Zelle bei seltsamen Retorten,

und der Kerzenschein wirft den Schatten seines scharf geschnittenen

Profils an die kalkweiße Wand. — Seine langen, mageren Finger hantieren

an funkelnden Gläsern mit häßlichen, dünnen Hälsen. — Abenteuerliche

Werkzeuge und Kolben stehen umher. — Ein spanischer Alchimist! —

Vergessen die Observanz, — — — die ermatteten armen Mönche schlafen

tief und fest. — — — —

Das tut nicht gut! — Mit weißen Pulvern und den gelben, beißenden

Wässern Lucifers findest du nicht, was die schweigsame Natur in

verschlossene Bücher schrieb mit heimlichem Finger. — — —

Die Herzöge werden ihn wohl nie mehr trinken, den herrlichen, duftenden

Guindre! — — —

Wieder stehen die Fässer in Reih und Glied mit gärendem Moste gefüllt.

In jedem Gebinde ein anderer zerschnittener Stiefel, — der von dem

dicken Bruder Theodosio, — dort einer selbst vom alten Manuel. —

Vom toten Abt noch einer dort im Fasse links in der Ecke. — — — — — — —

— —

Und wieder kommt das andere Jahr, man kostet und prüft: gut ist der

Wein, aber Guindre ist es nicht; — +ein+ Faß nur birgt solchen.

Das in der Ecke mit dem Schuh des alten Abtes.

Die heimtückischen Champignons: und andere Geschichten · 第 81 / 149 题