Heute nacht hatte er von dem Worte geträumt; — jawohl, — gerade vor
wenigen Stunden:
Er war in den Herbst hineingeschritten, in eine fröstelnde Landschaft.
— Weidenbäume mit hängenden Zweigen. Das Laub tot auf allen Sträuchern.
— Dicht bedecken die abgefallenen Blätter die Erde, mit Wasserstaub
bestanden, als ob sie die sonnigen Tage beweinten, wo sie noch in
der Höhe — im Winde — gejauchzt und gezittert, — die silbergrünen
Weidenkinder. —
Es ist ein eigenes, trostloses Rauschen, wenn der Fuß durch die dürren
Blätter streift.
Ein brauner Pfad liegt zwischen wirren Sträuchern, die wie erstarrte
Krallen in die nasse Luft greifen. — — Er sieht sich auf diesem Wege
gehen. — Vor ihm humpelt ein altes Weib in Lumpen — tief gebückt — mit
einem Hexengesicht. — Er hört ihren Krückstock auf die Erde stampfen. —
Jetzt bleibt sie stehen.
Ein Sumpf liegt vor ihnen im Dunkel der Ulmen, und grüne Schwaden
decken die tückische Fläche. —
Die Hexe reckt ihren Krückstock aus — die Decke zerreißt.