Der Alte nimmt ihn an der Hand und führt ihn zum Altar. —

Das Bild des Gekreuzigten ragt stumm.

Schatten bewegen sich leise in den dunkeln Seitenlogen hinter

gebauchten, kunstvollen Gittern: — Schemen alter Stiftfräulein aus

vergessenen Zeiten, die nie mehr wiederkehren, — fremdartig —

entsagungsvoll wie Weihrauchduft.

Es rauschen ihre schwarzen seidenen Kleider.

Der Greis deutet zu Boden: „Hier tritt es fast zutage. Einen Fuß tief

unter den Fliesen, — lauteres Gold, ein breiter, leuchtender Streifen.

Die Adern ziehen sich über den alten Platz bis weit unter die Häuser.

— Wunderbar, daß die Menschen nicht längst schon darauf gestoßen sind,

als sie das Pflaster gelegt haben. — Ich allein weiß es seit vielen

Jahren und habe es niemandem gesagt. — Bis heute. — Keiner hatte ein

reines Herz —“

Die heimtückischen Champignons: und andere Geschichten · 第 53 / 149 题