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hier kommen die leergegessenen Büchsen wieder zurück und was ich sonst

nicht mehr brauche. Maman hat mir wieder viele Theesäckchen geschickt,

so daß ich das Theepäckchen nicht brauche und Du kannst es jetzt besser

gebrauchen.

Das Wetter ist wieder frühlinghaft, der Winter hat hier wenig Kraft.

Bald werden die Frühlingsblümchen kommen, die ersten Leberblümchen,

vielleicht auch schon bald in Ried!! Wie hab ich mich voriges Jahr auf

diese Tage gefreut und nun muß ich es wieder ein Jahr aufschieben, diese

kleinen Frühlingsfreuden in Ried. Ich muß jetzt immer an vergangenes

Jahr denken; Ausdauer ist jetzt alles, wir kennen jetzt bald keine

Tugenden mehr als diese. Laß sie uns üben, sonst können wir nicht Sieger

bleiben, weder draußen noch im Geiste. Die Lage in Europa wird immer

kritischer, verhängnis- und schicksalsvoller, für _alle_ Teile; der

ganze europäische Leib ist heute ergriffen. Es ist alles kindisch, was

man an kleinen persönlichen Wünschen an dieses Riesenschicksal hängt.

Die Gedanken quälen mich oft, daß am Ende der _ganze_ Leib unter der

Krankheit einst erschöpft zusammenbrechen wird. Das geistige Reich wird

bleiben, vielleicht (sogar gewiß!) um so stärker. Um diese Zukunft ist

mir nie bang, -- aber was wir am _äußeren_ Reich erleben werden, das

können wir heute wohl noch kaum ausdenken. Welche Zeit!! und dazu die

kleinen unschuldigen, ahnungslosen blauen Leberblümchen!

Sticke nur fleißig und recht schön und frei, Du Liebe; sticke alle

Sehnsucht hinein, aber auch allen _Mut_.

Ich schlaf jetzt warm und schön in meinem Schlafsack auf Heu und meine

oft, ich bin auf der Alm!

-- -- -- -- -- Einliegend ein Band Mombert. Die Schöpfung behalte ich

noch, die mich in vielem jetzt auch ungeheuer fesselt. -- -- --

Briefe, Aufzeichnungen und Aphorismen. Erster Band · 第 36 / 158 题