Das find ich eben nicht. --

»Und ungalant --«

Das gefällt mir.

»Und schüchtern gegen süsse Mädchen --«

Das läst sehr hübsch.

»Vergieb -- wenn dich meine Gesellschaft nicht wohl ergötzen kann, wie --«

Soll ich mich entfernen?

»O das meint ich nicht!«

Du bist vielleicht lieber einsam?

»So wollen wir zur Gesellschaft --«

O warum willst du das?

»Du versäumst«

(sie kickert und schielt zärtlich durch den Fächer nach ihn)

Salassin verstummt -- sie rükt näher an ihn -- er wird verwirrt -- sie

schmiegt sich liebvoll an ihn -- er zittert und rieß sich gern los --

Salassin! ruft eine Stimme: beide fahren erschrocken auseinander -- Sebald

tritt in die Laube.

Ach! ich wollte nicht stöhren -- die Gesellschaft wartet im Tanzsaale --

man fragte --

»So müssen wir dahin! -- sprach Salassin, und schöpfte freier Athem.

Wellmine gieng verstört an seinem Arme -- Sie kamen in den Saal. Die Musik

hallte entgegen, und die Tänzerreihen waren schon geordnet.

Sie doch -- Wellmine kirrt den rüstigen Landjüngling schon wieder! -- rief

eine Dame ihrem Tänzer zu.

Warum er nur mit Wellminen so vertraulich ist -- dachte eine Andere.

Ich glaube, er fände würdigere Gesellschafterinnen! -- sagte eine Dritte.

Er mag eben nicht besondern Geschmak haben -- eine Vierte.

Guirlanden um Die Urnen der Zukunft Eine interessante, originelle Familiengeschichte aus dem drei und zwanzigsten Jahrhunderte · 第 7 / 77 题