geworden, mit weit zerstreuter Arbeiterschaft, der Zahl nach am
stärksten in Sonnefeld, Weidhausen und Gestungshausen. In Sonnefeld
sind mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Korbflechterei thätig.
Die Korbflechterei ist erst am Anfang des ~XIX.~ Jahrhunderts
begonnen worden, hier wie im benachbarten Oberfranken, wo zuerst die
Weiden des Mainthals unentgeltlich das Material lieferten. Wie so
häufig waren wenig fruchtbare Ländereien, sowie die zersplitterten
Besitzverhältnisse von Grund und Boden der Anlaß zum Anfang von
Hausindustrien, so hier der Korbflechterei. Der Ausbreitung des
Korbflechtergewerbes entsprach die Ausdehnung des Absatzgebietes, zu
welchem Zwecke die Korbwaren-Großhändler schon in den zwanziger Jahren
des genannten Jahrhunderts bis Amerika vordrangen. Die einheimische
Weide reichte für den Bedarf nicht aus, und da aus mancherlei Gründen
Weidenkulturen nicht gepflegt wurden, so machte sich die Einfuhr
fremder Weiden nötig, besonders aus Preußen, Österreich und Frankreich.
In Oberfranken ist die Korbflechterei durchweg Hausindustrie, meist
in Dörfern der Bezirke Lichtenfels und Kronach; der Vertriebsort der
Ware ist Lichtenfels. Alle Hände der Familie sind auch in dieser
Hausindustrie beschäftigt, und je nach Kraft und Geschicklichkeit
ist die Arbeitsteilung durchgeführt. Die Korbwaren sind in einer
außerordentlich großen Artenzahl vorhanden, von dem kleinsten
Gegenstande von Eigröße bis zum Korb von der Größe eines Kubikmeters.
Dazu kommen noch Taschen, Spielzeug, Blumentische, Gartenmöbel und
viele andere Luxus- und Gebrauchsgegenstände.
[Sidenote: Feste Coburg.]
Beherrschend über der Stadt Coburg ragt wie ein Wachtposten im
lieblichen Itzthal inmitten eines Kranzes landschaftlicher Schönheit
die mächtige Feste Coburg empor (Abb. 140). Sie liegt auf dem
westlichen Vorsprung des 457 ~m~ hohen Bausenbergs und ist mit ihren
zackigen Türmen und Giebeln, Erkern und Söllern ein treffliches
Bild einer mittelalterlichen Burganlage und eine Stätte wechselnder
Geschichte. Im Jahre 1530 fand hier Luther Schutz und ein gastliches
Heim, und von hier aus soll zum erstenmale das Lied: »Ein' feste Burg
ist unser Gott« hinaus in die deutschen Lande geklungen sein. Ein
trauliches Gemach ist als Luther- oder Reformatorenzimmer (Abb. 141)
geschmackvoll ausgestattet, mit den Bildnissen Luthers, seiner Gattin
Katharina und einer Anzahl Reformatoren. Die Leiden des dreißigjährigen
Krieges gingen auch hier nicht spurlos vorüber, da 1632 die Stadt von
Wallenstein eingenommen wurde, die alte Feste sich brav verteidigte,
aber 1634 sich trotzdem ergeben mußte. Erst in der Mitte des ~XIX.~
Jahrhunderts wurde die Wiederherstellung der Burg vollendet, die nun
in neuer Schönheit erglänzt. Das am meisten malerische Gebäude ist
der mit Bogengängen verzierte Fürstenbau, wie andere Räume der Burg
mit Waffen und Kunstschätzen gefüllt, darunter eine Kupferstich-
und Holzschnittsammlung von 200000 Blättern. Die Feste Coburg,
auch »fränkische Krone« genannt, gewährt von ihren Wällen aus ein
prachtvolles Rundbild, von der Rhön über den dunklen Thüringerwald und
Frankenwald bis zum Fichtelgebirge, südwärts auf die sonnigen Berge des
fränkischen Jura.
[Illustration: Abb. 144. _Schloß Callenberg._
(Nach einer Photographie von Sophus Williams in Berlin.)]
[Sidenote: Neuses. Callenberg. Sonnefeld.]
Unweit Coburg am Sulzbache liegt das Dörfchen Neuses, wo Friedrich
Rückert seinen Liebesfrühling lebte und sang und wo vor seinem
Wohnhause (Abb. 142) im schattigen Garten dem Andenken des
vaterlandsliebenden Sängers eine Marmorbüste (Abb. 143) errichtet
wurde. In schönem, wildreichem Waldpark erhebt sich das herzogliche
Schloß Callenberg (Abb. 144), in gotischem Stile mit Zinnen, Türmen
und Erkern, eine hübsche Nachahmung einer mittelalterlichen Burg und
mit fürstlicher Pracht ausgestattet. Östlich von Coburg, im oberen
Thale des Bieberbachs liegt der Marktflecken Sonnefeld (1300 Einw.), im
Mittelpunkte des großen Gebiets, wo Korbflechterei als Hausindustrie
betrieben wird. Im ~XIII.~ Jahrhundert wurde Sonnefeld als
Cistercienserkloster gegründet, das aber nur drei Jahrhunderte bestand;
nur die Kirche erinnert heute noch an verschwundene Herrlichkeit.
Weit im bayerischen Franken liegen einige coburgische Gebietsteile
verstreut, das umfangreichste ist das an den Südhängen der Haßberge
ausgebreitete Gebiet mit dem Städtchen Königsberg (900 Einw.), in
fruchtbarem Gelände, wo Wein- und Obstbau getrieben wird.
[Sidenote: Banz. Vierzehnheiligen.]
Unsere Reise in Thüringen ist hier vollendet, aber der Wanderer wird
vom südöstlichsten Teile Thüringens nicht Abschied nehmen, ohne noch
einige Kilometer weiter ins Mainthal zu pilgern. Hier erhebt sich am
rechten Mainufer Kloster Banz, ein ehemaliges Dominikanerkloster,
jetzt eins der schönsten fränkischen Schlösser mit wertvoller
naturwissenschaftlicher Sammlung. Jenseits des weiten grünen Mainthales
oberhalb des bayerischen Städtchens Staffelstein steigen wir hinauf zum
Staffelberg (539 ~m~), wie der das Schloß Banz tragende Höhenzug schon
der Juraformation angehörig, durch steil abfallende Thalränder und auf
den Höhen durch wellige Tafellandschaften ausgezeichnet. Hier lassen
wir nochmals den Blick hinüberschweifen über die Wallfahrtskirche
Vierzehnheiligen bis zu den walddunklen Bergen Thüringens, südwärts in
die sonnigen Gefilde Bayerns. Treffend hat Scheffel diesen Platz in
seinem Wanderlied besungen:
Wohlauf, die Luft geht frisch und rein,
Wer lange sitzt, muß rosten;
Den allersonnigsten Sonnenschein
Läßt uns der Himmel kosten.
Jetzt reicht mir Stab und Ordenskleid
Der fahrenden Scholaren,
Ich will zu guter Sommerszeit
Ins Land der Franken fahren!
. . . . . . . . . . . .
Zum heiligen Veit von Staffelstein
Komm ich emporgestiegen
und seh' die Lande um den Main
Zu meinen Füßen liegen:
Von Bamberg bis zum Grabfeldgau
Umrahmen Berg und Hügel
Die breite, stromdurchglänzte Au --
Ich wollt', mir wüchsen Flügel.
. . . . . . . . . . . .
Einsiedel, das war mißgethan,
Daß du dich hubst von hinnen,
Es liegt, ich seh's dem Keller an,
Ein guter Jahrgang drinnen.
Hoiho! die Pforten brech' ich ein
und trinke, was ich finde ...
Du heiliger Veit von Staffelstein,
Verzeih mir Durst und Sünde!
[Illustration: Abb. 145. _Sächsisches Wappen_ (nach Keßler von
Sprengseysen, Topographie von Coburg v. Jahre 1781).]
Statistische Übersicht.
============================================+=============+===========
|Flächeninhalt|Bevölkerung
| in ~qkm~ | (1895)
============================================+=============+===========
| |
~a~) _Ernestinische Länder._ | |
| |
Großherzogtum Sachsen-Weimar | 3615 | 339200
Herzogtum Sachsen-Meiningen | 2468 | 234000
" Sachsen-Coburg-Gotha | 1958 | 216600
" Sachsen-Altenburg | 1324 | 180300
| |
~b~) _Schwarzburgische Fürstentümer._ | |
| |
Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt | 941 | 88700
" Schwarzburg-Sondershausen | 862 | 78100
| |
~c~) _Reußische Fürstentümer._ | |
| |
Fürstentum Reuß älterer Linie | 316 | 67500
" Reuß jüngerer Linie | 826 | 132100
| |
~d~) _Königreich Preußen._ | |
| |
Regierungsbezirk Erfurt mit Ausnahme von | |
Nordhausen und eines Teils der Grafschaft | |
Hohnstein etwa | 3450 | 391000
| |
Vom Regierungsbezirk Merseburg die Kreise | |
Zeitz, Naumburg, Weißenfels, Querfurt, | |
Eckartsberga und Teile der Kreise | |
Sangerhausen und Merseburg etwa | 2715 | 337000
| |
Vom Regierungsbezirk Cassel der Kreis | |
Schmalkalden " | 280 | 34000
| |
~e~) _Königreich Bayern._ | |
| |
Vom Regierungsbezirk Oberfranken die | |
Bezirksämter Kronach, Naila, Stadtsteinach | |
und Teile der Bezirksämter Münchberg und | |
Hof nebst der Stadt Hof etwa | 1140 | 130000
Übersicht der geologischen Formationen.
~I.~ _Archäische Formationsgruppe._
~II.~ _Paläozoische Formationsgruppe._
1. Kambrische Formation.
2. Silur.
3. Devon.
4. Karbon.
~a~) Unter-Karbon (Kulm).
~b~) Ober-Karbon (produktive Steinkohlenformation).
5. Permische Formation (Dyas).
~a~) Rotliegendes.
~b~) Zechstein.
~III.~ _Mesozoische Formationsgruppe._
1. Trias.
~a~) Buntsandstein.
~b~) Muschelkalk.
~c~) Keuper.
2. Jura.
~a~) Lias.
~b~) Dogger (brauner Jura).
~c~) Malm (weißer Jura).
3. Kreideformation.
~IV.~ _Känozoische Formationsgruppe._
1. Alt-Tertiär.
2. Jung-Tertiär.
~V.~ _Quartäre Formation._
~a~) Diluvium.
~b~) Alluvium.
Litteratur.
Nur einige der wichtigsten Werke sind hier genannt:
¯F. Regel¯: Thüringen. Ein geographisches Handbuch. 3 Bde. Jena,
1892-1896.
Behandelt im weitesten Umfange Land, Biogeographie und
Kulturgeographie und ist eine außerordentlich fleißige und
verdienstvolle Arbeit.
¯Fr. Regel¯: Entwickelung der Ortschaften im Thüringerwald.
Ergänzungsheft Nr. 76 zu Petermanns Mitteilungen. Gotha. 1884.
Gibt eine Darstellung der Verkehrsentwickelung und der Siedelung
unter Heranziehung eines reichen Urkundenmaterials.
¯Fr. Regel¯: Forstwirtschaft in Thüringen. Geographische Blätter. Bd.
~XV.~ Bremen, 1892.
Bespricht die Verbreitung und Kultur des Waldes im Thüringerwald.
¯F. Spie߯: Physikalische Topographie von Thüringen. Weimar, 1875.
Ist eine eingehende und heute noch wertvolle Beschreibung aller
physischen Verhältnisse des ganzen thüringischen Gebiets.
¯H. Pröscholdt¯: Der Thüringerwald und seine nächste Umgebung.
Forschungen zur deutschen Landes- und Volkskunde. ~V.~ Bd.
Stuttgart, 1891.
Gibt eine auf dem neuesten Standpunkt stehende Darstellung der
geologischen Verhältnisse und ihrer Entwickelung.
¯C. Kaesemacher¯: Die Volksdichte der Thüringischen Triasmulde.
Forschungen zur deutschen Landes- und Volkskunde. ~VI.~ Bd.
Stuttgart, 1892.
Untersucht die Volksdichte mit Rücksicht auf die geologischen
Verhältnisse des Bodens.
¯H. Leinhose¯: Bevölkerung und Siedelungen im Schwarzagebiet.
Inaugural-Dissertation. Halle a. d. S., 1890.
Untersucht die Volksdichte mit Rücksicht auf Höhenstufen.
¯J. Bühring und L. Hertel¯: Der Rennsteig des Thüringerwaldes. Jena,
1896.
Das beste Buch über den Rennsteig mit wertvollen geschichtlichen
Untersuchungen.
¯E. Sax¯: Die Hausindustrie in Thüringen (Sammlung
nationalökonomischer und statistischer Abhandlungen), 3 Hefte.
Jena, 1884-1888.
Eingehende wirtschaftsgeschichtliche Studien mit Angaben über
Innungen u. s. w.
¯H. Gebhardt¯: Zur bäuerlichen Glaubens- und Sittenlehre. Gotha, 1895.
Schildert Leben und Denken des Flachlandbauern Thüringens, seine
Sitten und Bräuche und seine Stellung zu Glauben und Kirche.
¯H. Größler¯: Führer durch das Unstrutthal von Artern bis Naumburg. 2
Teile. Freiburg a. d. U., 1892 u. 1893.
Mit besonderer Rücksicht auf Ortsgeschichte.
¯A. Trinius¯: Thüringer Wanderbuch. 6 Bde. Minden, 1886-1896.
Gemütvolle Schilderungen mit Beziehungen auf Ortsgeschichte und
Sage.
¯Anding und Radefeld¯: Thüringen (Meyers Reisebücher). 13. Aufl.
Leipzig, 1896.
Das handlichste und zuverlässigste Reisebuch über den größten
Teil Thüringens.
¯Specialkarte des Deutschen Reichs¯: 1 : 100000, herausg. von den
preußischen, sächsischen und bayerischen Generalstäben.
Für unser Gebiet sind 28 Blätter nötig, die nach dem Zeitpunkt
ihrer Herstellung sehr ungleichwertig sind.
¯F. Beyschlag¯: Geognostische Übersichtskarte des Thüringerwalds,
1 : 100000, herausg. von der Kgl. Preuß. Geologischen
Landesanstalt. Berlin, 1897.
Ist die beste geologische Karte und für das Studium unentbehrlich.
¯R. Lepsius¯: Geologische Karte des Deutschen Reiches in 27 Blättern.
1 : 500000. Gotha, 1897.
Unser Gebiet ist in den Blättern 13, 14, 18 und 19 dargestellt,
die geologische Darstellung von großer Anschaulichkeit.
¯Andrees Handatlas¯, Blatt Thüringen 1 : 500000. Bielefeld u.
Leipzig, 1898.
Die beste Übersichtskarte kleinen Maßstabes mit reichem Inhalt.
+----------------------------------------------------------------+
| Anmerkungen zur Transkription |
| |
| Inkonsistenzen wurden beibehalten, wenn beide Schreibweisen |
| gebräuchlich waren, wie: |
| |
| anderen -- andern |
| andererseits -- anderseits |
| angewandt -- angewendet |
| Buntsandstein-Scholle -- Buntsandsteinscholle |
| Eichsfeldes -- Eichsfelds |
| Frankenwaldes -- Frankenwalds |
| Gebietes -- Gebiets |
| Gerbersteines -- Gerbersteins |
| gewerbefleißig -- gewerbfleißig |
| Kemenate -- Kemnate |
| Komthurei -- Komturei |
| Mainthales -- Mainthals |
| Massemühle -- Massenmühle |
| slavische -- slawische |
| Stufenlandes -- Stufenlands |
| Tabakpfeifen -- Tabakspfeifen |
| Thüringerwaldes -- Thüringerwalds |
| |
| Interpunktion wurde ohne Erwähnung korrigiert. |
| Im Text wurden folgende Änderungen vorgenommen: |
| |
| S. 9 »Pophyre« in »Porphyre« geändert. |
| S. 10 »Bischofsitzen« in »Bischofssitzen« geändert. |
| S. 12 »Christenthums« in »Christentums« geändert. |
| S. 27 »Orlaugaus« in »Orlagaus« geändert. |
| S. 42 »Müncheberger Gneisgebiet« in »Münchberger Gneisgebiet« |
| geändert. |
| S. 46 »gewundenenen« in »gewundenen« geändert. |
| S. 47 »Hockerode« in »Hockeroda« geändert. |
| S. 50 »mitleren« in »mittleren« geändert. |
| S. 50 »Adlerberg« in »Adlersberg« geändert. |
| S. 50 »Linie Mengersreuth-Steinach« in »Linie |
| Mengersgereuth-Steinach« geändert. |
| S. 52 »verhältniswäßig« in »verhältnismäßig« geändert. |
| S. 55 »Sigmundsburger« in »Siegmundsburger« geändert. |
| S. 56 »Sigmundsburg« in »Siegmundsburg« geändert. |
| S. 56 »Adlerberg« in »Adlersberg« geändert. |
| S. 68 »wiedergespiegelt« in »widergespiegelt« geändert. |
| S. 86 »Inselwasser« in »Inselswasser« geändert. |
| S. 90 »Wahrscheinlichleit« in »Wahrscheinlichkeit« geändert. |
| S. 94 »Co-Coburg« in »Coburg« geändert. |
| S. 98 »Länder« in »Ländler« geändert. |
| S. 110 »in natürlichen« in »in natürlichem« geändert. |
| S. 113 »und seine Genossen« in »er und seine Genossen« |
| geändert. |
| S. 114 »ein herzogliche« in »eine herzogliche« geändert. |
| S. 117 »bei Zerstörung« in »bei der Zerstörung« geändert. |
| S. 118 »J. M. Kraus« in »G. M. Kraus« geändert. |
| S. 125 »entlang der Muschelkalkzug« in »entlang dem |
| Muschelkalkzug« geändert. |
| S. 126 »Tennstädt« in »Tennstedt« geändert. |
| S. 127 »ehemaliege« in »ehemalige« geändert. |
| S. 128 »Holzthalleben« in »Holzthaleben« geändert. |
| S. 129 »Jahrundert« in »Jahrhundert« geändert. |
| S. 134 »angepflanzt wurden« in »angepflanzt worden« geändert. |
| S. 139 »Das Obere Eichsfeld« in »Das obere Eichsfeld« geändert.|
| S. 143 »zerstört wurde« in »zerstört wurden« geändert. |
| S. 146 »569 m Heiligen Berges« in »569 m hohen Heiligen |
| Berges« geändert. |
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