heiß’ ich einen gesunden Schlaf, wenn ich den hätte! So gut schläft kein
König. Freut mich, daß der Junge noch lebt und schnarcht. Heda!
Hänschen!“ — „Schön guten Morgen, Herr König! Schon so frühe?“ fragte
Hänschen. „Wünsche wohl geruht zu haben!“ sprach der König. „Danke,
gleichfalls!“ sprach Hänschen. „Kannst auf meine Rechnung drunten beim
Wirt frühstücken und zu Mittag essen, aber abends bist du wieder hier
oben, magst du?“ sprach und fragte der König. „Ei, freilich wohl,“ sagte
Hänschen; „drei Nächte müssen’s sein.“
Wie Hänschen zum Wirte kam, wunderte der sich sehr und fragte: „Nun?
Noch lebendig? — Aber das Gruseln wird man doch gelernt haben in
heutiger Nacht?“ — „Nicht rühran!“ erwiderte Hänschen. Da fing es dem
Wirt selber an, vor Hänschen über und über zu gruseln. Hänschen ließ
sich’s wohl sein auf des Königs Rechnung und sorgte sich nicht um diese,
und als es Abend wurde, war er schon wieder oben im Spukschloß, und
machte sich sein Feuer an. Auf einmal prasselte es droben im
Schornstein, als breche alles in tausend Trümmer, und da kam ein Kerl
heruntergefahren, der war aber nur halb. „Na,“ sagte Hänschen: „Was soll
denn das sein? Da fehlt ja noch eine Halbschied, anderthalb Mann sind
doch noch keine Gesellschaft.“ Kaum hatte Hänschen das gesagt, bautz!
kam die andre Hälfte nachgefallen, mitten in das Feuer. Hänschen nahm
die beiden Hälften, warf sie aus dem Kamin in die Stube, und brachte
sein Feuer wieder in Ordnung. Wie er damit zustande war und umschaute,
war aus den beiden Hälften ein einziger Kerl geworden, aber kein
schöner, der saß auf Hänschens Stuhl.
„Platz da!“ schrie Hänschen, „hier sitze ich, marsch, oder ich halbier’
dich mit dem Schnitzelmesser.“
Auf einmal polterte es wieder im Schornstein, Totenbeine und Schädel
prasselten herab und noch einige Männer vom greulichsten Aussehen.
„Guten Abend, meine Herren!“ sagte Hänschen; „Sie sind doch _ganze_
Männer, das laß ich mir gefallen. Gehören vielleicht in die Familie
Schön? Ach, wie schade, daß kein Spiegel im Zimmer hängt. Womit könnt’
ich Ihnen denn eigentlich dienen?“ — Die Männer sahen Hänschen mit
furchtbaren Blicken an, einer nahm die Totenbeine, es waren gerade neun,
und stellte sie als Kegel auf, die andern nahmen die Schädel und rollten
sie nach den Kegeln.
„Kegel schieben tu’ ich für mein Leben gern!“ sagte Hänschen, „erlauben
Sie nicht, daß ich auch mitspiele? Spielen Sie Brettspiel oder Partens?
Ums Partiegeld? Wie?“
„Hast du Geld?“ fragten die Männer grimmig.
„_Oui!_“ sagte Hänschen, und fuhr in die Tasche und klimperte.
„Nun so schieb’ an!“ schrie einer der Männer und reichte ihm einen
Totenschädel dar.
„Mit Verlaub, das ist eine eckige Kugel. Gebt her, da hab’ ich eine
Drehbank stehen, wollen sie hübsch rund drehen, damit wir gut alle neun
treffen.“ Sprach’s und setzte sich, und drehte die Schädel rund. Dann
ging das Spiel an, Hänschen schob gut, aber die Männer schoben noch
besser, Hänschen verlor etwas, und das Spiel fing wieder an, Hänschen
schob und rief freudig: „Alle neun!“ — „Nein, zwölf!“ riefen die Männer
mit dumpfem Ton, und verschwanden mit Knochen und Schädeln, und die alte
Uhr auf dem Schloßturm schlug zwölf. „Nun so was!“ rief Hänschen. „Ist
das auch eine Manier? Erst locken sie mir mein bißchen Geld ab, und nun
ich gut schiebe, machen sie sich aus dem Staube.“ Darauf legte er sich
wieder in das Bett, das heute ganz ruhig blieb, und schlief bis an den
hellen Morgen.
„Heute wird er wohl nicht mehr am Leben sein,“ sprach der König, als er
auf Hänschens Zimmer zuging, „ich höre ihn nicht wie gestern schnarchen,
wird wohl aus sein mit ihm.“ Aber Hänschen ermunterte sich sehr schnell
und sprach: „Wünsche wohl geruht zu haben, Majestät!“ — „Gleichfalls,
danke schön!“ antwortete der König. „Wie ging es diese Nacht?“ — „Recht
hübsch, danke der gütigen Nachfrage, Herr König!“ antwortete Hänschen.
„Es war eine Sorte Schlotfeger da, sie kamen zum Schornstein
heruntergefahren und wir haben mit Totenbeinen gekegelt.“ Dem König
schauerte die Haut und er sagte: „Aber das ist ja ganz gruselig!“ — „Was
denn, Herr König?“ fragte Hänschen. „Das — eben!“ erwiderte der König.
„Nun Glück zu, zur dritten Nacht!“
„’s ist doch recht fatal, daß ich nimmermehr das Gruseln lerne!“ sprach
Hänschen zu sich selbst, als die dritte Nacht herbeikam. Auf einmal
entstand ein großer Rumor, sechs Männer traten in das Zimmer, die trugen
eine Totenlade auf der Bahre, stellten sie vor Hänschen hin und
verschwanden. Hänschen dachte: „Wer mag da drinnen liegen?“ Und öffnete
den Sarg. Da lag einer drin, der war steif und eiskalt. — „Ach, den
friert, er ist ganz steif vor Frost,“ sagte Hänschen, „den muß ich
wärmen!“ hob den Toten aus dem Sarge und trug ihn an sein Feuer, aber er
blieb kalt. „Der muß ins Bette, da wird er schon erwarmen“ — und nahm
ihn und legte ihn ins Bette, und sich dazu. Nach einer Weile wurde der
Tote warm und wachte auf, und machte sich breit und sagte: „Wer hat dich
geheißen mich in meiner Ruhe stören? Jetzt sollst du sterben!“ — „Ist
das eilig?“ fragte Hänschen, packte jenen rasch an, warf ihn in die
Totenlade, den Deckel darauf, und schraubte denselben schnell zu. Da
kamen gleich die sechs Männer wieder, die hoben den Sargkasten auf und
trugen ihn fort.
Bald darauf trat ein greulicher Riese herein, mit großem langem Bart,
der schrie: „Wurm! Jetzt mußt du sterben! Du mußt mit mir!“ — „Ich gehe
nicht mit dir!“ sagte Hänschen. „Es pressiert mir nicht; ich habe noch
zu tun, wie du siehst!“ und setzte sich an die Drehbank, und trat das
Rad, und drehte die Spindel, und hielt den Meißel an das Werkholz. Der
Riese bog sich über das Rad her und wollte Hänschen fassen. Mit einem
Male schrie er aber laut: „Au! Au! Mein Bart, mein Bart!“ Es war das
Ende des Bartes zwischen die Darmsaite, die das Rad umschwingen half,
gekommen und hatte sich durch das schnelle Drehen festgewickelt und zog
nun den ganzen Kopf nach sich, und Hänschen trat frisch darauf los und
sagte: „Kerl, hab’ acht, jetzt drehe ich dir deine große Nase ab, und
drehe dir die Augen aus, und drehe aus deinem dicken Kopf eine
Kegelkugel, so wahr ich Hänschen heiße!“ Da gab der Riese die besten
Worte, Hänschen solle ihn gehen lassen, er wolle ihm auch die drei
Kisten voll Gold zeigen, eine sei dem König, die zweite sei den Armen
bestimmt, die dritte wolle er ihm schenken. „Nun wohl,“ sagte Hänschen,
„gib das Ding her, aber bis ich’s habe, bleibst du in den Bock gespannt
und trägst die Drehbank auf deinen Schultern.“
Das war ein sehr unbequemes Tragen, die Bank auf den Schultern, und den
Bart ins Rad verflochten, das zog. Der Riese ging nun in ein andres
Zimmer voran und zeigte Hänschen die Kisten voll Gold. Indem schlug es
zwölfe, und da verschwand er, und die Drehbank stand ohne Träger.
Hänschen war es, als ob die Kisten auch Miene machten zu verschwinden,
da rief er: „Halt, halt!“ und faßte sie und hielt sie fest, und zog sie
hinüber in sein Zimmer, worauf er sich schlafen legte, wieder ohne
Gruseln.
Am andern Morgen kam der König und fragte: „Nun, _diese_ Nacht war dir’s
doch ganz gewiß recht gruselig?“
„Wieso denn, Herr König?“ fragte Hänschen. „Ich habe eine Kiste voll
Gold geschenkt bekommen, auch eine für Euch und eine für die Armen. Muß
es einem gruselig werden, wenn man Gold geschenkt bekommt?“
„Du hast Großes vollbracht!“ sprach der König. „Durch deine
Furchtlosigkeit hast du das Schloß von den Poltergeistern befreit, und
den verzauberten Schatz an das Licht gezwungen. Du sollst auch deinen
Lohn haben und meine Tochter heiraten!“
„Obligiert, Herr König!“ sagte Hänschen, „es ist aber doch schade, daß
ich heiraten soll und bin noch so dumm, daß ich noch nicht das Gruseln
gelernt habe.“ —
„O, mein lieber Sohn und Schwiegersohn!“ erwiderte der König. „Heirate
du nur, da wird sich alles finden. Es hat schon mancher das auch nicht
gekonnt und hat geheiratet, und da ist er außerordentlich gruselig
geworden, und hat die Gänsehaut nicht wieder loswerden können.“
„Selbige Hoffnung freut mich, Herr König!“ rief Hänschen vergnügt aus.
Bald war herrliche Hochzeit, Hänschen war sehr glücklich, sehr reich und
hatte eine wunderschöne Frau, doch sagte er: „Weiß nicht, wie lange es
noch dauern soll, bis ich’s Gruseln lerne.“
„Nun warte, Hänschen! Dich soll es doch noch gruseln,“ sprach zu sich
selbst die junge Königin, Hänschens Gemahlin, ließ einen Eimer Wasser
mit kleinen Gründlingen und Ellritzen herbeischaffen, und da Hänschen
schlief, nahm sie ihm die Bettdecke weg und schüttete den Eimer voll
Wasser und Fischlein über Hänschen her. „Brrrr!“ fuhr er auf und
schnapperte vor Kälte. „Mir träumte, ich wäre in den Fischteich
gefallen. — Brrrr! Es gruselt mich, es gruselt mich! Hab’ eine
Gänsehaut, wie ein Reibeisen! Siehst du, liebe Frau? Endlich _nun_ —
_nun_ kann ich das Gruseln, nun kann ich das Gruseln.“ —
Alphabetisches Verzeichnis der Märchen.
(Die Ziffern bedeuten die Seitenzahl.)
Affen, Von zwei 432
Aschenbrödel 364
Bade, Der König im 192
Bärenhäuter, Rupert der 392
Blaubart, Das Märchen vom Ritter 400
Braut, Die schöne junge 167
Bruder Sparer und Bruder Vertuer 390
Das Dornröschen 311
Das Gruseln 442
Das Kätzchen und die Stricknadeln 218
Das Märchen vom Mann im Monde 191
Das Märchen vom Ritter Blaubart 400
Das Märchen vom Schlaraffenland 279
Das Märchen von den sieben Schwaben 15
Das Mäuslein Sambar, oder die treue Freundschaft der Tiere 338
Das Nußzweiglein 114
Das Rebhuhn 96
Das Rotkäppchen 90
Das Tränenkrüglein 165
Däumling, Der kleine 199
Der alte Zauberer und seine Kinder 119
Der beherzte Flötenspieler 181
Der goldne Rehbock 109
Der Hahn und der Fuchs 345
Der Hase und der Fuchs 176
Der Hasenhüter 186
Der kleine Däumling 199
Der König im Bade 192
Der Mann ohne Herz 128
Der Mann und die Schlange 342
Der Mönch und das Vögelein 291
Der Müller und die Nixe 247
Der Richter und der Teufel 146
Der Schmied von Jüterbogk 64
Der Teufel ist los oder Das Märlein, wie der Teufel den Branntwein
erfand 57
Der Wacholderbaum 372
Der weiße Wolf 385
Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel 219
Der Zauberwettkampf 206
Des Hundes Not 274
Des kleinen Hirten Glückstraum 267
Des Königs Münster 264
Die beiden kugelrunden Müller 142
Die dankbaren Tiere 418
Die drei dummen Teufel 411
Die drei Federn 157
Die drei Gaben 226
Die drei Hochzeitsgäste 174
Die drei Hunde 325
Die drei Musikanten 238
Die Goldmaria und die Pechmaria 99
Die Hexe und die Königskinder 285
Die Katze und die Maus 439
Die Knaben mit den goldnen Sternlein 368
Die Kornähren 170
Die Lebensgeschichte der Maus Sambar 349
Die schöne junge Braut 167
Die sieben Geißlein 294
Die sieben Raben 159
Die sieben Schwanen 317
Die verzauberte Prinzessin 51
Die vier klugen Gesellen 421
Die Probestücke des Meisterdiebes 39
Dornröschen, Das 311
Essigkrug, Mann und Frau im 212
Federn, Die drei 157
Flötenspieler, Der beherzte 181
Gaben, Die drei 226
Geißlein, Die sieben 294
Gesellen, Die vier klugen 421
Gevatter Tod 123
Goldener 253
Goldhähnchen 404
Goldmaria, Die, und die Pechmaria 99
Gott Überall 178
Gruseln, Das 442
Hahn, Der, und der Fuchs 345
Hans im Glücke 150
Hänsel und Gretel 81
Hase, Der, und der Fuchs 176
Hasenhüter, Der 186
Herz, Der Mann ohne 128
Hexe, Die, und die Königskinder 285
Hirsedieb 104
Hirten, Des kleinen, Glückstraum 267
Hochzeitsgäste, Die drei 174
Holgott, Vogel, und Vogel Mosam 430
Hunde, Die drei 325
Hundes, Des, Not 274
Kätzchen, Das, und die Stricknadeln 218
Katze, Die, und die Maus 439
Knaben, Die, mit den goldnen Sternlein 368
Kornähren, Die 170
Lebensgeschichte, Die, der Maus Sambar 349
Mann, Der, ohne Herz 128
Mann, Der, und die Schlange 342
Mann im Monde, Das Märchen vom 191
Mann und Frau im Essigkrug 212
Märchen, Das, vom Ritter Blaubart 400
Märchen, Das, vom Schlaraffenland 279
Märchen, Das, von den sieben Schwaben 15
Mäuslein Sambar, Das, oder die treue Freundschaft der Tiere 338
Meisterdiebes, Die Probestücke des 39
Mönch, Der, und das Vögelein 291
Müller, Der, und die Nixe 247
Müller, Die beiden kugelrunden 142
Münster, Des Königs 264
Musikanten, Die drei 238
Nixe, Der Müller und die 247
Nußzweiglein, Das 114
Oda und die Schlange 224
Prinzessin, Die verzauberte 51
Probestücke, Die, des Meisterdiebes 39
Raben, Die sieben 159
Rebhuhn, Das 96
Rehbock, Der goldne 109
Richter, Der, und der Teufel 146
Rotkäppchen, Das 90
Rupert, der Bärenhäuter 392
Schlange, Oda und die 224
Schlaraffenland, Das Märchen vom 279
Schmied, Der, von Jüterbogk 64
Schneeweißchen 297
Schneiderlein, Vom tapfern 5
Schwaben, Vom, der das Leberlein gefressen 34
Schwan, kleb an! 331
Schwanen, Die sieben 317
Sieben Raben, Die 159
Sieben Schwaben, Das Märchen von den 15
Sieben Schwanen, Die 317
Siebenschön 259
Sparer, Bruder, und Bruder Vertuer 390
Star und Badewännlein 137
Tapfern Schneiderlein, Vom 5
Teufel, Der, ist los 57
Teufel, Der Richter und der 146
Teufel, Die drei dummen 411
Teufel, wie der den Branntwein erfand 57
Tiere, Die dankbaren 418
Tischlein, deck dich, Esel, streck dich, Knüppel aus dem Sack 229
Tod, Gevatter 123
Verzauberte Prinzessin, Die 51
Vogel Holgott und Vogel Mosam 430
Vom Hühnchen und Hähnchen 171
Vom Schwaben, der das Leberlein gefressen 34
Vom tapfern Schneiderlein 5
Vom Zornbraten 69
Von dem Wolf und den Maushunden 436
Von zwei Affen 432
Wacholderbaum, Der 372
Wettlauf, Der, zwischen dem Hasen und dem Igel 219
Wolf, Der weiße 385
Wolf, Von dem, und den Maushunden 436
Zauberer, Der alte, und seine Kinder 119
Zauberwettkampf, Der 206
Zitterinchen 359
Zornbraten, Vom 69
Inhalt.
Seite
Vom tapfern Schneiderlein . . . . . . . . . . . . . 5
Das Märchen von den sieben Schwaben . . . . . . . . . 15
Vom Schwaben, der das Leberlein gefressen . . . . . . . 34
Die Probestücke des Meisterdiebes . . . . . . . . . . 39
Die verzauberte Prinzessin . . . . . . . . . . . . 51
Der Teufel ist los oder Das Märlein, wie der Teufel den
Branntwein erfand . . . . . . . . . . . . . . . 57
Der Schmied von Jüterbogk . . . . . . . . . . . . . 64
Vom Zornbraten . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Hänsel und Gretel . . . . . . . . . . . . . . . 81
Das Rotkäppchen . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Das Rebhuhn . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Die Goldmaria und die Pechmaria . . . . . . . . . . . 99
Hirsedieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Der goldne Rehbock . . . . . . . . . . . . . . . 109
Das Nußzweiglein . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Der alte Zauberer und seine Kinder . . . . . . . . . . 119
Gevatter Tod . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Der Mann ohne Herz . . . . . . . . . . . . . . . 128
Star und Badewännlein . . . . . . . . . . . . . . 137
Die beiden kugelrunden Müller . . . . . . . . . . . 142
Der Richter und der Teufel . . . . . . . . . . . . 146
Hans im Glücke . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Die drei Federn . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Die sieben Raben . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Das Tränenkrüglein . . . . . . . . . . . . . . . 165
Die schöne junge Braut . . . . . . . . . . . . . . 167
Die Kornähren . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Vom Hühnchen und Hähnchen . . . . . . . . . . . . . 171
Die drei Hochzeitsgäste . . . . . . . . . . . . . 174
Der Hase und der Fuchs . . . . . . . . . . . . . . 176
Gott Überall . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Der beherzte Flötenspieler . . . . . . . . . . . . 181
Der Hasenhüter . . . . . . . . . . . . . . . . 186
Das Märchen vom Mann im Monde . . . . . . . . . . . 191
Der König im Bade . . . . . . . . . . . . . . . 192
Der kleine Däumling . . . . . . . . . . . . . . . 199
Der Zauberwettkampf . . . . . . . . . . . . . . . 206
Mann und Frau im Essigkrug . . . . . . . . . . . . 212
Das Kätzchen und die Stricknadeln . . . . . . . . . . 218
Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel . . . . . . 219
Oda und die Schlange . . . . . . . . . . . . . . 224
Die drei Gaben . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Tischlein deck dich, Esel streck dich, Knüppel aus dem Sack . 229
Die drei Musikanten . . . . . . . . . . . . . . . 238
Der Müller und die Nixe . . . . . . . . . . . . . 247
Goldener . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253
Siebenschön . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
Des Königs Münster . . . . . . . . . . . . . . . 264
Des kleinen Hirten Glückstraum . . . . . . . . . . . 267
Des Hundes Not . . . . . . . . . . . . . . . . 274
Das Märchen vom Schlaraffenland . . . . . . . . . . . 279
Die Hexe und die Königskinder . . . . . . . . . . . 285
Der Mönch und das Vögelein . . . . . . . . . . . . 291
Die sieben Geißlein . . . . . . . . . . . . . . . 294
Schneeweißchen . . . . . . . . . . . . . . . . 297
Das Dornröschen . . . . . . . . . . . . . . . . 311
Die sieben Schwanen . . . . . . . . . . . . . . . 317
Die drei Hunde . . . . . . . . . . . . . . . . 325
Schwan, kleb’ an! . . . . . . . . . . . . . . . 331
Das Mäuslein Sambar, oder die treue Freundschaft der Tiere . . 338
Der Mann und die Schlange . . . . . . . . . . . . . 342
Der Hahn und der Fuchs . . . . . . . . . . . . . . 345
Die Lebensgeschichte der Maus Sambar . . . . . . . . . 349
Zitterinchen . . . . . . . . . . . . . . . . . 359
Aschenbrödel . . . . . . . . . . . . . . . . . 364
Die Knaben mit den goldnen Sternlein . . . . . . . . . 368
Der Wacholderbaum . . . . . . . . . . . . . . . 372
Der weiße Wolf . . . . . . . . . . . . . . . . 385
Bruder Sparer und Bruder Vertuer . . . . . . . . . . 390
Rupert, der Bärenhäuter . . . . . . . . . . . . . 392
Das Märchen vom Ritter Blaubart . . . . . . . . . . . 400
Goldhähnchen . . . . . . . . . . . . . . . . . 404
Die drei dummen Teufel . . . . . . . . . . . . . . 411
Die dankbaren Tiere . . . . . . . . . . . . . . . 418
Die vier klugen Gesellen . . . . . . . . . . . . . 421
Vogel Holgott und Vogel Mosam . . . . . . . . . . . 430
Von zwei Affen . . . . . . . . . . . . . . . . 432
Von dem Wolf und den Maushunden . . . . . . . . . . . 436
Die Katze und die Maus . . . . . . . . . . . . . . 439
Das Gruseln . . . . . . . . . . . . . . . . . 442
Alphabetisches Verzeichnis der Märchen . . . . . . . . 457
Druck und Einband von Hesse & Becker in Leipzig. 4,424
Anmerkungen zur Transkription
Der Originaltext ist zum größten Teil in Fraktur gesetzt. Textstellen in
Antiqua und gesperrter Text sind _so_ markiert.
Offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert.
Die folgenden Fehler wurden wie hier aufgeführt korrigiert
(vorher/nachher):
[S. 19]:
... ein großer Gedaken durch das ...
... ein großer Gedanke durch das ...
[S. 22]:
... ihm folgte der Blitzschwab ...
... ihm folgten der Blitzschwab ...
[S. 28]:
... in seinem Schloß um einiger wenigen Strolche ...
... in seinem Schloß um einiger weniger Strolche ...
[S. 31]:
... Daß di der Drach net beisse kahn! ...
... Daß di der Drach net beiße kahn! ...
[S. 35]:
... heiße ihm uns ein Lämmlein zu geben ...
... heiße ihn uns ein Lämmlein zu geben ...
[S. 56]:
... auf einmal kamen scharze Ameisen ...
... auf einmal kamen schwarze Ameisen ...
[S. 59]:
... in der Menschen Händen bist ...
... in der Menschen Hände bist ...
[S. 95]:
... den Herrn Insegrimm im Bette ...
... den Herrn Isegrim im Bette ...
[S. 95]:
... die Alte war nigends zu erblicken ...
... die Alte war nirgends zu erblicken ...
[S. 98]:
... denn du hast mich damals nicht mit wahren ...
... denn du hast mir damals nicht mit wahren ...
[S. 109]:
... Des Abends ging sie vors erste beste Haus ...
... Des Abends gingen sie vors erste beste Haus ...
[S. 174]:
... Die drei Hochzeitgäste. ...
... Die drei Hochzeitsgäste. ...
[S. 184]:
... ohne eine Wort zu sagen ...
... ohne ein Wort zu sagen ...
[S. 202]:
... er das Dach eines kleines Häuschens ...
... er das Dach eines kleinen Häuschens ...
[S. 204]:
... und da kam ihm seine böse Lust wieder an ...
... und da kam ihn seine böse Lust wieder an ...
[S. 204]:
... und Menschenfresser tappte blind umher ...
... und der Menschenfresser tappte blind umher ...
[S. 237]:
... durch den, denn sie immer ...
... durch den, den sie immer ...
[S. 240]:
... Backwerk wurde ebenso schnell ...
... Backwerk wurden ebenso schnell ...
[S. 246]:
... hatte er Macht, alle Sterbliche zu überwältigen ...
... hatte er Macht, alle Sterblichen zu überwältigen ...
[S. 248]:
... und eilte gutes Mutes nach seiner ...
... und eilte guten Mutes nach seiner ...
[S. 250]:
... Da kam wieder eine rauchende ...
... Da kam wieder eine rauschende ...
[S. 252]:
... sie recht fruchbar gelegen ...
... sie recht fruchtbar gelegen ...
[S. 256]:
... seines Vater wiederzufinden ...
... seines Vaters wiederzufinden ...
[S. 270]:
... wo ihr eingesprochen seid und ...
... wo ihr eingebrochen seid und ...
[S. 284]:
... Dem aber, welchen das allgemeine Stimmrecht ...
... Der aber, welchen das allgemeine Stimmrecht ...
[S. 339]:
... Das rief das Mäuslein ...
... Da rief das Mäuslein ...
[S. 340]:
... sie alle erledigst hast ...
... sie alle erledigt hast ...
[S. 350]:
... hineinkommen möchte? Indes ...
... hineinkommen möchte. Indes ...
[S. 350]:
... aber nahm war, daß ...
... aber nahm wahr, daß ...
[S. 357]:
... Hirsch sich zur ihr und sprach: ...
... Hirsch sich zu ihr und sprach: ...
[S. 394]:
... dich nicht wäscht, ...
... dich nicht wäschst, ...
[S. 418]:
... ausgenommen den Teufel seine alte Großmutter ...
... ausgenommen dem Teufel seine alte Großmutter ...
[S. 428]:
... Wir sind im Dank ...
... Wir sind ihm Dank ...
[S. 443]:
... über den Kopf zusammenfällt und einmal ...
... über dem Kopf zusammenfällt und einmal ...
[S. 443]:
... daß das Haus den Einsturz drohte ...
... daß dem Haus der Einsturz drohte ...
[S. 452]:
... als er auf Hänschen Zimmer zuging ...
... als er auf Hänschens Zimmer zuging ...
[S. 453]:
... die Darmseite, die das Rad umschwingen ...
... die Darmsaite, die das Rad umschwingen ...
End of Project Gutenberg's Ludwig Bechsteins Märchenbuch, by Ludwig Bechstein