+Dritter Gesang.+
[Fußnote 1: =Vers 22.=
+Beerseba+ war eine Gränzstadt des Reiches Juda, im Süden von
Israel.]
[Fußnote 2: =Vers 27.=
Der +Genistbaum+, +Genist+ (~spartium genista~), hat
dichte Aeste, und gibt einen lieblichen Schatten.]
[Fußnote 3: =Vers 45.=
Unter den verschiedenen Arten, das Brot im Morgenlande, besonders
draußen im freien Felde, oder in Wüsten zu backen, ist die: daß man
den bloßen Sand, oder kleine runde Gruben durch Feuer erhitzt, dieses
dann wegräumt, den Teig in dünnen Fladen, in Gestalt eines Tellers,
hineinlegt, ihn einige Mal umwendet, und dann mit erhitztem Sande,
Asche und Kohlen zudeckt, bis er völlig gebacken ist. Das sind die
+Aschenkuchen+ צנות. -- (Siehe ~Chardin Voy. T. 2. Thevenoth Voy. au
Levant.~ +Niebuhr+ etc.)]
[Fußnote 4: =Vers 58.=
Der Berg +Horeb+ macht die südwestliche Spitze des Berges Sinai
aus.]
[Fußnote 5: =Vers 114.=
+Abel-Mehola+ lag an dem Berge Gilboa, zwischen Sichem und
Bethesan.]
[Fußnote 6: =Vers 117.=
Man verehrte den phönikischen Herkules, welcher hier +Baal+ heißt,
insbesondere durch Küsse auf den Mund. Dieß bezeugt unter anderen auch
~+Cicero+ Lib. IV. in Verrem, Cap. 43.~]
[Fußnote 7: =Vers 156.=
Nach dem Mos. Gesetz war es nicht erlaubt, das, von den Vorältern
ererbte Grundstück auf immer an Andere zu veräußern. III. Buch
Moses 25. Cap.]
[Fußnote 8: =Vers 158.=
Das Siegel des Morgenländers enthält seinen Nahmen. Man tunkt es in
eine Farbe, und drückt es unter die Briefe statt der Unterschrift. --
(Siehe +Pococke+ I. Theil.)]
[Fußnote 9: =Vers 185.=
(Siehe oben Anmerkung Mos. I. Ges. Anmerkung 7.)]
[Fußnote 10: =Vers 193.=
+Ramoth+ war eine Freistadt im Reiche Israel, auf der Ostseite des
Jordans, im Stamme Gad, und gehörte den Leviten.]
[Fußnote 11: =Vers 200.=
Dieser Prophet +Micha+ muß mit jenem der zwölf kleinen Propheten
nicht verwechselt werden.]
[Fußnote 12: =Vers 255.=
+Gilgal+ lag an der Westseite des Jordans, in der Ebene Sarone,
zwischen dem Berge Gaas und dem mittelländischen Meere.]
[Fußnote 13: =Vers 273.=
Zu +Ekron+, einer der fünf Hauptstädte der Philister, hatte ihr Abgott
+Baal-Sebub+, der +Mückengott+ einen Tempel, wo er als Schutzgott gegen
die im Morgenlande so lästige Mücken und Fliegen verehrt ward. Bei den
Alten hatte sowohl Zeus, als auch Herakles, den Zunahmen: απομὑιος,
μύιωδης μῦιαγρος. +Mückengott+, +Mückenjäger+. -- (Siehe ~+Clemens
Alex.+ in +Protrept. Plinius L. X.+~ -- ~+Aelian. Hist. Anim. L. V.+~)]
[Fußnote 14: =Vers 398.=
+Samum+, ein heißer, schnell tödtender Wind in Afrika. (Siehe
+Tunisias+ Seite 326. Anmerkung.)]
Elisa.
+Erster Gesang.+
[Fußnote 1: =Vers 25.=
Der König der Moabiter war seit der Regierung des Königs David ein
Vasall Israels, und mußte jährlich einen großen Tribut an Vieh
entrichten. Die Moabiter stammten von Lot ab, waren also verwandt mit
den Hebräern, weßwegen es auch keine eigentliche Erbfeindschaft unter
ihnen gab.]
[Fußnote 2: =Vers 104.=
Im Morgenlande, wo im Sommer die trockene Witterung beständig ist, geht
dem Regen stets ein heftiger Wind, oder Sturm vorher, besonders in den
Wüsten. -- (Siehe ~Russel’s natural history of Aleppo.~)]
[Fußnote 3: =Vers 148.=
+Kir-Hareseth+, die Hauptstadt der Moabiter, lag in einer
gebirgigen Gegend, und hieß in der Folge bei den Arabern +Carcha+.
(~Abulfedae Syr.~)]
[Fußnote 4: =Vers 165.=
+Sunem+ war eine, zwei Stunden vom Berge Tabor südwärts liegende,
zum Stamme Isaschar gehörige Stadt.]
[Fußnote 5: =Vers 248.=
Ueber die Sitte der Morgenländer, sich ohne Ende zu grüßen, wenn
Bekannte auf dem Wege sich treffen, siehe +Niebuhrs+ Beschreibung
von Arabien S. 49.]
[Fußnote 6: =Vers 310.=