[Fußnote 16: =Vers 240.=
Die sieben Sakramente, als Gnadenmittel zur Seligkeit, nach der Lehre
der katholischen Kirche.]
[Fußnote 17: =Vers 249.=
Siehe oben +Anmerkung+ 9. und, beziehend auf das N. T. I. Buch
+Petr.+ 2. Cap. 4. und 5. Vers.]
[Fußnote 18: =Vers 255.=
Nach Moses, und Josua waren die Richter auf unbestimmte Zeit die
erwählten Heerführer der Nation -- beiläufig das, was die Dictatoren
den Römern waren. Unter Samuel begehrte das Volk einen König, und Saul
bestieg zuerst den israelitischen Thron.]
[Fußnote 19: =Vers 258.=
Durch Salmanassar, König von Assyrien, wurden zuerst die Zehen
Stämme in die +assyrische+ (II. +B. der Könige+ 17. Cap.
6. Vers) und durch Nebukadnezar der übrige Theil in die babylonische
Gefangenschaft geführt. (II. +B. der Könige+ 23. Cap. 11. Vers.)]
[Fußnote 20: =Vers 281.=
Bei den Götzendienern aller Nationen machten gewöhnlich die Opfer,
dann Mahlzeiten und Tänze, das Wesentlichste der Festfeier aus, welche
letztere oft in die höchste Unsittlichkeit ausarteten.]
[Fußnote 21: =Vers 285.=
So sehr auch Aaron durch seine Nachgiebigkeit gegen das Begehren
des Volkes: ein Götzenbild in der Gestalt eines goldenen Kalbes zu
errichten, gefehlt hatte, so ist, bei der Dunkelheit dieser Stelle der
h. Schrift, noch immer die Frage: ob er, nach II. B. +Mosis+ 32.
Cap. 5. Vers, wo es heißt: „da solches Aaron sah, erbaute er demselben
einen Altar, und kündigte auf den folgenden Tag dem Jehova ein Fest
an,“ -- nicht die Absicht haben mochte, gerade durch die unsinnige
Errichtung eines todten Götzenbildes in der Nähe des, im Donner- und
Posaunenhall sich verkündenden, lebendigen, wahren Gottes, das Volk auf
den rechten Weg zurückzuführen. Wirklich sehen wir auch in der Folge
keinen Beweis, daß Jehova sein Benehmen dabei besonders gerügt hätte;
vielmehr wurde er von ihm bald darauf zum Hohenpriester erwählt.]
[Fußnote 22: =Vers 293.=
+Apostelgeschichte+ II. Cap. 4. und 41. Vers.]
[Fußnote 23: =Vers 313.=
Es war bei den Hebräern gebräuchlich, gewisse kurze Sinnsprüche zur
öfteren Erinnerung in den sogenannten +Denkzetteln+ (+Tephilin+,
+Philakteria+) an der Stirne und den Armen zu tragen, und sie über die
Thürpfosten und Thore zu heften. Die Worte: „+Dem Herrn heilig+,“ oder
geweihet, waren auf ein Blättchen von Gold, welches über der Stirne
von einem Ohre zum andern reichte, eingegraben. Sie war zugleich eine
verzierende Einfassung der hohenpriesterlichen Tiare (Mütze, Horn),
über deren Gestalt verschiedene Meinungen sind.]
[Fußnote 24: =Vers 314.=
Das +Ephod+ war das Vorbild jenes Theils der Pontifical-Kleidung
der Bischöfe, welches ~Tunicella~ heißt, und ihm vorne, und
rückwärts zu den Lenden hinabreicht. Sie war über jeder Schulter mit
einem Onyxsteine zusammengeheftet, auf welchem die Namen der zwölf
Stämme eingegraben waren. Das Ephod selbst war aus feiner, gezwirnter
Baumwolle gewebt.]
[Fußnote 25: =Vers 318.=
Der +Brustschild+ war aus eben diesem Zeuge, viereckig über der
Brust mit vier rückwärts gezogenen Kettchen, über dem Ephod, an der
Brust befestiget, auf welchem die, hier genannten, zwölf Steine, jeder
den Nahmen eines der Stämme enthaltend, geheftet waren. --]
[Fußnote 26: =Vers 323.=
+Urim+ und +Thummim+, nach der Meinung einiger
Schriftforscher drei uralte, schon vor Mosis Zeit, als heiliges Los,
gebrauchte Steine, von welchen der eine +bejahend+, der zweite
+verneinend+, und der dritte +keine Antwort+ gebend war. Nach
der Erbauung des Tempels kommt ihr Gebrauch nicht mehr vor. --]
[Fußnote 27: =Vers 330.=
III. B. +Mosis+ 16. Cap. 6. Vers u. flg. sehen wir, wie an dem
jährlichen Versöhnungsfeste über zwei Ziegenböcke das Los geworfen, der
eine geschlachtet, und der andere frei in die Wüste hinaus entlassen
ward. Ueber dessen Vorbedeutung: siehe +Brief an die Römer+ 4.
Cap.]
[Fußnote 28: =Vers 338.=
In dem +Brief an die Hebräer+, 7. Cap. 26. und 27. Vers, wird
unser Erlöser das +Opfer+, und der +Hohepriester+ zugleich,
genannt.]
[Fußnote 29: =Vers 418.=
Nach IV. B. +Mosis+ 12. Cap. 1. Vers hatte Moses, wahrscheinlich
nach Zipora’s Tod -- eine Aethiopierinn geheirathet. Es war laut
Jehovas Gesetz dem Israeliten erlaubt eine Ausländerinn, nur nicht aus
Canaans Volke, zu heirathen. Aaron und Mirjam bezeigten ihren Unwillen
darüber, weil Moses, nach ihrer Meinung, aus einem der angesehensten
eigenen Stämme hätte eine Frau nehmen sollen.]
[Fußnote 30: =Vers 435.=
Bei einem allgemeinen Murren des Volks wider Moses und Aaron (siehe
IV. B. +Mosis+ 17. Cap.) mußten auf Jehova’s Befehl die
Oberhäupter der zwölf Stämme, jeder einen Stab von Mandelbaumholz
geschnitzt in der Unterredungshütte zunächst vor dem Allerheiligen,
hinterlegen. Am folgenden Morgen fand es sich, daß Aarons Stab allein
grünte, Blätter und Früchte trieb, zum Zeichen: daß dem seinen des
Priesterthums Ehre gebühre.]
[Fußnote 31: =Vers 439.=
+Haderquelle+ (+Mosis+ IV. B. 20. Cap.), bei einem
Volksaufstand wegen des mangelnden Wassers, scheinen Moses, und Aaron
die Fassung verloren, und das Wunder nicht mit Ruhe, und Vertrauen zu
Jehova, wie sonst, gewirkt zu haben. (Ueber diese Stelle siehe ~E. F.
C. Rosenmülleri Scholia in Vetus Testamentum. 2. B. S. 293.~)]
[Fußnote 32: =Vers 452.=
Zur Strafe der Unzufriedenheit auf ihrer Reise nach dem Lande Canaan,
wurden die Israeliten durch Schlangen gebissen. Jehova hieß den Moses
eine eherne Schlange auf einen hölzernen Pfahl hängen, und alle, die
nach ihr blickten, wurden geheilt. (IV. B. +Mosis+ 31. Cap.) In der
Gestalt der Schlange wurde das erste Menschenpaar von dem Holze herab
verführt. Von diesem, woher ihr der Jammer kam, sollte ihr auch die
Hülfe kommen. So spricht, als von dem Vorbilde des Erlösers, der
Lieblingsjünger (+Joh.+ 3. Cap. 14. und 15. Vers) davon.]
[Fußnote 33: =Vers 463.=
+Balak+, der Moabiter-König, sandte nach dem Seher Bileam, aus
daß er durch Flüche und Verwünschungen den weiteren Fortschritten der
Israeliten Einhalt thun sollte, welche bereits die Amorriter überwunden
hatten. Allein statt der Verwünschungen kamen, wider seine Absicht, nur
Segensworte aus seinem Munde. (IV. B. +Mosis+ 22. 23. u.
24. Cap.)]
[Fußnote 34: =Vers 482.=
Die Berge +Garizim+ und +Ebal+ bilden ein enges Thal, in
welchem das merkwürdige Sichem lag. Durch die eine Hälfte der zwölf
Stämme ließ +Moses+ von jenem den Beobachtern des Gesetzes Segen,
und durch die andere von diesem den Uebertretern desselben Fluch und
Jammer verkünden (V. B. +Mosis+ 27). --]
[Fußnote 35: =Vers 599.=
Bei der Verklärung Christi auf dem Tabor sahen seine Jünger den Moses,
und Helias ihm zur Seite, schweben. (+Ev. Matth.+ 17. Cap. 5.
Vers.)]
[Fußnote 36: =Vers 607.=