(Paul Werner.)
Werner
Das ist kein unebenes Frauenzimmerchen!--Aber ich hätte ihr doch nicht
versprechen sollen zu warten.--Denn das Wichtigste wäre wohl, ich
suchte den Major auf.--Er will mein Geld nicht und versetzt lieber?--
Daran kenn ich ihn.--Es fällt mir ein Schneller ein.--Als ich vor
vierzehn Tagen in der Stadt war, besuchte ich die Rittmeisterin
Marloff. Das arme Weib lag krank und jammerte, daß ihr Mann dem Major
vierhundert Taler schuldig geblieben wäre, die sie nicht wüßte, wie
sie sie bezahlen sollte. Heute wollte ich sie wieder besuchen--ich
wollte ihr sagen, wenn ich das Geld für mein Gütchen ausgezahlt
kriegte, daß ich ihr fünfhundert Taler leihen könnte.--Denn ich muß ja
wohl was davon in Sicherheit bringen, wenn's in Persien nicht geht.--
Aber sie war über alle Berge. Und ganz gewiß wird sie dem Major nicht
haben bezahlen können.--Ja, so will ich's machen; und das je eher, je
lieber.--Das Frauenzimmerchen mag mir's nicht übelnehmen; ich kann
nicht warten. (Geht in Gedanken ab und stößt fast auf den Major, der
ihm entgegenkömmt.)