II.

Eine ähnliche aber weniger breite Behandlung ist folgende:

Man führt den Localton wie im vorigen Beispiel durch und gibt dann

Stämmen und Astwerk etwa einen graubraunen Ton. Hierauf setzt man die

in der Regel wärmeren, transparenten Mitteltöne ein, mit welchen man

alle Schatten bedeckt und verstärkt Stämme und Aeste mit tieferen

Tönen, worauf man mit einem neutralen Ton (~Indigo~ und ~Indian Red~,

~Cobalt~ und ~Light Red~, ~French Blue~ und ~Brown Madder~) die

Schatten einsetzt. Die kälteren Reflexlichter auf der Schattenseite

werden sodann herausgenommen und mit einem feinen bläulich-grauen

Ton übergangen und schließlich durch Herausnahme oder Verkleinern

von Lichtern, Zusatz oder Wegnahme von Ausladungen die verfeinernde

Hand angelegt. Wo Lichter herausgenommen werden, müssen solche dann

selbstverständlich mit dem Luftton übergangen werden.

Handbuch der Aquarellmalerei Nach dem heutigen Standpunkte und mit vorzüglicher Anwendung auf Landschaft und Architektur nebst einem Anhange über Holzmalerei · 第 103 / 150 题