III. in halben Näpfchen: 1) ~Neutral Tint~, 2) ~Payne’s Grey~, 3)
~Lamp Black~, 4) ~Blue Black~, 5) ~Indian Red~, 6) ~Vermilion~,
7) ~Raw Sienna~, 8) ~Raw Umber~, 9) ~Naples Yellow~, 10) ~Lemon
Yellow~, 11) ~Sepia~, 12) ~Burnt Umber~, 13) ~Oxyde of Chromium~,
14) ~Emerald Green~, 15) ~Purple Madder~, 16) ~Prussian Blue~, 17)
~Mars Orange~, 18) ~Aureolin~, 19) ~Grünblau Oxyd~, 20) ~Red Lead~.
Diese Zusammenstellung, welcher Kenner Beifall zollen werden, wenn auch
der eine diese, der andere jene Farbe als überflüssig oder fehlend
bezeichnen dürfte, läßt sich selbstverständlich auch auf Farben in
Tafelform etc. anwenden und je nach besonderen Bedürfnissen ergänzen.
Dieselbe enthält aber alles was man selbst bei ausgedehnterer Praxis
wünschenswerth finden wird.
Schließlich möchte ich ganz besonders das +Reinhalten+ der Farben und
Pinsel, wie der Palette empfehlen, obgleich die Meinung, eine recht
schmierige Palette und gründliche Unordnung in den Utensilien begründe
ein gewisses künstlerisches oder geniales Ansehen, ziemlich verbreitet
ist. +Reine+ Waschungen von Tönen lassen sich überhaupt nur mit frisch
aufgeriebenen Farben herstellen, nicht aber mit alten, bereits mehrfach
naß gewesenen Resten, welche sich bei Zusatz von Wasser in der Regel
zersetzen. Es fällt mir hierbei ein, daß Künstler auf Anfragen nach
einem gewissen Farbenton eines Bildes nicht selten mit der Angabe
antworten, daß sie das Bild mit dem „Schmutz“ oder den Resten auf der
Palette gemalt hätten. Beruhen derartige Angaben auf Wahrheit, so sind
eben gerade die für die betreffende Stimmung passenden Farben auf der
Palette gewesen; allein mit beliebigen Farbenresten kann man deßwegen
noch kein Bild von bestimmtem Colorit zu Wege bringen, wenigstens in
weitaus den meisten Fällen nicht.