I.

Ich habe mir oft den Himmel ausgemalt. In der Kindheit war er mir die

Hütte, die sich ein alter Mann in unserer Gegend hatte auf der Höhe

eines steilen Bergweges errichten lassen, und die »das Paradies« genannt

wurde. Mein Vater pflegte um die Stunde, in der das schwarze Heidekraut

der Hügel golden wird wie eine Kirche, mit mir dahin zu gehen. Am Ende

jedes dieser Spaziergänge wartete ich darauf, Gott in der Sonne, die

oben am Kamme des steinigen Steiges einzuschlafen schien, sitzen zu

sehen. Habe ich mich getäuscht?

Weniger leicht kommt es mir an, mir das katholische Paradies mit seinen

azurnen Harfen und dem rosigen Schnee der himmlischen Heerscharen in den

reinen Regenbogen vorzustellen. So halte ich mich doch immer noch an

mein erstes Gesicht. Aber seitdem ich die Liebe kennen gelernt habe,

habe ich zu dem himmlischen Bereiche vor der Hütte des alten Mannes noch

eine sonnenwarme Bergwiese, auf der ein junges Mädchen Blumen pflückt,

dazugetan.

Das Paradies: Geschichten und Betrachtungen · 第 22 / 29 题