Ich habe mir oft den Himmel ausgemalt. In der Kindheit war er mir die
Hütte, die sich ein alter Mann in unserer Gegend hatte auf der Höhe
eines steilen Bergweges errichten lassen, und die »das Paradies« genannt
wurde. Mein Vater pflegte um die Stunde, in der das schwarze Heidekraut
der Hügel golden wird wie eine Kirche, mit mir dahin zu gehen. Am Ende
jedes dieser Spaziergänge wartete ich darauf, Gott in der Sonne, die
oben am Kamme des steinigen Steiges einzuschlafen schien, sitzen zu
sehen. Habe ich mich getäuscht?
Weniger leicht kommt es mir an, mir das katholische Paradies mit seinen
azurnen Harfen und dem rosigen Schnee der himmlischen Heerscharen in den
reinen Regenbogen vorzustellen. So halte ich mich doch immer noch an
mein erstes Gesicht. Aber seitdem ich die Liebe kennen gelernt habe,
habe ich zu dem himmlischen Bereiche vor der Hütte des alten Mannes noch
eine sonnenwarme Bergwiese, auf der ein junges Mädchen Blumen pflückt,
dazugetan.