Es sprechen jedoch für den Akt der Ermüdung resp. Erschöpfung der
Muskeln noch andere Dinge mit, die Alex. Haig zuerst wissenschaftlich
nachgewiesen hat.
Dieser Forscher wies nach, daß, wenn die dem Körper mit der Nahrung
zugeführten Eiweißstoffe ungenügend im Körper verbrannt werden, das Blut
und Gewebe des Körpers mit Harnsäure belastet werden. Harnsäure ist aber
ebenso wie Xanthin, Kreatinin etc. ein nur teilweise verbrannter
Eiweißstoff.
Diese Harnsäure verstopft, wahrscheinlich wie ein Klebestoff, die
Blutgefäße kleinsten Kalibers, und verhindert dadurch erstens das
schnelle Heranbringen des im Blute zirkulierenden Eiweißes an die
Gewebe, zweitens die Auslaugung der Stoffwechselprodukte aus denselben.
Zur Erzeugung von Kraft und Ausdauer ist es daher notwendig, das Blut
freizuhalten von Harnsäure und den ihr physiologisch gleichwertigen
Xanthinkörpern. Denn ihre Anwesenheit bedingt, wie wir gesehen haben,
eine Behinderung des Blut-Kreislaufs und eine Anhäufung von
Stoffwechselprodukten in den Geweben.
Demnach sind als bisherige Ursachen mangelnder Leistungsfähigkeit
nachgewiesen: