2. Die Fleischmilchsäure.

Es sprechen jedoch für den Akt der Ermüdung resp. Erschöpfung der

Muskeln noch andere Dinge mit, die Alex. Haig zuerst wissenschaftlich

nachgewiesen hat.

Dieser Forscher wies nach, daß, wenn die dem Körper mit der Nahrung

zugeführten Eiweißstoffe ungenügend im Körper verbrannt werden, das Blut

und Gewebe des Körpers mit Harnsäure belastet werden. Harnsäure ist aber

ebenso wie Xanthin, Kreatinin etc. ein nur teilweise verbrannter

Eiweißstoff.

Diese Harnsäure verstopft, wahrscheinlich wie ein Klebestoff, die

Blutgefäße kleinsten Kalibers, und verhindert dadurch erstens das

schnelle Heranbringen des im Blute zirkulierenden Eiweißes an die

Gewebe, zweitens die Auslaugung der Stoffwechselprodukte aus denselben.

Zur Erzeugung von Kraft und Ausdauer ist es daher notwendig, das Blut

freizuhalten von Harnsäure und den ihr physiologisch gleichwertigen

Xanthinkörpern. Denn ihre Anwesenheit bedingt, wie wir gesehen haben,

eine Behinderung des Blut-Kreislaufs und eine Anhäufung von

Stoffwechselprodukten in den Geweben.

Demnach sind als bisherige Ursachen mangelnder Leistungsfähigkeit

nachgewiesen:

Körperpflege durch Gymnastik, Licht und Luft · 第 10 / 72 题