Giovanni Branca's Dampfrad.]

_Giovanni Branca_ beschreibt sein Dampfrad wie folgt: „Aus jeder

Abbildung lassen sich die besten Grundlagen und Grundsätze für den

jeweilig vorliegenden Zweck ableiten. Figur 25 stellt eine Vorrichtung

dar, um Stoffe, die zur Herstellung von Pulver dienen, zu zermalmen.

Wunderbar ist aber der Motor dieser Vorrichtung, der in einem

metallenen Kopfe besteht, der mit ~A~ bezeichnet ist, durch die Öffnung

~B~ mit Wasser gefüllt und auf den mit brennenden Kohlen angefüllten

Herd ~C~ gesetzt ist. Der Kopf kann nun nach keiner anderen Richtung

hin ausatmen als durch seinen Mund ~D~. So wird er denn einen so

starken Hauch von sich geben, daß er das Schaufelrad ~E~ samt dem Rade

~G~, dem Triebe ~H~, dem Rade ~I~, dem Triebe ~K~, dem Rade ~L~ und

die mit diesem verbundene Walze in Drehung versetzt. Auf dieser Walze

sind die beiden Hebedaumen ~N~ und ~O~ angebracht, die abwechselnd die

durch ~P~ geführten Stempel anheben, die dann die in den Gefäßen ~M~

befindlichen Stoffe zertrümmern.“

_Das Jahr 1630_ bringt _das erste auf eine Dampfmaschine bezügliche

englische Patent_. In der zugehörigen Urkunde ist im Gegensatz zu den

vorhergehenden Patentschriften ausdrücklich angegeben, daß es sich um

die Ausnutzung des Feuers oder, mit anderen Worten, des Dampfes zur

Leistung von Arbeiten handelt.

Dieses Patent trägt die Nr. 50 und ist unter dem 21. Januar 1630 dem

bereits als Mitinhaber der Patente Nr. 6 und Nr. 21 genannten _David

Ramseye_ erteilt.

Das Patent ist außerordentlich vielseitig und betrifft:

Die Geschichte der Dampfmaschine bis James Watt · 第 34 / 109 题